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Titel:

Waffen im 2. Weltkrieg


  Note: 1   Klasse: 9









Arbeit: Vorwort

In den folgenden Texten werde ich Antworten auf folgende Fragen geben.

Was war die MPi 43 wirklich?
Wie funktionierte eine Stiehl-Handgranate?
Was war die so genannte Eiergranate?
Wie funktionierte ein Wasseresel?
Was passierte damals in der Schlacht um El Alamein, Kursk und Ardennen?
Was ist die Operation Walküre?

Auf all diese Fragen werde ich eingehen und ausführliche Informationen liefern.


1. Das Heer

1.1 Waffen der Infanterie:

1.1.1 Die MPi 43

Die Deutsche MPi 43 war eigentlich ein Maschinen-Gewehr. Da aber die Waffenindustrie die Erlaubnis vom Führer benötigte und er den Bau der Maschinen Karabiner 42 (H) und der 42 (W) nicht billigte, tauften die Hersteller diese Waffe in die vorher genannte MPi43 um. Da Hitler die MP sehr schätzte genehmigte er diese Produktion. Die verantwortlichen Offiziere schickten die MPi 43 an die Front, wo die Waffe sehr schnell einen guten Ruf erwarb und von vielen Divisionen angefordert wurde. Das Gewehr war ein ausgezeichnetes Sturmgewehr. Das Besondere an dieser Waffe war, dass man sowohl Einzel wie auch Dauerfeuer einstellen konnte. Eines Tages bekam Hitler jedoch mit, dass man ihn hintergangen hatte und wurde daraufhin sehr wütend. Er verlangte genaue Untersuchungen und schon bald hatte man die verantwortlichen Offiziere ausfindig gemacht. Da aber die Waffe so erfolgreich war, erlaubte Hitler die Produktion weiterhin und die Offiziere blieben verschont.

1.1.2 Die Walther P-38:
Diese Waffe wurde zur Standardwaffe ab 1938 und löste somit die Luger 38 ab. Das Besondere daran war, dass man diese Waffe mit gespanntem Hahn und einer Patrone in der Kammer mit sich führen konnte, ohne dass sie losging. Zum Entsichern der Pistole musste man lediglich den Abzug betätigen.

1.1.3 Polnische Radom- Pistole
Diese Pistole war eine Kombination des Browning-Colts und der stärkeren FN-Browning. Diese Waffe wurde von der staatlichen Waffen Fabrik Radom hergestellt. Ab 1939 wurde sie auch viel von der deutschen Wehrmacht benutzt.

1.1.4 Stiehl- und Eierhandgranate
Für die Stiehl-Handgranate wurde ein Abreiß-Zünder benutzt. Diesen Mechanismus gebrauchten fast ausschließlich die Deutschen. Man schraubte die am unteren Ende angebrachte Kappe ab. Dadurch fiel eine Schnur heraus. Danach zog man an der Schnur, die durch den Griff bis zum Kopf ging. An der Schnur war ein Metallstift befestigt, der geriffelt war. Durch den Zug an der Schnur rieb der Metallstift an einer empfindlichen Chemikalie. Dadurch wurde die Zündung ausgelöst und der Soldat hatte nur fünf Sekunden Zeit um diese gezündete Granate wegzuwerfen bis sie explodierte.
Die „Eiergranate“ war eine kleine apfelsinengroße Handgranate. Ähnlich wie bei der Stiehl-Handgranate wurde auch hier der Abreiß-Zünder verwendet. Der Unterschied war jedoch, dass man an dieser Granate entweder eine rote oder blaue Kappe anbringen konnte. Der Unterschied war eine Explosionsverzögerung von einer Sekunde. Bevor die Deutschen ihre Stellungen aufgaben, entfernten sie die Sicherheits- Zündschnur und schraubten die Kappe wieder darauf. Die feindlichen Soldaten, die die Stellungen der Deutschen besetzten, kannten sich nicht mit den von den Deutschen zurückgelassenen Granaten aus. So gab es dann tödliche Überraschungen, wenn ein Soldat die Kappe zog.

