Titel: Die Geschichte des Computers und des Internets

Die Geschichte des Computers und des Internets









Inhaltsverzeichnis

I. Die Geschichte des Computers Seite 4



1.Anfänge des Rechnens Seite 4

2.Die ersten Rechenmaschinen Seite 4/5

3.Entwicklung der ersten Computer Seite 5


3.1.Der Z3 Seite 5

3.2.Computer namens COLOSSOS Seite 5

3.3.ASCC·Computer für die Marine Seite 6

3.4.Der erste frei programmierbare Computer ,,ENIAC" Seite 6

3.5.Die Weiterentwicklung des ENIAC war der EDVAC Seite 6/7


4.Die Grundlagen des Von-Neumann-Konzepts Seite 7

5.Erfindung des Chips Seite 7

6.Computer in jedem Haushalt? Seite 7/8


II. Das Internet Seite 8



1.Hintergründe der Entwicklung Seite 8

2.APRANET Seite 8

3.TCP/IP Protokoll Seite 8


3.1.Erklärung TCP/IP Seite 8/9


4.Die Geburtsstunde des Internets und seine Weiterentwicklung Seite 9



5.Das World Wide Web (WWW) Seite 10

6.Internet Provider Seite 10

7.Vorraussetzungen um das Internet nützen zu können Seite 10


7.1.Die Sprache im Internet Seite 10

7.2.Personal Computer Seite 10

7.3.Modem Seite 10/11

7.4.Browser Seite 11


8.Was man mit dem Internet machen kann Seite 11


8.1.E-Mail Seite 11

8.2.Online Shopping Seite 11

8.3.Homebanking Seite 11

8.4.Chatten Seite 11

8.5.Downloaden Seite 12


9.Zukunft des Internets Seite 12


Quellenverzeichnis Seite 13

I. Die Geschichte des Computers

1.Die Anfänge des Rechnens

Die Geschichte des Computers begann schon zu dem Zeitpunkt, als die Mathematik erfunden wurde. Dies war etwa um 5000 vor Christus. Denn zu dieser Zeit wurde die Grundlage des Rechnens durch den Beginn des Zählens gestartet.
Etwa 3000 vor Christus wurden zum Rechnen einfache Hilfen wie Knotenschnüre oder
Kerbhölzer benutzt. Zu der selben Zeit erfanden die Babylonier das Sexadezimalsystem, mit der Basiszahl 60. Dies wird heute noch, zum Beispiel bei der Stunde mit 60 Minuten oder der Minute mit 60 Sekunden, verwendet.
2630 vor Christus wurden in China Staubbrettchen zum Linienrechnen benutzt. Das sind handliche, muldenförmige mit Staub bedeckte Tabletts, in die Linien geritzt werden, um dann mit kleinen Zählsteinen zu rechnen.
Um 1750 vor Christus wurde der "Papyrus Rhind" bei den Ägyptern geschrieben. Es enthält die Multiplikation, die Division und die Bruchrechnung. Circa 400 vor Christus wurde die Salamische Rechentafel oder "abakion" zum rechnen benutzt.
Einhundert Jahre später wurde mit dem Dezimalsystem und mit Zahlzeichen gerechnet. Um 700 nach Christus wurde in Indien die Null eingeführt. Somit wird Positionsrechnen ermöglicht.
1295 kam zum ersten Mal die Idee, eine Maschine zu bauen, die theologische Beweisführungen unterstützen sollte, von dem katalanischen Philosophen und Theologen Raimundus Lullus.

2.Die ersten Rechenmaschinen

1623: konstruierte der Theologe und Mathematiker Wilhelm Schickhardt für seinen Freund



Johannes Kepler die erste mechanische Rechenmaschine, die als Rechenuhr bezeichnet wird.


1642: erfand der Franzose Blaise Pascal die sechsstellige Additionsmaschine, die er für seinen Vater bauen ließ, um Buchhalterische Routinearbeiten zu vereinfachen.
1671: baute Gottfried Wilhelm Leibniz die "Difference Machine" (Differenziermaschine) die schon alle vier Grundrechnungsarten rechnen konnte.
1703: entwickelte Gottfried Wilhelm Leibniz die Dyadik, die als Dualsystem zur Grundlage aller Computer wird.

