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Titel:

Zusammenfassung Globalisierung


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Was ist Globalisierung?

Unter Globalisierung versteht man im Allgemeinen die vollkommene Liberalisierung des Weltmarktes, in weiterer Folge die Kontrolle desselben durch riesige transnationale Konzerne und weiters die Entmachtung des Staates durch eben jene Wirtschaftsimperien.

Der Staat hat, so lautet das Credo, das „ökonomische Gleichgewicht“ nicht zu beeinflussen. Dieser Rückzug des Staates geschieht teils freiwillig (z.B.: USA), oft aber auch gezwungener Maßen: Transnationale, profitorientierte Unternehmen wählen den für sie günstigsten Produktionsstandort ohne Rücksicht auf die Folgen für die dortige Bevölkerung Þ Regierungen sind erpressbar - werden sie den Forderungen der Unternehmen nicht gerecht (z.B.: niedrige Lohnnebenkosten) kann dies mittelfristig die Abwanderung jener Unternehmen zur Folge haben.



Kriterien der Konzerne:

1. Billige Arbeitsstätte

2. Billige Arbeitskräfte

3. Massenproduktion

4. Massenexport

5. Errichtung neuer Märkte



Triebfeder der Globalisierung ist der „Kapitalismus ohne Grenzen“. Eine neue industrielle Revolution hat bereits angefangen, am Ende des 20 Jahrhunderts scheint erneut der Markt die westliche Welt zu regieren. Man könnte dies als Sieg des Neoliberalismus bezeichnen. In den vorangehenden Jahrzehnten errungene Sozialleistungen und Arbeiterrechte mussten den Interessen globaler Unternehmen weichen. Weltwirtschaftliche Unruhen, der Wettstreit um Arbeitsplätze und Löhne sowie die Verschlechterung des Lebensstandards der Arbeiterschaft sind die Folge. Das Leben der Menschen könnte radikal verändert werden





Wem die Globalisierung nützt



Kapital wird auf der ganzen Welt hin- und herverschoben um möglichst große Gewinne zu erzielen. Für qualitativ hochwertige Produktion braucht man Kapital und Arbeit. Deshalb fließen die Kapitalströme in die Länder, in denen Arbeits(-kräfte) billig ist/(sind). Dies würde, meinen Optimisten, den Entwicklungsländern eine Chance geben. Andererseits befürchten Pessimisten, daß das Kapital, sobald der Lebensstandard/Lohn steigt, sofort wieder das Land verlassen und so noch größere Schäden verursachen würde. Das bedeutet auch, daß die heimische Politik verstärkt Einfluß auf die Wirtschaftserfolge gewinnt: Erfolg zieht Erfolg nach sich, bei Mißerfolg flieht das Kapital wieder und die Arbeitskräfte werden umso härter getroffen. Außerdem ist das Kapital, das ja wesentlich leichter als Arbeit Grenzen überquert, in seinem Fluß durch nationale Regierungen unkontrollierbar.





Wer profitiert von der Globalisierung?



· Nach der Theorie der komperativen Kostenvorteile (David Ricardo): „Jedes Land soll das herstellen, was es im Vergleich zu anderen am Besten kann“: Spezialisierung führt zu Steigerung der Produktion, in weiterer Folge des Einkommens und damit des Wohlstandes.

· Fördert die Chance der Dritte-Welt-Länder wirtschaftlich zu den Industrienatioen aufzuschließen.



Negative Aspekte:

· Konkurrenz zwischen den Niedrigst-Lohnländern führt zu Ausbeutung der dortigen Arbeiter.

· Kritiker behaupten, dass durch Globalisierung Reiche noch reicher, Arme noch ärmer werden.

· Angriff auf den Wohlfahrtsstaat, Auslagerung von Standorten in Länder mit geringerem Preisniveau weniger sozialen Auflagen (Lohnnebenkosten); Folge: Wohlstand der reichen Länder sinkt, Regierungen werden erpressbar

· Besonders Europa reagiert zu langsam auf neue Rahmenbedingungen

· Kultur: Austausch oder Gleichschaltung?




Globalisierung und Welthandel



Bis 1929 bezog sich Globalisierung auf den Handel. In letzter Zeit betrifft sie aber auch die Produktion stark, da sich die Voraussetzungen geändert haben. Zukunftsbranchen von Heute brauchen keine großen Bodenschätze mehr, Kapital kann bei Banken und Börsen in aller Welt aufgenommen werden. Durch mobile Fabriken wird der Lohnunterschied in den einzelnen Ländern aber nicht mehr zu halten sein, da Wissen heute der wichtigste Produktionsfaktor ist, und überall auf der Welt jederzeit abrufbar.

Branchen ohne natürliche Heimat geben im 21.Jhdt. den Ton an. Nur Wissen und Fertigkeiten sind noch Wettbewerbsvorteile. Durch diesen gnadenlosen Kampf um Lohn und Arbeit werden Wohlstand und Armut neu verteilt. Schon 2004 sollen die Entwicklungsländer mehr produzieren als alle Industrieländer zusammen. „Zum ersten Mal steht der Menschheit eine globale Wirtschaft zur Verfügung, in der alles überall und jederzeit Produziert und verkauft werden kann.“

Die Globalisierung wird immer weiter vorangetrieben. In ihren Zentrum stehen die weltgrößten Konzerne. Allein die 20 führenden Unternehmen (darunter Mitsubishi - Nr.1, Royal Dutch/Shell - Nr.2 und Daimler Benz - Nr.3) setzen gemeinsam mehr um als das BIP der 80 ärmsten Länder der Erde.

Hinter diesen Großkonzernen stehen häufig institutionelle Anleger mit gewaltigen Summen. Fidelity Investments sind allein für acht Prozent des Umsatzes von New York verantwortlich.

Die Kluft zwischen den Konzernen, die weltweit planen, und den Nationalstaaten, die das wohl ihres Landes im Auge haben, wird immer breiter. Dadurch werden natürlich auch in Österreich die Folgen der Globalisierung immer stärker spürbar.


Die Globalisierung der Unterhaltungsindustrie

Die Unterhaltungsindustrie ist längst global – Kinofilme und Fernsehprogramme sind der wichtigste Export der USA (Sie bringen doppelt so viel ein wie Flugzeuge!). Dies führt oft zu heftigen Konflikten: Zum Beispiel verlangen die Franzosen, den Marktanteil amerikanischer Filmproduktionen auf 40% zu begrenzen.

Ferner stellt sich die generelle Frage, ob die globale Vermarktung von Kulturgütern wirklich als Kulturaustausch gesehen werden darf, oder ob sie vielmehr zu einer Gleichschaltung und zu einem Verlust der nationalen Identität führt.








Quelle:




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