Titel: Buddismuss

Buddismuss




Vorwort:

Als ich einmal einen Film über die wunderschönen asiatischen Tempel sah, sah ich überall Buddhafiguren. Ich fragte mich, was das für schöne Figuren sind und wer diese Person darstellen sollte, denn ich wusste zu dieser Zeit noch nichts über diese Religion. Später, als ich erfuhr, dass wir eine Abschlussarbeit schreiben müssen, dachte ich, ich könnte diese Gelegenheit nutzen und mich genauer über den Buddhismus informieren.
Meine grösste Motivation ist, dass ich ganz viel neues Lernen kann. Ich hoffe, es wird kein einziges mal geben, indem ich nicht motiviert an die Arbeit gehe.
Ich weiss bis jetzt noch fast nichts über das Thema Buddhismus. Es ist eine riesige Herausforderung für mich, denn ich werde einen ziemlich grossen Zeitdruck haben, da ich sehr viel darüber lesen muss. Aber dies ist für mich wie eine Motivation.
Meine Ziele sind, dass ich mehr über den Buddhismus erfahre, den Zeitplan gut einhalten kann, und dass ich immer motiviert bin.
Ich danke jetzt schon allen Personen, die mir bei meinem Projekt helfen.





Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3

2. Buddhismus 4
2.1. Wie entstand der Buddhismus 4
2.2. Vorkommen des Buddhismus 4/5
2.3. Die Lehre Buddhas 5
2.4. Das Nirwana 6
2.5. Interview mit der Buddhistin 7/8
2.6. Ist meine Klavierlehrerin eine Buddhistin? 9

3. Fazit 10
4. Quellenverzeichnis 11
5. Anhang


1. Einleitung

Mir ist bewusst, dass der Buddhismus ein sehr umfangreiches Thema ist und ich niemals alles herausfinden werde. Deshalb beschränkte ich mich auf ein paar wichtige Punkte, wie zum Beispiel: Wie wurde der Buddhismus gegründet und was ist eigentlich die Lehre von Buddha?
Mein grösster Wunsch ist, mich einmal mit einer Buddhistin zu unterhalten und ihr ein paar Fragen zu stellen.
Mit sehr viel Motivation werde ich anfangen Bücher zu suchen, über das Internet mehr Informationen zu bekommen und auf Adressensuche für mein Interview zu gehen. Ich werde auch Herrn Treier, den Religionslehrer, fragen, ob er einen Buddhist kennt, der eventuell bereit wäre mir ein Interview zu geben.
Wenn dies jedoch nicht der Fall wäre, würde ich weiter im Internet recherchieren. Ich habe noch ein bisschen Bedenken, dass ich keine Interviewpartnerin finden werde, doch ich denke dies so wenig wie möglich, da es meist nur mit positiver Einstellung funktioniert.
Zuerst wollte ich neben dieser Buddhistenbefragung auch noch eine kleine Umfrage im Dorf machen, dies änderte ich dann jedoch. Ich möchte herausfinden, ob meine Klavierlehrerin auch zum Buddhismus gehört, denn ich weiss, dass sie auch viel meditiert und Yoga macht.
Ich bin sehr gespannt was ich alles herausfinden werde während dieser Arbeit und wie ich mit der Zeit umgehen kann.












2. Buddhismus
2.1. Wie entstand der Buddhismus?

Im 6. Jahrhundert vor Christus lebte in Nordindien, genauer gesagt in Nepal, ein Mann, der Siddharta Gautama hiess. Er war reich, klug und hatte eine schöne Frau, mit der er einen Sohn hatte. Siddharta war ein Prinz, demzufolge war seine Frau die Prinzessin. Er hatte alles was ein normaler Mensch sich wünscht. Jedoch eines Tages ging er auf die Strasse und begegnete dem wahren Leben. Gautama sah einen alten Greis, dann einen kranken Mann und zuletzt sah er einen Toten, der zur Feuerbestattung gebracht wurde. Doch dann begegnete er einem Wandermönch. Dieser hatte einen geschorenen Kopf und trug ein gelbes Gewand. Der Wandermönch strahlte Frieden und Freude aus. Als Siddharta ihn sah, entschloss er sich für den „Grossen Verzicht“. Er wusste nun, dass er seine Frau und sein Kind verlassen muss um Asket zu werden. Dies tat er dann auch. Sechs Jahre lang wartete er auf die Erlösung von der Last des Lebens, jedoch sie kam nicht. Eines Tages sass er unter einem wilden Feigenbaum und meditierte. Dann geschah es, die „Grosse Erleuchtung“. In diesem Moment wurde er zum Buddha. Der Buddha heisst auf Deutsch der „Erleuchtete“.