1.1.5 Die Panzerfaust
Als die deutschen Soldaten an der Front bemerkten, dass es immer schwieriger wurde die sowjetischen Panzer zu vernichten, verlangten sie nach Waffen, die diese zuverlässig zerstörten. Zum Glück der Deutschen erbeuteten die Deutschen Soldaten an der südafrikanischen Front die amerikanische Bazooka. Die Deutschen entwickelten die Bazooka weiter, bis sie die Panzerfaust hatten. Die Panzerfaust bestand aus einem weißen Rohr und einem überdimensionalen Geschoß.
Diese funktionierte folgendermaßen, man entsicherte die Panzerfaust mit einem Hebel, indem man sie in die Senkrechte stellte. Danach klemmte man sie sich unter den Arm und zielte mit dem aufgestellten Hebel. Dann musste man nur noch die Waffe betätigen. Hinten schossen Flammen und Rauch heraus, während vorne das Geschoß herausflog und mit tödlicher Präzision den Panzer zerstörte.

1.1.6 Die Topfmine
Die Topfmine wurde gezündet, indem ein feindlicher Soldat auf die Mine trat. Dadurch brachte er eine kleine Ampulle, in der sich Säure befand, zum Zerspringen. Die Säure löste die Explosion aus.


1.1.7 Die S-Mine
Trat ein feindlicher Soldat auf die Mine, so explodierte eine Sprengladung, die die gesamte Mine in eine Höhe von 1,30 m hochschoss. In der erreichten Höhe explodierte ein Spätzünder und die ganze Mine detonierte vollends. Dabei schleuderte sie Eisenkugeln um sich, die eine verheerende Wirkung auf den Feind hatten.



1.2 Schwere Geschütze der Infanterie

1.2.1 Pak 38: (Panzerabwehrkanone)
Dieses Geschütz wurde von der deutschen Reichswehr den ganzen Krieg über
genutzt. Sie hatte eine 5 cm Kanone und war das Gegenstück zur englischen
5,7 cm Pak.

1.2.2 Pak 40:
Die Pak 40 war eine vergrößerte Version der Pak 38. Sie hatte eine 7,50 cm Geschütz und wurde zur Bekämpfung stärker gepanzerten Wagen eingesetzt.

1.2.3 Pak41
Die Pak 41 war ein Geschütz, um auch die stärksten Kampfpanzer zu zerstören. Der Lauf der Kanone verjüngte sich von 75 mm auf 55 mm. Dadurch erreichte man eine höhere Durchschlagskraft.




1.3 Geheimwaffe Infanterie

1.3.1 MPi 44 mit Krummlauf
Mit dem Krummlauf-Aufsatz konnten die deutschen Soldaten um die Ecke schießen. Man verwendete diesen Aufsatz auch, um im Panzer die Soldaten treffen zu können, die im toten Winkel der Waffen des Panzers waren.

1.3.2 Fliegerfaust:
Diese Waffe hatte neun Rohre. Sie wurde benutzt, um Flugzeuge zu bekämpfen. Sie musste auf die Schulter gesetzt und abgefeuert werden. Im ersten Moment wurden fünf Raketen in den jeweils gegenüberliegenden Rohren abgefeuert. Kurze Zeit später dann die restlichen vier.

1.4 Panzer
1.4.1 Die Panzer im Vergleich

ALLIIERTE DEUTSCHE
Typ: Mathilda: Pkzw IVD:
Kanone: 40 mm 75 mm
Max. Panzerstärke: 80 mm 30 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 808 m/s 425 m/s
Geschoßgewicht: 0,9 kg 6,7 kg

Typ: Sherman: Pzkw IVH:
Kanone: 75 mm 75 mm
Max. Panzerstärke: 81 mm 80 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 701 m/s 750 m/s
Geschoßgewicht: 6,6 kg 6,7 kg

Typ: T-34/85: Panther:
Kanone: 85 mm 75 mm
Max. Panzerstärke: 75 mm 120 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 793 m/s 935 m/s
Geschoßgewicht: 9,67 kg 6,7 kg