Danach ging die Entwicklung der Computervorläufer eher langsam voran.
Erst 1822 baute der Engländer Charles Babbage teilweise die "Difference Engine" (Differenzenmaschine). Jedoch konnte Charles Babbageseine "Difference Engine" wegen technischen und finanziellen Problemen zu Lebzeiten nicht realisieren, denn sie hätte mehrere Tonnen gewogen, und aus über 25000 Einzelteilen bestanden. Aber er hatte doch einen Teil von ihr herstellen können. Dieser war allerdings nicht so funktionstüchtig, da mangels der notwendigen Genauigkeit sich Zahnräder verhakten.

1833 entwickelte Babbage ein Konzept für die "Analytical Engine", welche mittels Lochkarten, wie sie schon bei Webstühlen benutzt wurden, eine individuelle Programmierung erhalten sollte. Einen Zwischenspeicher hatte er dieser Maschine auch verliehen. Es wurde mit dem Räderwerk gespeichert, welches von Babbage die Bezeichnung "Store" erhielt. Es konnten maximal 200 Zwischenergebnisse gespeichert werden was etwa 21 Kilobyte entspricht(heutzutage sehr wenig).
Doch auch für diese Maschine, die die Ausmaße einer kleinen Lokomotive gehabt hätte, reichten die Mittel und die Technik nicht aus. Charles Babbage war sich dem ihm zu verdankenden Fortschritt voll bewusst, was die folgenden Worte von 1864 zeigen: "Wahrscheinlich wird noch ein halbes Jahrhundert vergehen, bis jemand eine Maschine realisiert, mit der sich jede mathematische Aufgabe lösen lässt. Dabei vertraue ich auf den Wert, den die Ergebnisse meiner Arbeit zeigten.

3.Entwicklung der ersten Computer

Nach dieser Aussage von Charles Babbage dauerte es über ein Jahrhundert, bis eine neue Maschine erfunden wurde. Dies war der Z3 von dem Deutschen Konrad Zuse, der im Mai 1941 fertiggestellt wurde.

3.1.Der Z3

Dieser Computer hatte eine Rechnereinheit, für die Rechnungen. Er hatte 2600 Relais (Elektromechanische Schalter), 800 für das Rechenwerk und 1800 zum speichern von bis zu 64 Worten.
Das Programm war in einem 8-Kanal-Lochstreifencode, auf Schleifen aus Filmmaterial gelocht, und der Z3 konnte so schon bis zu 20 Additionen pro Sekunde durchführen. Der "Z3", der eigentlich "V3"(V3 steht für Versuchsgerät 3) heißen sollte, bekam seinen Namen dadurch, dass es die dritte Maschine, aber die erste voll funktionsfähige war. Die Herstellung kostete damals etwa 25000 Reichsmark.
Konrad Zuse soll zu seiner Zeit nichts von Charles Babbages Entwicklungen gewusst haben, und gerade deshalb wird Konrad Zuses Arbeit sehr hoch bewertet.

3.2.Computer namens COLOSSOS

1943 hatten der britische Mathematiker Maxwell Herman Alexander Newman und der Telefoningenieur Thomas Howard Flowers den ,,britischen Riesen fertiggestellt". Dieser Computer erhielt wegen seiner Größe den Decknamen ,,COLOSSOS". Er besaß 1500 Vakuumröhren.

3.3.ASCC·Computer für die Marine

Howard Hathaway Aiken, Mathematikprofessor an der Harvard University in Boston, erstellte bis 1944,in siebenjähriger Zusammenarbeit mit IBM am Computation Laboratory in Cambridge (Massachussets), den "ASCC" (Automatic Sequence- Controlled Calculator) für die amerikanische Marine.
Auch dieser Computer arbeitete mit Lochstreifen, und wurde zur Lösung von Differentialgleichungen eingesetzt. Allerdings wurde er schon sehr bald der Harvard Mark University überlasen, wo er in "Harvard Mark I" umgetauft wurde. Anschließend wurde er durch IBM Lochkartenmaschinenteile und elektrische Schreibmaschinen, sowie Lochbandleser für 24-Kanal-Lochbänder zur Eingabe spezieller Funktionswerte verbessert. Am Ende wog diese Anlage 35 Tonnen, enthielt 760000 Einzelteile, 3000 Kugellager, etwa 800 Kilometer Steuerstromleitungen, und kostete 400000 US-Dollar!

