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 Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

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About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

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Titel:

die verdauung


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit:



Mund

Die Verdauung der Speisen beginnt bereits im Mund. Mit Hilfe der Zähne wird die Nahrung mechanisch zerkleinert. Durch den Speichel wird sie gleitfähig gemacht und damit für den Weitertransport in die Speiseröhre (Ösophagus) vorbereitet. Von diesem in den Speicheldrüsen gebildeten Sekret werden täglich ca. 1- 1,5 Liter gebildet und in die Mundhöhle abgegeben.

Mit dem Speichel wird auch das Enzym Amylase ausgeschüttet. Dieses spaltet komplexe Kohlenhydrate (Stärke, Glykogen, Dextrine) in kleinere Untereinheiten (Oligosaccharide, Malzzucker). Dies ist auch der Grund, warum Brot süßlich schmeckt, wenn es längere Zeit gekaut wird! Durch verschiedene Gewürze (z.B. Pfeffer, Chili, Curry, Paprika, Senf) wird die Aktivität der Amylase und die Speichelproduktion erhöht.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Speichels ist die Reinigung der Zähne und die Neutralisation im Mund entstandener oder mit der Nahrung zugeführter Säuren (z.B. aus Fruchtsaft).

Magen
Der Speisebrei wird mit Hilfe peristaltischer Bewegungen durch die Speiseröhre in den Magen geleitet und dort mit dem Magensaft vermischt, von dem täglich 1,5-3 Liter gebildet werden. Der niedrige pH-Wert des sauren Magensaftes wirkt bakterienabtötend und führt zu einer Ausflockung (Denaturierung) von Eiweiß, wodurch dieses durch Enzyme besser "angreifbar" wird.
Bier und Weißwein sind starke Stimulatoren der Magensäuresekretion. Von den Nährstoffen ist das Eiweiß der intensivste Säurelocker, während Fett die Säureproduktion eher hemmt. Der in den Nebenzellen produzierte Schleim schützt die Magenwand vor dem Angriff der aggressiven Magensäure.
Durch die Magenwand werden in geringem Maße fettverdauende, aber vor allem eiweißspaltende Enzyme in den Magen abgegeben. Dabei handelt es sich um das Enzym Pepsin, das aus seiner Vorstufe (Pepsinogen) gebildet wird. Die Verdauung der Kohlenhydrate, die bereits im Mund durch den Speichel beginnt, wird im Magen lediglich fortgesetzt. Der Magen produziert selbst keine kohlenhydratverdauenden Enzyme.
In den Belegzellen der Magenschleimhaut wird der sogenannte Intrinsic-Faktor gebildet, der für die Resorption von Vitamin B12 notwendig ist. Ein Mangel an dieser Verbindung führt zu einer Unterversorgung mit dem B-Vitamin, was eine perniziöse Anämie (spezielle Form der Blutarmut) zur Folge haben kann.
Die Verweildauer der Nahrung im Magen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So verzögert z.B. ein hoher Fettanteil die Magenentleerung. Einfluss haben weiterhin die Konsistenz, die Temperatur und die Teilchengröße des Nahrungsbreis (dünner Speisebrei passiert schneller den Magen). Durch den Magenpförtner (Pylorus) wird die Nahrung in den Zwölffingerdarm (Duodenum) weitergeleitet.

Dünndarm
Spaltung der Nährstoffe: Der Dünndarm ist ein Verdauungsorgan. Mit Hilfe von Enzymen werden die Nahrungsbestandteile, die in Mund und Magen bereits vorverdaut wurden, weiter zerlegt.
Die Kohlenhydrate werden im Dünndarm durch spezielle Enzyme (Disaccharidasen) in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt, d.h. sie spalten zum Beispiel den Haushaltszucker in ein Molekül Traubenzucker und ein Molekül Fruchtzucker. Ein Mangel an diesen Enzymen führt zu Unverträglichkeitsreaktionen wie z.B. der Laktoseintoleranz.
Die Fettverdauung findet überwiegend in den oberen Teilen des Dünndarms statt. Die von der Leber gebildete Gallenflüssigkeit wird in der Gallenblase gespeichert und in den Zwölffingerdarm abgegeben. Die Gallenflüssigkeit ist wichtig, um die Fette zu emulgieren, wodurch sie von den entsprechenden Verdauungsenzymen (Lipasen) besser angegriffen werden können.
Die im Magen begonnene Eiweißverdauung wird im Darm fortgesetzt. Die größeren Eiweißbruchstücke werden durch den Angriff der mit dem Sekret der Bauchspeicheldrüse ausgeschütteten Enzyme (z.B. Trypsin) in kleinere und kleinste Moleküle (Peptide, Aminosäuren) abgebaut und in die Blutbahn aufgenommen.
Nährstoffaufnahme: Die zweite Aufgabe des Dünndarms ist die Aufnahme der aufgespalteten Nahrungsbestandteile in die Blutbahn. Um diese Funktion optimal erfüllen zu können, ist die Oberfläche dieses Organs sehr stark vergrößert. Das wird durch Schleimhautfalten (Kerckring-Falten) erreicht, auf denen fingerförmige Ausstülpungen in den Darm hineinragen. Auf diesen Dünndarmzotten befindet sich wiederum der so genannte Bürstensaum, der die Resorptionsfläche des Darmes - im Gegensatz zu einem Rohr mit glatter Oberfläche - um den Faktor 600 vergrößert. Dieses entspricht einer Gesamtoberfläche von ca. 200m2.
Dickdarm
Eindickung des Speisebreis: Im Dickdarm wird dem bis dahin sehr flüssigen Speisebrei Wasser entzogen, das zusammen mit Mineralstoffen resorbiert wird. Andere Nährstoffe werden in diesem Darmabschnitt nicht mehr aufgenommen, da der Darminhalt nahezu nährstofffrei ist und der Dickdarm nicht die Fähigkeit der Resorption besitzt. Daher können auch die von Bakterien im Dickdarm gebildeten Vitamine (z.B. Vitamin B12, Niacin) nur unzureichend verwertet werden.










Quelle:




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