Typ: Sherman Firefly: Tiger I
Kanone: 85 mm 88 mm
Max. Panzerstärke: 75 mm 110 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 793 m/s 810 m/s
Geschoßgewicht: 9,67 kg 10,2 kg

Typ: JS-2 Jagdtiger:
Kanone: 122 mm 128 mm
Max. Panzerstärke: 160 mm 250 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 893 m/s 915 m/s
Geschoßgewicht: 18 kg 26,1 kg

1.5 Geheimwaffe Panzer
1.5.1 Maus
Die Maus war ein von Professor Porsche entwickelter Panzer, dessen Bewaffnung aus zwei 15 cm Kampfwagenkanonen (Kwk), einer 7,5 cm Kwk und zwei MGs bestehen sollte. Außerdem sollte der Panzer eine Leistung von 1400 PS haben und somit eine Geschwindigkeit von 20 km/h erreichen. Der Motor sollte ein Elektromotor sein. Der Panzer wurde jedoch nie fertig gestellt, da der Krieg zu Ende war, bevor er hätte eingesetzt werden können.




2. Die Deutsche Luftwaffe
Als Hitler 1940 aufbrach um Großbritannien zu erobern, standen ihm 2600 Flugzeuge zur Verfügung. Davon waren 1000 Jäger und der Rest Kampfflugzeuge und Bomber. Im Luftkampf um England setzte Hitler hauptsächlich diese Flugzeuge ein: Messerschmitt 109 E, Messerschmitt 110, Junkers 87, Junkers 88, Heinkel 111, Dornier 17 und Dornier 215.

2.1 Geheimwaffe Luftwaffe

2.1.1 Messerschmitt 163 B
Der Messerschmitt 163 B war der erste deutsche Jäger mit Raketenantrieb. Sie flog über 960 km/h schnell, im Gegensatz zu den feindlichen Jägern, die maximal 540 km/h schafften. Dies führte zu einer einzigartigen Überlegenheit. Die Maschine wurde 1941 erstmals eingesetzt. Bis zum Ende des Krieges kamen noch weitere 300 Maschinen zur Armee. Es waren aber einfach zu wenige Maschinen, um kriegsentscheidend zu sein.

2.1.2 Die Focke Wulf Fw 1000x1000x1000
Die Fw 1000x1000x1000 sollte mit 1000 km/h eine 1000 kg schwere Bombe 1000 km weit tragen. Wäre es den Deutschen gelungen dieses Flugzeug zu bauen, hätten sie Bombenangriffe in ganz England fliegen können. Diese Maschine wurde aber nie fertig gestellt.



3. Die Marine
Die deutsche Marine bestand aus Schlachtschiffen, Kreuzern, Zerstörern, Flak-Schiffen, Minensuchern, U-Booten, Kriegskuttern, Tankern und Truppen-transportern. Hitler legte auf Grund Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg viel Wert auf die Marine, da er wusste was für verheerende Wirkungen eine Seeblockade brachte. Der Stolz der gesamten Deutschen Flotte bildeten die „Bismarck“ und das Schwesterschiff „Tirpitz“. Sie waren die zwei größten Schlachtschiffe der Welt. Die „Bismarck“ besaß eine Bewaffnung von acht 38 cm Geschütze in Doppeltürmen, zwölf 15 cm Geschütze in Doppeltürmen, sechzehn 10,5 cm Flak Geschütze, sechzehn 3,7 cm Flak Geschütze, sechzehn 2 cm Flak Geschütze und zwei Bordflugzeuge. Die „Tirpitz“ hatte zusätzlich noch acht Torpedorohre.

3.1 Geheimwaffe Marine
3.1.1 Der Wasseresel
Der Wasseresel war eine U-Boot-Turm-Attrappe. Er wurde von einem U-Boot an einem langen Seil gezogen und schwamm an der Oberfläche. Wenn ein feindliches Schiff das vermeindliche feindliche U-Boot rammen wollte, so erlebte es eine böse Überraschung, denn der gesamte Turm war voller Sprengstoff.