2.2. Vorkommen des Buddhismus

Vor dem 19. Jahrhundert verbreitete sich der Buddhismus hauptsächlich in Asien. Dazumal war ¾ der ganzen Japanischen Bevölkerung in dieser Religion. Jetzt hat sich jedoch viel geändert. Es sind sehr viele Leute von China und Japan ausgewandert. In diesem neuen Land konnten sie viele Menschen von dieser Religion überzeugen und sie wechselten zum Buddhismus. Es wurden zahlreiche Klöster, Tempel und Kulturzentren errichtet. In der USA hat es heute über 150 buddhistische Zentren und in Europa hat es ca. 125 Zentren. Jetzt gibt es weltweit ca. 450 Millionen Buddhisten. Diese Zahl stimmt aber nicht genau, da es zwischen einzelnen Statistiken sehr starke Schwankungen gibt. Am Meisten Buddhisten gibt es heute in den Ländern Tibet, China, Südkorea, Japan, Tailand und Vietnam. Bei dieser Aufzählung fällt einem auf, dass Indien gar nicht dabei ist, obwohl es das Ursprungsland ist. Es sind nur noch ca. 1 % der ganzen Bevölkerung in dieser Religion. Eines ist trotz allem klar, diese Zahl wird weiter ansteigen, denn das Interesse an dieser Religion wächst immer mehr.

2.3. Die Lehre Buddhas

In dem Buddhismus von dem ich spreche glaubt man nicht an einen Gott, so wie bei den meisten anderen Religionen. Es geht um die Lehre des Gründers. Er lehrte den Menschen Leid und Sorgen zu überwinden. Buddha stellte wie ein Arzt das ganze Leben in den 4 edlen Wahrheiten zusammen, sodass die Menschen ihm glauben, dass das Leben fast nur aus Leid und Sorgen besteht.
- Die erste edle Wahrheit steht dafür, dass es im Leben Leid gibt und das Leben frustrierend und unvollkommen sei.
- Die zweite sagt aus, dass es immer eine Ursache für Leid gibt. Das Leiden entsteht zum Beispiel durch Egoismus oder Begierde.
- Die dritte Wahrheit ist, dass es immer möglich ist, sich vom Leid zu befreien, denn es gibt immer ein Ende vom Leid.
- Die vierte und letzte edle Wahrheit ist, es gibt Wege und Mittel das Leid zu beenden. Diesen Weg nennt man „Der achtfache Pfad“.
Der achtfache Pfad besteht aus Einsicht und Ansicht, Entschluss, Rede, Verhalten/ Tun, Lebensführung, Anstrengung, Achtsamkeit, Sammlung und Meditation. Wenn man diese acht Sachen einhält, dann ist man auf dem richtigen Weg zur Erleuchtung.
Vor der Erleuchtung erreichen diese Leute eine höhere Bewusstseinsebene. Das Leben ohne Erleuchtung sei ein endloser Kreislauf aus Geburt, Tod und Wiedergeburt. Buddha wurde bewusst, dass die Menschen immer mehr wollen und wenn sie es nicht bekommen, müssen sie leiden. Die Erleuchtung hilft dieser Begierde zu entkommen und ein sogenanntes Erwachen aus einem Alptraum beginnt.
Doch das wichtigste an dieser ganzen Lehre: Buddha wollte nie, dass die Menschen seinem Beispiel nachgehen, sondern, dass sie aus ihren eigenen Erfahrungen lernen.




2.4. Das Nirwana

Buddha sagte, dass das Leben ohne Erleuchtung ein endloser Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt sei, doch man kann diesem Zyklus entkommen, sobald man die „Erleuchtung“ erlangt hat. Doch was bedeutet eigentlich erleuchtet werden?
Man sagt, dass man dann ins Nirwana kommt. Nirwana bedeutet das Ende der Wiedergeburten und damit der Schmerzen. Es sei auch die Belohnung für gute Taten.
Erreichen tut man es, indem man wie eine Flamme erlöscht und sich von seinen Leidenschaften nicht mehr beherrschen lässt. Das Nirwana ist ein Zustand der Helligkeit, das man auch in diesem Leben erreichen kann, wie zum Beispiel Buddha. Nach dem Nirwana ist der Zyklus der Wiedergeburten beendet. Das Nirwana steht aber noch für mehr als nur das Beenden:
Es ist Licht, Freude und Erfüllung, perfektes Wissen und vollkommenes Glück für den Erleuchteten.