3.4.Der erste frei programmierbare Computer ,,ENIAC"

1946 entwickelten der Elektroingenieur John Presper Eckert junior und der Physiker John William Mauchley an der Moore School der University of Pennsylvania in Philadelphia, Amerika, "The ENIAC" (Electronic Numerical Integrator And Computer = elektronisches zahlenmäßiges Integrier- und Rechengerät), welcher unter dem Tarnnamen "PX" (Projekt X) konstruiert wurde.
Dieser gilt als der erste Computer der Welt (US Patent 3120606 vom 26.06.1947), der frei programmiert werden konnte. Er wog 30 Tonnen bestand aus 18000 Elektronenröhren (Verstärkerröhren) und 1500 Relais, die eine Fläche, so groß wie ein Tennisplatz, belegten. Die Herstellungskosten beliefen sich auf etwa 3 Millionen US-Dollar!
Für jede Rechnung oder Rechenschleife mußten hunderte von Schaltern von Hand in die richtige Position gebracht werden, und auf diesem Weg konnte er schon 5000 Additionen oder 400 Multiplikationen in der Sekunde ausführen. Somit war er etwa 2000 mal so schnell wie der Harvard Mark I.
Allerdings hatte der ENIAC einige Mängel:

- Die empfindlichen Elektronenröhren fielen oftmals aus.



- Die Darstellung der Zahlen war zu aufwendig: 10 ringförmig
angebrachte Elektronenröhren als Zähler.


- Das Programmieren über Schalter war zu umständlich.

3.5.Die Weiterentwicklung des ENIAC war der EDVAC

Während der Entwicklung des "ENIAC" erarbeiteten John Presper Eckert junior und John William Mauchley den "EDVAC" (Electronic Discret Variable Automatic Computer).
Er war leichter zu programmieren und universell nutzbar. In ihm wurden auch Charles Babbages Pläne, welche eine strikte Trennung von Speicherwerk, Rechenwerk (von Charles Babbage "MILL" genannt) und Steuerwerk vorsahen, benutzt.
Der elektronische Arbeitsspeicher war entweder, ein mit Quecksilber gefüllter Laufzeit-Verzögerungsspeicher, oder Metallscheiben, welche mit magnetisierbaren Oberflächen überzogen waren.
Ein Programmwechsel war im Gegensatz zum "ENIAC" sehr einfach. Man musste das Programm einfach ins Speicherwerk laden, wohingegen beim "ENIAC" größere Umrüstarbeiten vonnöten waren.
Der "EDVAC" war 1952 betriebsbereit

4.Die Grundlagen des Von-Neumann-Konzepts

John von Neumann entwickelte am Institute for Advanced Studies (IAS), inspiriert durch den "EDVAC", von dem er durch den Freund Herman Heine Goldstine erfuhr, fünf Grundlagen, die später als "Grundlagen des Von-Neumann- Konzepts" oder als "IAS-Konzept" bekannt wurden.

Von-Neumann-Konzept:

1. Der Rechenautomat besteht aus fünf Funktionseinheiten: dem Steuerwerk, dem
Rechenwerk, dem Arbeitsspeicher sowie einem Eingabe- und Ausgabewerk. (Steuer- und
Rechenwerk sind in der CPU, der zentralen Prozessoreinheit, zusammengefasst.)
2. Der Rechenautomat ist aufgabenunabhängig. Erst das in den Arbeitsspeicher gebrachte
Programm macht ihn arbeitsfähig.
3. Alle Daten und Befehle sind binär codiert und befinden sich in einem gemeinsam genutzten
Arbeitsspeicher.

4. Die Befehle des Programms sind durchnumeriert im Arbeitsspeicher abgelegt und
werden, vom Programmzähler gesteuert, einzeln nacheinander (sequentiell) ausgeführt.
5. Spezielle Sprungbefehle ermöglichen es, von der gespeicherten Reihenfolge abzuweichen.

Diese Punkte treffen auf jeden Computer zu, wobei die letzten zwei Punkte die Programmierung beschreiben.

5.Erfindung des Chips

Im Jahr 1965 wurde mit der Erfindung des Chips die dritte Computergeneration geboren.
Ein Chip ( der bis zu 20 Transistoren ersetzen konnte ) ist eine sehr kleine Platte aus Silizium, auf der eine große Menge von Transistoren, Dioden, Widerständen und anderen Bauteilen aufgebaut sind.
Ein Beispiel für Computer dieser Generation war das IBM -Computer- System 360.

6.Computer in jedem Haushalt?