4. Verlauf in der Schlacht um
4.1 El Alamein (1942)
Land: Deutschland/Italien Großbritannien
Soldaten: 104 000 195 000
Geschütze: 1219 2311
Panzer: 489 1029
Flugzeuge: 675 750

Für die Schlacht um El Alamein hatte General Erwin Rommel den Oberbefehl über die gesamten Achsenstreitkräfte. Die Deutschen unterlagen trotz Unterstützung durch die Italiener.
Einen taktischen Vorteil besaßen die Deutschen gegenüber den Briten dennoch. Sie hatten ein 88 mm Flak Geschütz. Dieses Geschütz hatte einen nach vorne verengten Lauf und durchbrach durch die dadurch sehr hohe Durchschlagskraft die meisten Panzer der Briten. Um seine eigenen Panzer zu schützen, baute Rommel einen Schirm von solchen 88 mm Flak Geschützen auf, da diese ausreichten, um eine große Menge Panzer in Schach zu halten.
In der Schlacht um El Alamein hatte Rommel vorher die Briten bei Gaza vernichtend geschlagen. Daraufhin zogen sich die Briten nach El Alamein zurück und gingen in Verteidigungsstellung. Rommel plante einen letzten Angriff auf die Stellungen der Briten.
In der Nacht vom 30./31. August 1942 griff Rommel die Stellungen um Alma Halfa an. Die Engländer, die einen derartigen Angriff erwartet hatten schickten die Desert Air Force, die die vorrückenden Truppen unter Beschuss nahm. Der Vorstoß der Panzer von Rommel kam bei den Höhen von Alma-Halfa endgültig zum Erliegen. Rommel brach die Offensive am 3. September ab.
Nach dieser Niederlage hatte Rommel nicht vor, in die Stellungen zurückzugehen, in der der Nachschub einfacher war. Er beschloss, sich an Ort und Stelle einzugraben und befahl den Pionieren eine Verteidigungslinie auszuheben. Die Pioniere legten Minen in gürtelartige Minenfelder. Hinter der Außenlinie verbargen die Pioniere eingegrabene Pak und Panzerstellungen. Nach den Stellungen folgten wieder Minenfelder- und fallen.
Rommel musste zu dem Zeitpunkt auf Befehl Erholungsurlaub nehmen.
Er erhoffte sich durch die von ihm aufgestellten Verteidigungsstellungen, dass der Großteil eines Angriffes durch die Briten von den Minenfeldern abgewehrt würde. Sollten die Briten ihre Panzer vorschicken um die Infanterie zu unterstützen, so würden sie an den Pak scheitern und die Infanterie sollte dann an den Minenfeldern hängen bleiben.
An die Stelle von Rommel trat nun Stumme. Stumme hatte einige Nachteile.
Er war unerfahren im Wüstenkampf und viele seiner älteren Stabsoffiziere waren erkrankt.
Als Rommel weg war versuchten die Briten erneut, die Stellungen der Deutschen anzugreifen. Die Operation wurde „Lightfoot“ genannt. Sie sollte in der Nacht des 23. Oktobers 1942 beginnen, da die Briten die Minen ihrer Stellungen bei Nacht entfernen mussten und dazu Mondlicht benötigten. Als der Angriff begann setzte die Wirkung der Verteidigungslinie ein. Rommel hatte Recht. Die britischen Soldaten blieben stecken. Sie zerstörten jedoch einen Großteil der deutschen Panzer und Artillerie Geschütze, außerdem hatte die Infanterie unter dem Dauerfeuer der Briten gelitten. Am Abend des 25. Oktobers 1942 kehrte Rommel zu seiner Armee zurück.
Aber auch sein Erscheinen konnte die Aufgabe des Gebietes nicht aufhalten. In der Zwischenzeit hatten die Deutschen ein weiteres Problem. Ihr Treibstoff wurde knapp. Dies führte so weit, dass die Deutschen bei ihrem Rückzug erhebliche Probleme bekamen und diese Angelegenheit äußerst gefährlich wurde. Zu dem Zeitpunkt des Rückzuges entsandte Hitler einen Befehl, der Rommels Rückzugsbefehl rückgängig machte.
Nach langem Hin und Her mussten die deutschen Soldaten schließlich flüchten. Zurück blieben nur die Italiener, da sie keinen Treibstoff mehr hatten. Sie gerieten in Gefangenschaft. Die deutschen Truppenverbände hatten das Glück, dass das Wetter auf ihrer Seite war.
Die Desert Air Force konnte wegen schlechtem Wetter kaum Angriffe gegen die deutschen Flüchtenden unternehmen. Die Deutschen hatten verloren und mussten eine weitere Niederlage eingestehen.