Das Zeichen für Nivana








2.5. Interview mit der Buddhistin

Ich hatte den Wunsch, dass ich mich mit einer echten Buddhistin unterhalten kann. Ich suchte ziemlich lange, bis ich jemand gefunden hatte. Als ich im Internet eine Adresse gefunden hatte, schrieb ich dieser Person gleich eine E-Mail. Bis zu diesem Zeitpunkt, als ich ihr schrieb, wusste ich nur, dass sie eine Frau ist, und dass sie bereit wäre mir ein paar Fragen zu beantworten. Sie sagte, von Aussen sähe sie aus, als wäre sie eine ganz normale moderne Frau. Jedoch als ich von ihr die Antworten bekam, wusste ich bereits nach der 2. Frage, dass sie zu vielen Sachen eine andere Einstellung hat als ich.
Angelika Tesch ist seit 20 Jahren eine Buddhistin. Sie ist eine sehr vielbeschäftigte Frau. Deshalb konnte ich mich leider nicht mit ihr treffen, da sie einerseits Deutsch- und Geschichtslehrerin ist, und andererseits arbeitet sie im buddhistischen Zentrum, macht selbst Vorträge zum Buddhismus in anderen Zentren und an der Volkshochschule.
Sie hat seit 2 Jahren einen festen Freund. Er ist auch Buddhist, das heisst sie verbringen den grössten Teil ihrer Freizeit auf buddhistischen Kursen – als Konsumenten und als Organisatoren. Angelika und ihr Freund leben im buddhistischen Zentrum in Luzern.
Ein Tagesablauf von einer Buddhistin sieht ziemlich gleich aus wie einer von einem andere Menschen, der in einer anderen Religion ist. Nur mit ein paar kleinen Unterschieden, wie zum Beispiel, dass man statt in ein Restaurant ein Bier trinken geht ins buddhistische Zentrum geht, oder, anstatt stundenlang vor dem Fernseher sitzt, täglich ½ - 2 Stunden meditiert. Während dem Meditieren denkt man nicht, sondern konzentriert sich auf die Phasen und denen folgt man möglichst klar und unabgelenkt.
Als ich Angelika die Frage stellte, was für sie bis jetzt das schönste Ereignis sei, seit dem sie Buddhistin ist, schrieb sie, da müsse sie sehr lange überlegen um sich für ein einziges entscheiden zu können. Doch dann wusste sie, dass sie 2 Ereignisse nie vergessen werde.
1. Als ihrer wichtigster Lehrer, 17. Karmapa vor 6000 Leuten mit gerade mal 16 Jahren zum ersten Mal in Europa auf der Bühne erschien, einen Vortrag hielt und es einen tosenden mehrminütigen Applaus gab. Der Applaus drückte die riesige Dankbarkeit und Wärtschätzung für ihn aus. Dieses Ereignis beeindruckte Angelika sehr!
2. Als sie und ein paar andere das Haus besichtigten, das sie als buddhistisches Zentrum mieten wollten! Alles passte – grosse Räume, viel Wohnraum, weisse Tauben flogen um das Haus, und draussen war strahlender Sonnenschein.
Mich selbst beschäftigte schon lange die Frage: Wie man eigentlich dazu kommt, Buddhist/in zu werden. Da ich jetzt endlich die Gelegenheit hatte diese Frage los zu werden, fragte ich gleich. Bei ihr sei es so gewesen: Vor ca. 21 Jahren hatte sie grosses Interesse an allen Religionen und Philosophien, und hat deshalb selbst viel darüber nachgedacht. Dann hörte sie zum ersten Mal einen Vortrag von ihrem jetzigen Lehrer. Dieser war sehr überzeugend, natürlich und voller Freude. Dieser Lehrer sagte genau das, was auch sie über die Welt und das Wesen der Dinge denkt. Deshalb entschied sie sich auch aus dem Christentum auszusteigen um beim Buddhismus einzutreten. Da sie einige Freunde hatte, die auch interessiert waren, traute sie sich ins buddhistische Zentrum und lernte meditieren. Durch Vorträge und Kurse erfuhr sie viel über die Sichtweise des Buddhismus, die einfach ganz viel mit praktischer Lebensweisheit zu tun hat.
Angelika denkt, es macht nichts aus wie ein Buddhist äusserlich aussieht, es kommt eher drauf an, wie man mit den Dingen umgeht. Eigentlich dachte ich, dass es sicher sehr viele Regeln im Buddhismus gibt, jetzt weiss ich jedoch, dass dies falsch ist. Denn es gibt keine Regeln. Das Wichtigste ist die Sichtweise, alles freudvoll als Möglichkeit zur Entwicklung zu verwenden.
Buddha wollte, dass seine kostbaren Erfahrungen leben und an andere weiter gegeben werden. Der Tod ist für die Buddhisten eine Art Kleiderwechsel. Sie glauben, sie werden wiedergeboren, und zwar in einer anderen Figur oder in einem anderen Wesen. Angelikas Meinung dazu ist: „Es gibt sogar Meditationen, die man im Moment des Todes verwendet, um das Bewusstsein zu befreien.“ Zum Schluss fragte ich sie, ob sie in einem weiteren Leben wieder in diese Religion gehen wird, ihre Antwort war: „Definitiv ja!“, da setzte sie noch hinzu:„Bei dieser Frage musste ich nicht lange überlegen!“