Die Massenproduktion von Computern ab den 80ziger Jahren führten zu weiteren Preissenkungen, so daß sie auch im privaten Bereich eingesetzt werden konnten.
1981 wurde der IBM Personal Computer (PC) vorgestellt, zusammen mit dem Betriebssystem Microsoft- DOS.
1982 erreichen die ersten IBM -PC- kompatiblen Geräte den deutschen Markt
1984 setzt IBM einen neuen Standart mit dem AT (,, Advanced Technology" [Rechnerbezeichnung] ), der mit dem INTEL 80286 Prozessor ausgestattet ist
1986 wurden die 32-Bit PC′ s vorgestellt, die den INTEL Prozessor 80386 benutzen. Die ersten PC′ s mit dem neuen 80486 Prozessor der Firma INTEL werden 1989 vorgestellt. Alleine auf der Grundlage der heutigen Betriebssysteme, die diesen Prozessor nur in seiner Geschwindigkeit nutzen können, ergibt sich eine Verdopplung der Arbeitsgeschwindigkeit zum 80386 Prozessor.
In den 90′ ziger Jahren wurden jedes Jahr neue Prozessoren entwickelt.(z.B. Pentium, Pentium 2 und 3 Prozessoren )
Und heute haben wir schon den Pentium 4, und die Entwicklung geht weiter...

II. Das Internet

1.Hintergründe der Entwicklung

In den 60er Jahren begann das US-Verteidigungsministerium auf Grund des kalten Krieges die Entwicklung von Computernetzwerken zu unterstützen. Die USA wollte ein Kommunikationsmittel besitzen, welches auch nach einem Atomschlag noch funktionierte. So wurde 1969 das ARPANET entwickelt, welches Computer des Militärs, der Rüstungsindustrie und einiger Universitäten vernetzte.

2.ARPANET

Es diente zunächst zur Verbindung der Universitäten von Los Angelas und Santa Barbara in Kalifornien, Utha und der Stand Research Institute( sind Forschungsinstitute). Dieses Netz diente Anfangs zum Austausch von Daten der Forschung wurde aber dann durch ein elektronisches Nachrichtenübertragungsprogramm erweitert. Dieses System schaltet im Falle eines Krieges oder durch sonstige Störungen automatisch auf ein anderes Netz damit die Daten trotzdem weitergeleitet werden können.
Es entstanden immer mehr Netzwerke und somit mußte man eine Möglichkeit finden, all diese Systeme so zu verbinden, dass diese ohne Probleme miteinander kommunizieren können. Unter dem Namen Internetting Projekt gab man eine Entwicklung eines Übertragungsprotokolls (TCP/IP)in Auftrag, damit die unterschiedlichen Systeme miteinander kommunizieren können.

3.TCP/IP Protokoll

TCP/IP Protokoll (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) wurde
1974 entwickelt. Dieses Protokoll schrieb die US-Regierung 1978 für alle von ihr unterstützte Netze vor, womit sie den Standart festgelegt hat.

3.1.Erklärung TCP/IP

Ein systemunabhängiges Protokoll, das an jedem Rechner der im Netz angeschlossen ist, installiert wird. Ein Protokoll besteht aus einer Reihe Regeln, welche die Datenübertragung zwischen zwei Computern festlegen und auftretende Fehler gleich beseitigen kann. Alle Daten, die über Internet übertragen werden sollen, werden in sogenannte Blöcke (Packs) aufgeteilt und dann verschickt. Gehen einige dieser Packs verloren, werden diese automatisch wieder neu angefordert. Im Internet existieren zwei Protokolle:

a) das Internet Protokoll (IP):
Es teilt die Daten in Packs ein und versendet sie dann zur genauen Adresse des
Empfängers

b) das Transmission Control Protocol (TCP):
Dieses Protokoll ist für die korrekte Datenübertragung verantwortlich

Gewissermaßen sind beide Protokolle voneinander abhängig, man spricht deshalb von TCI/IP.
Das TCP/IP Protokoll wurde zwar später kein von der ISO festgelegter internationaler Standart, setzte sich aber dennoch weltweit durch.