4.2 Kursk (1943)
Das Hauptproblem der Deutschen war, dass sie in den eroberten Ländern die Produktion der Rohstoffe nicht vorantreiben konnten. Ihnen fehlte es an Arbeitskräften, da die Deutschen die Bewohner der eroberten Länder ausbeuteten und sogar ausrotte. Dadurch behinderte Deutschland selber die Industrie und bekam in den Krisengebieten nicht ausreichend Treibstoff für die Fahrzeuge und nicht genügend Nachschub an Waffen.
Die darauf folgenden Niederlagen für Deutschland lagen auch daran, dass sie an zu vielen Fronten kämpften. So auch in Kursk.
Die Deutschen und Russen bekämpften sich jetzt schon über drei Monate. Im Sommer 1943 wurde klar, dass weder Deutschland noch Russland den Gegner bezwingen konnten. Die zwei Fronten kamen zum Stehen. Ein Sieg über die Russen wurde deshalb immer wichtiger, weil die einzelnen Länder durch die vielen Niederlagen demoralisiert wurden. Die Russen waren den Deutschen bis zum Sommer 1943 in Soldaten, Panzern, Geschützen und Flugzeuge weit überlegen. Doch die Wehrmacht glich die Unterlegenheit mit überragenden Taktiken wieder aus.
Im April 1943 planten die Deutschen eine Offensive, indem sie von allen Seiten schnelle aber harte Vorstöße wagten. Da die Russen über ein sehr gutes Spionagenetz bis ins Oberkommando verfügte, wussten sie weitgehend immer, was die Deutschen als nächstes vorhatten. So auch bei der nächsten Offensive. Als die Deutschen mitbekamen was die Russen vorhatten zögerten sie, die Operation fortzuführen. Da aber die meisten Offiziere für die Fortsetzung der Offensive waren, mussten sie diese fortsetzen. Die Offensive sollte am 4. Juli 1943 ausgeführt werden.
Vor dem Angriff zog Deutschland seine Kräfte zusammen, so dass ihm 900 000 Soldaten, 10 000 Geschütze, 2700 Panzer und 2500 Flugzeuge zur Verfügung standen. Anstatt wie sonst die Panzer zu erst angreifen zulassen, machte Model den Vorschlag, die Infanterie und Artillerie zuerst angreifen zu lassen, um dann die Panzer einzusetzen.
Dies war ein Unternehmen, das von Anfang an nicht gelingen konnte, da hinter den Minenfelder und Panzergräben gut 1.500 Antipanzerminen und 1.700 Antipersonalminen pro Kilometer verlegt worden waren. Außerdem erwarteten die Deutschen 1.337.000 Soldaten, 20.220 Geschütze, 3.306 Panzer und 2.650 Flugzeuge. Am Morgen des 5. Juli 1943 griffen die Panzerdivisionen an. Durch die starke Panzerung der Tiger, Panther und der Geschütze auf Selbstfahrlafetten konnten die Deutschen zwar die Verteidigungslinie zum Teil durchbrechen, konnten aber bald die Stellung nicht mehr halten, da die Abwehr der Russen stärker war als angenommen. Unterwegs waren mehr als 100 deutsche Panzer im Minenfeld stecken geblieben. Daher drohte schon jetzt die Sache schief zu gehen. Jedoch hatte Manstein bis zum 10. Juli 1943 die Luftherrschaft erlangt und konnte somit seine Panzer und Infanteriedivisionen aus der Luft unterstützen. Nach mehr als fünf Tagen harten Schlagabtäuschen gelang es den Deutschen die ersten zwei Verteidigungslinien zu durchbrechen, da die starke Panzerdivision der SS sie unterstützte. Schließlich hatten die Deutschen am Ende des Tages die linke Flanke sicher. Am nächsten Tag jedoch bekamen die Russen Unterstützung von der Tankarmee und damit wendete sich das Blatt zugunsten der Russen. Nun konnten die Russen dank neuer Streitkräfte die Deutschen mit Erfolg an zwei Fronten bekämpfen. Langsam aber sicher zerstörten die Russen die Verteidigungsstellungen der Deutschen. Am 3. August 1943 griffen die Russen mit erdrückender Überzahl die Stellungen der deutschen Truppen an. Nach langem Hin und Her konnten die Russen die deutsche Verteidigung durchbrechen und zermürbten diese. Deutschland hatte nun eine weitere Niederlage erlitten.