2.6 Ist meine Klavierlehrerin eine Buddhistin?

Ich hatte eigentlich vor mich mit einigen Leuten aus dem Dorf über den Buddhismus zu unterhalten, doch dann kam mir eine Idee: Ich wollte herausfinden, ob meine Klavierlehrerin eine Buddhistin ist, da ich wusste, dass sie seit vielen Jahren Yoga macht, meditiert und ziemlich die gleiche Einstellung hatte wie Angelika Tesch. Als ich Frau Frey fragte, ob sie mir ein paar Fragen zu meiner Abschlussarbeit beantworten könnte, fing sie an zu lachen und sagte, dass sie schon seit über 20 Jahren den Buddhismus studiert. Frau Frey hat schon sehr viele Bücher zu diesem Thema gelesen. Sie sei zwar römisch- katholisch getauft worden, jedoch in jedem Mensch stecke die Buddhistische Natur. Meine Klavierlehrerin ist also keine Buddhistin, aber sie ist sehr gut über den Buddhismus informiert.
Ich stellte ihr die gleichen Fragen wie Angelika und Frau Frey gab mir fast die genau gleichen Antworten.
Es machte mir sehr viel Spass mich mit ihr über dieses Thema zu unterhalten. Es war sehr interessant zu beobachten wie viel diese Frau wirklich wusste.
An diesem Beispiel sah ich, dass der Buddhismus wirklich an vielen Orten vorhanden ist, und dass es viele Menschen gibt, die am Buddhismus interessiert sind.




3. Fazit

Ich habe immer an den Zeitdruck gedacht und habe deshalb möglichst schnell gearbeitet. Die Folge war, dass ich zum Glück rechtzeitig fertig wurde. Das heisst, ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut mit der Zeit klar komme. Dies war deshalb sehr erfreulich.
Auch meine Motivation ging nie vorbei. Es gab keinen einzigen Halbtag, an dem ich nicht motiviert war Neues zu lernen.
Ich dachte am Anfang, trotz grosser Motivation, dass ich keine Buddhistin finden werde für mein Interview. Deshalb suchte ich überall wo ich nur konnte. Es freute mich dann doppelt, als ich nach einer kurzen Zeit eine fand.
Die beiden Interviews (mit Frau Frey und Angelika Tesch) haben mir auch sehr viel weitergeholfen. Diese beiden Frauen waren sehr hilfsbereit und halfen mir, wenn es einmal nicht so recht klappen wollte, mit den neuen Ausdrücken.
Bei der Themenwahl machte ich mir eigentlich nicht viele Gedanken, da ich wusste, dass ich zuerst etwas über die Geschichte dieser Religion herausfinden will.
Ich habe bei dieser Abschlussarbeit sehr viel gelernt. Irgendwie hat es sogar meine Einstellung zu manchen Sachen verändert. Trotzdem will ich nicht Buddhistin werden. Denn ich finde, dass manche Texte stimmen, andere finde ich wieder total daneben.



4. Quellen

Literatur:- Buddhismus, Julien Ries, Tyrolia 2004
- Buddhismus (sehen, staunen, wissen), Philip Wilkinson, Gerstenberg 2003
- Buddhismus, Anita Ganeri, Verlag Katholisches Bibelwerk 2001
Interview: http://www.buddhismus.org
info@buddhismus.org





Anhang
- Interview mit Angelika Tesch
- Allgemeine Buddhismus Informationen von Angelika Tesch
- Buddhistische Informationen von Google
- Interview mit Frau Frey


Quelle: . Quellen Literatur:- Buddhismus, Julien Ries, Tyrolia 2004 - Buddhismus (sehen, staunen, wissen), Philip Wilkinson, Gerstenberg 2003 - Buddhismus, Anita Ganeri, Verlag Katholisches Bibelwerk 2001 Interview: http://www.buddhismus.org info@buddhismus.org Anhang - Interview mit Angelika Tesch - Allgemeine Buddhismus Informationen von Angelika Tesch - Buddhistische Informationen von Google - Interview mit Frau Frey