4.Geburtsstunde des Internets und seine Weiterentwicklung

Anfang der 80er Jahre erhielt das CSNET als erstes eigenständige Netzwerk die Erlaubnis der DARPA sich dem ARPANET anzuschließen. Als Geburtsstunde des Internets wird allgemein das Jahr 1983 angesehen. In diesem Jahr spaltete sich das MILNET, der militärische Teil des ARPANET, vom Rest ab.
Auch die NSF (National Science Foundation) zeigte ab Mitte der 80er Jahre Interesse am Internet, sie wollte Wissenschaftlern an allen US-Universitäten den Zugang zum Netz ermöglichen und so gründete sie das NSFNET. In diesem Netz hatte die NSF die sechs Supercomputerzentren der USA zum Backbone-Netzwerk (eng. Rückrad) verbunden, welches den zunehmenden Datenströmen gerecht werden sollte. Als der Datenverkehr explosionsartig zunahm, schloß die NSF einen Vertrag mit Merit, Inc. (Michigan Education and Research Infrastructure Triad) ab, durch welchen Merit die Verwaltung, Betreibung und Weiterentwicklung des NSFNET übernahm. Im Juni 1988 ersetzte man die schwachen 56 Kbps Standleitungen durch 1,5 Mbps Leitungen, was eine totale Überlastung des Netzes verhinderte.

Das NSFNET übernahm nun immer mehr Aufgaben des ARPANET, welches im Juni 1990 aufgelöst wurde. Im September 1990 gründete Merit, IBM und MCI die ANS (Advanced Networks and Services), welch das NSFNET betreuen und ein neues mit 45 Mbps Leitungen aufbauen sollte. 26 Monate später, am 02.12.1992 nahm dieses Netz den Betrieb auf. Der Bedarf hierfür war enorm, den in November 1992 waren es bereits 24 Milliarden Pakete (erstmals 1 Million am Tag) die durch die Leitungen gingen.
In Europa erkannte man die Notwendigkeit eines Universitätennetzes natürlich auch und gründete 1986, zur europaweiten Koordinierung der Bemühungen der Länder die RARE. Das COSINE-Projekt (Cooperation for an Open Systems Interconnection Networking in Europe) war ihr erste Projekt, mit dem Ziel eine Infrastruktur für den akademischen Bereich aufzubauen. So wurde das erste paneuropäische Netzwerk aufgebaut, welches seit Februar 1993 als EuropaNET fortgeführt wird.
1989 entwickelten Forscher in Genf das WorldWideWeb (WWW), welches als graphische Oberfläche des Internets heute zu sehen ist.

5. Das World Wide Web (WWW)

Das WWW ist ein Dienst im Internet, der es ermöglicht, die Seiten bunt zu gestalten.
Im WWW werden Informationen auf Seiten präsentiert, die untereinander mit sogenannten Links verknüpft werden können. So entsteht ein weltweites Geflecht verschiedenster Veröffentlichungen, die immer wieder mit Bildern, Videos und Sound verbunden sein können.

6.Internet Provider
Als 1992 das WWW ins Leben gerufen wurde, begann sich das Netz durch die bessere Benutzerfreundlichkeit mehr und mehr zu verbreiten. Es öffneten sich dadurch vollkommen neue Geschäftszweige, wie zum Beispiel die Provider. Als Provider bezeichnet man Anbieter von Internetzugängen. Provider betreiben permanente Standleitungen zum Internet, die sie selbst gemietet haben. Manchmal haben die Provider diese nicht nur gemietet sondern teils auch gekauft. Die größten Provider sind AOL (American Online), Compu Serve und T-Online usw.

7.Vorraussetzungen um das Internet nützen zu können

Wer technisch nicht zurückbleiben will sollte sich am Internet beteiligen, und benötigt dafür einige Dinge.

7.1 Die Sprache im Internet

Die "Amtssprache" im Internet ist Englisch. Dies bezieht sich aber nicht nur auf die Fachbegriffe, sondern auch auf den Inhalt: Über 60% des Angebots sind nur in englischer Sprache verfügbar. Jedoch auch wer kein Englisch spricht, kann von Internet und Online-Diensten profitieren. Es gibt bereits ein großes Angebot an deutschen Websites

7.2.Personal Computer

Grundsätzlich ist jeder PC, auf dem Windows ordentlich läuft internetfähig. Es sollte aber mindestens ein 486er Prozessor mit einer Geschwindigkeit von 66 MHz sein.

7.3.Modem

Der einfachste Weg zu einem Internetzugang ist mit einem Modem über die Telefonleitung. Das Modem übersetzt die digitalen Signale des Computers in analoge (Töne) und sendet sie über die Leitung. Am anderen Ende findet die Rückübersetzung im Empfängermodem statt. Modems sind in verschieden Preislagen erhältlich, empfehlenswert ist ein ist ein Datendurchsatz von 33.600 oder 56.000 Baud. Damit bezeichnet man die Geschwindigkeit des Modems, z. B. 56.000 Bits pro Sekunde. Das Modem wird mit einem COM Port (eine Schnittstelle hinten am Computer) des Computers sowie mit der Telefondose verbunden. Zusammen mit dem Modem erhält man auch die Software die installiert werden muß, damit der PC und das Modem sich verstehen.