4.3 Ardennen (1944)
Schon vor der Schlacht um die Ardennen war klar, dass das deutsche Reich kurz davor war einen weiteren Weltkrieg zu verlieren, da fast ganz Frankreich an die Alliierten und Nordafrika ganz verloren war.
Hitler hatte nur noch wenige Truppen und stufte deshalb den Einzugsalter auf
16 ½, damit er mehr Soldaten an die Front schicken konnte. Um die Moral seiner Männer wieder aufzubauen, beschloss Hitler die Ardennen anzugreifen, da ihm 1940 bei einem Blitzkrieg gelungen war sie einzunehmen.
Weil die Alliierten dachten, dass Deutschland durch die vielen Kriege ausgelaugt und nicht mehr fähig war, auch nur eine Offensive zu wagen, hatten die Deutschen den Überraschungsmoment beim Angriff auf die Ardennen auf ihrer Seite. Außerdem waren die Amerikaner davon überzeugt, dass die deutsche Wehrmacht auch durch den Treibstoffmangel zu keiner großen Offensive mehr fähig war, so dass Mitte Dezember 1944 die Ardennen sehr schwach besetzt war.
Am Morgen des 16. Dezember 1944 griffen die Deutschen die Ardennen an. Trotz des Überraschungseffektes konnte die deutsche Wehrmacht nicht die Gebiete gewinnen, die für ihre Operation wichtig gewesen wären. Manteuffel, ein von den Deutschen eingesetzter Offizier, konnte mit seiner Panzerdivision in der Mitte der Front durchbrechen und war nun auf der Straße die nach Vith führte. Einer der SS-Führer, Oberst Peiper. war so rücksichtslos, dass er mit seiner Panzerdivision an den eigenen Leuten vorbei die Linie der Amerikaner durchbrach, und nahm sich Honsfeld. Die gefangenen amerikanischen Soldaten, die Peiper unterwegs machte, erschossen er und seine Soldaten kurzerhand, da er sich nicht mit ihnen abgeben und durch sie aufhalten wollte. Peiper wollte so schnell wie möglich die Maasbrücke bei Huey erreichen.
Dies hätte er auch fast geschafft, wären er und seine Soldaten und Panzer nicht von einer Wagenkolonne der Amerikaner aufgehalten worden. Sein Fehler war, dass er nicht den von den amerikanischen Pionieren bewachten Benzinvorrat einnahm, (denn in dem Lager wurden 10.000.000 l Benzin gelagert) so kam er nicht mit seinen Panzern voran, da es ihnen an Treibstoff fehlte.
Bald merkten die Amerikaner, dass die Deutschen trotz allem zu so einer großen Offensive fähig waren. Deshalb schickte Eisenhower, Befehlshaber der Amerikaner, die 7. und 10. Panzerdivision und die 101. Luftlandedivision, um in die gefährdeten Gebiete einzumarschieren. Am Morgen des 19. Dezembers 1944 kamen nun die Verstärkungen der Alliierten. Zum Glück der Deutschen kam die 116. Panzerdivision, die somit den Deutschen Rückendeckung geben konnte. Die Division konnte im Gebiet zwischen Bastogne und St. Vith zuschlagen und am 21. Dezember St. Vith für sich gewinnen. Die Alliierten schafften es dennoch, Peipers Panzerdivision einzukreisen. Die Deutschen ließen daraufhin ihre Panzer im Stich und flohen. Am 23. Dezember 1944 konnten die Amerikaner nun auch Luftunterstützung geben, da in den vorherigen Tagen das Wetter so schlecht war, dass sie nicht aus der Luft angreifen konnten.
Somit änderte sich das Blatt nun endgültig zu Gunsten der Alliierten. Die Deutschen kamen immer schwerer voran, da es ihnen an Treibstoff mangelte. Doch noch war nicht alles verloren und Hitler plante eine weitere Offensive mit allen verfügbaren Einheiten gegen Straßburg. Das jedoch verhinderten die Amerikaner und schlugen die Deutschen endgültig.








5. Operation Walküre (eine Taktik zum Erhalt der Regierung von Hitler)
„I. Der Führer Adolf Hitler ist tot!
Eine gewissenlose Clique frontfremder Parteiführer hat es unter Ausnutzung dieser Lage versucht, der schwer ringenden Front in den Rücken zu fallen und die Macht zu eigennützigen Zwecken an sich zu reißen.
II. In dieser Stunde höchster Gefahr hat die Reichsregierung zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung den militärischen Ausnahmezustand verhängt und mir zugleich mit dem Oberbefehl über die Wehrmacht die vollziehende Gewalt übertragen.
III. Hierzu befehle ich:
1. Ich übertrage die vollziehende Gewalt – mit dem Recht der Delegation auf die territorialen Befehlshaber – im Heimatkriegsgebiet auf den Befehlshaber des Ersatzheeres unter gleichzeitiger Ernennung zum Oberbefehlshaber im Heimatkriegsgebiet – in den besetzten Westgebieten auf den Oberbefehlshaber West – in Italien auf den Oberbefehlshaber Südwest – in den besetzten Ostgebieten auf die Oberbefehlshaber der Heeresgruppen und den Wehrmachtsbefehlshaber Ostland für ihren jeweiligen Befehlsbereich – in Dänemark und Norwegen auf die Wehrmachtsbefehlshaber.
2. Den Inhabern der vollziehenden Gewalt sind unterstellt:
a) sämtliche in ihrem Befehlsbereich befindlichen Dienststellen und Einheiten der Wehrmacht einschl. der Waffen-SS, des RAD und der OT;[1]
b) alle öffentlichen Behörden (des Reiches, der Länder und der Gemeinden), insbesondere die gesamte Ordnungs-, Sicherheits- und Verwaltungspolizei;
c) alle Amtsträger und Gliederungen der NSDAP und der ihr angeschlossenen Verbände;
d) die Verkehrs- und Versorgungsbetriebe.
3. Die gesamte Waffen-SS ist mit sofortiger Wirkung ins Heer eingegliedert.
4. Die Inhaber der vollziehenden Gewalt sind für die Aufrechterhaltung der Ordnung und öffentlichen Sicherheit verantwortlich. Sie haben insbesondere zu sorgen für:
a) die Sicherung der Nachrichtenanlagen,
b) die Ausschaltung des SD.[2]
Jeder Widerstand gegen die militärische Vollzugsgewalt ist rücksichtslos zu brechen.
In dieser Stunde höchster Gefahr für das Vaterland ist Geschlossenheit der Wehrmacht und Aufrechterhaltung voller Disziplin oberstes Gebot.
Ich mache es daher allen Befehlshabern des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe zur Pflicht, die Inhaber der vollziehenden Gewalt bei Durchführung ihrer schwierigen Aufgabe mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu unterstützen und die Befolgung ihrer Weisungen durch die untergeordneten Dienststellen sicherzustellen. Der deutsche Soldat steht vor einer geschichtlichen Aufgabe. Von seiner Tatkraft und Haltung wird es abhängen, ob Deutschland gerettet wird.“
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Walk%C3%BCre)