Eine weitere Variante ist es über einen Kabelanschluß zu einem Internetzugang zu gelangen.
Der Vorteil hierbei ist, dass die Übertragungsrate viel höher ist als bei einem gewöhnlichen Telefonanschluß. Für viel Surfer ist es außerdem auch noch billiger, da die Telefonkosten wegfallen.

7.4.Browser

Wenn man nun ins Internet gehen kann und möchte braucht man ein bestimmtes Programm, dass man Browser nennt. Die bekanntesten Browser sind der Internet Explorer von Microsoft oder der Netzcape Navigator von der Firma Netzcape. Diese Oberflächen bekommt man kostenlos im Internet zum runter laden, wobei auch bei Windows 95/98 usw. ein Internet Explorer mit dabei ist.

8.Was man mit dem Internet machen kann

8.1.E-Mail

Die E-Mail gibt es seit 1992 und wird am meisten in Anspruch genommen. Man kann sie mit normaler Post vergleichen, denn sie dient zur Nachrichtenübertragung von einem Computer zum anderen. Der Vorteil liegt daran, dass sie jederzeit verschickt und empfangen werden kann .Mann kann aber nicht nur Text verschicken, sondern auch Bilder und andere Dateien
(Musik). Die E-Mail ist also schneller, vielseitiger und leistungsfähiger als normale Post.

8.2.Online Shopping

Das Online Shopping und die Online Bestellung sind weitere Geschäftszweige. In sogenannten virtuellen Kaufhäusern kann sich der Kunde wie in einem Katalog mit sehr großer Auswahl die Angebote ansehen und dann direkt beim Versandhaus Bestellen. Zum Beispiel bietet der Computerhersteller Dell (einer der größten Computerhersteller der Welt) b seinen Kunden an, über das Internet sich einen Computer zusammenzustellen und ihn dann anschließend zu bestellen. Dell macht täglich mit der Online Bestellung mehrere Tausend US$ Umsatz. Aber die virtuellen Kaufhäuser konnten sich gegenüber den realen Kaufhäusern noch nicht durchsetzen, da immer noch zu wenig Haushalte ans Internet angeschlossen sind und der Zahlungsverkehr im Internet noch relativ unsicher ist.


8.3.Homebanking (Telebanking)

Damit erledigt man Bankgeschäfte wie Überweisungen, Kontostandabfragen, Daueraufträge usw. per Datenverbindung von Haus zu Bank.


8.4.Chatten

Beim chatten ( zu deutsch plaudern) kann man viele Leute auch aus dem Ausland kennenlernen. Chatbars oder Chaträume gibt es fast überall! Wie z. B. bei fast allen Radiosendern, bei den meisten Fernsehsendern, und auch unter anderem noch auf den Websites von Städte. Aber es gibt auch extra Chat-Web-Sites, wie z. B.: www.chatcity.de www.chat.de www.webchat.de und vieles mehr........


8.5.Downloaden

Unter downloaden versteht man das runterladen von Programmen, Bildern, Musik usw.
Hierbei haben jene Internetuser, die einen normalen Telefonanschluß haben, einen großen Nachteil, da größere Programme zu lange brauchen würden um sie runterzuladen.
Mit einem Kabelanschluß hingegen kann man größere Dateien runterladen, da es erstens schneller geht und zweitens es egal ist wie lange es dauert, da man nur eine festgelegte Gebühr pro Monat zahlt, egal wie lange man Online ist.
Größter Beliebtheit erfreut sich zur Zeit, das downloaden von Musik-Files(MP3-Files).
Dies ist jedoch sehr umstritten, da man sich nicht über die Copyright-Rechte einig ist.
Aber solange es nicht verboten ist, wird fleißig weiter runtergeladen.

9.Zukunft des Internet

Im Moment startet man Versuche, einen Internetzugang über die Steckdose zu ermöglichen.
Wenn dieses System ausgereift ist, ermöglicht es einen viel schnelleren Datentransfer als alles bisher Dagewesene.

Quellenverzeichnis

www.seitzweb.de
www.de.dir.yahoo.com/Computer_und_Internet/Geschichte
www.michaelkaul.de/Geschichte/geschichte
www.last-unicorn.de/60jahrecomputer
www.grin.de
www.hnf.de/museum
www.history.mcs.st-andrews.ac.uk



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