Dies war der offizielle Befehl an die einzelnen Ersatzheere, hätte Hitler oder der Kommandant des Ersatzheeres die Order dazu gegeben.
Hitler hatte mit diesem Befehl folgendes vor. Sollte er komplett von der Außenwelt abgeschnitten oder tot sein, musste das Ersatzheer wichtige Regierungspunkte in Berlin und anderen Städten einnehmen und besetzen, um massiv gegen Aufständische vorzugehen. Um den Befehl möglichst schnell sofort ausführen zu können beschloss Hitler, dass das Ersatzheer nicht in den Außendienst geschickt, sondern immer einsatzbereit in den einzelnen Städten stationiert werden sollte. Sobald dieser Befehl ausgeführt werden sollte, würde sich die Waffen-SS sich in das Ersatzheer eingliedern und diese unterstützen.













6. Nachwort

Auch wenn wir die damalige Waffenentwicklung heute so faszinierend finden, sollten wir mehrere Punkte nicht außer Acht lassen.
Die Waffen wurden deshalb so schnell und von guter Qualität hergestellt und produziert, damit die deutschen Soldaten gezielter und zuverlässiger töten konnten. Zu nichts anderem wurde die Waffenproduktion erhöht.
Dazu kommt, dass es Soldaten gab, die aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht in der Lage waren verantwortlich mit diesen Waffen umzugehen. Andere dachten, dass sie mit diesen Waffen unbesiegbar wären sind und somit sehr viele hohe Risiken eingegangen sind oder ohne zu überlegen einfach Leute erschossen. Gegen Ende des Krieges senkte Hitler die Altersgrenze für Rekruten auf unter 16 Jahren. Das bedeutete, dass nun Jugendliche und zum Teil Kinder an der Schlacht teilnahmen, die erst recht nicht mit Waffen umgehen konnten. Hitler überlegte nicht und diese Kinder, die ihr Leben noch vor sich hatten, wurden an die Front geschickt und dort gnadenlos von den feindlichen Soldaten getötet.
Was im Krieg dazu kommt ist, dass ein Menschenleben nichts zählte. Bestes Beispiel: In der Schlacht um die Ardennen machte Oberst Peiper 86 amerikanische Gefangene. Um sich nicht mit diesen Gefangenen zu belasten erschossen er und seine Männer diese kurzerhand.
Auch mit der Luftwaffe verhielt es sich nicht anders. Die Piloten, die die Feinde bombardierten interessierten es nicht, ob bei der Explosion ihrer Bomben unschuldige Menschen getötet wurden oder nicht. Teilweise findet man heute noch Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg.
Nicht alle versteckten Minen explodierten im Krieg. Teilweise finden immer noch spielende Kinder in den damaligen Kriegsgebieten solche Minen und wissen nicht was das ist was sie gefunden haben und ehe sie sich versehen geht die Mine hoch und das Kind stirbt.









Quelle: Quellen: Fitzimons, Bernard: Kriegsschiffe des 2. Weltkrieges, Verlag: Heyne Bildpaperback. München, 1974 Holmes, Richard: Landschlachten der Weltgeschichte, Verlag: Olde Hansen, Hamburg, 1976, http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Walk%C3%BCre Kershaw, Andrew: Panzerkampfwagen des 1. und 2. Weltkrieges, Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, München, 1974 Kershaw, Andrew: Flugzeuge des 2. Weltkrieges, Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, München, 1974 King, J. B. und Batchelor, John: Infanterie, Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, München, 1975 King, J. B. und Batchelor, John: Deutsche Geheimwaffen, Verlag: Wilhelm Heyne Verlag, München, 1975




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