Titel: Die Schachnovelle

Die Schachnovelle

Am Passagierdampfer begegnet Mc Connor den Schachweltmeister Mirko Czentovic, der von einem Pfarrer aufgezogen wurde und ihm das Schachspielen lehrte.
Mc Connor gelingt es für Geld eine Partie gegen Czentovic zu spielen.
Wie erwartet verliert Mc Connor und anderer Spieler in der ersten Runde.
In der zweiten Runde können sie nur mit Hilfe eines fremden Mannes, der sich später als Dr. B ausgibt ein Remis herausholen.
Im laufe des Gesprächs erzählt er unter welchen Umständen er Schachspielen gelernt hat.
Dr. B wurde zur Nazizeit als Vermögensverwalter verhaftet und wurde in einem Hotelzimmer festgehalten. Sein Zustand ändert sich, als er ein Schachbuch stiehlt.
Dr. B lernt alle Meisterpartien auswendig, formt Spielfiguren aus Brot und spielt auf seiner karierten Bettdecke. Als er alle Partien auswendig konnte verlor es für ihn den Reiz, er verfiel in Schizophrenie und spielte gegen sich selbst. Da er durchdrehte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Der Arzt riet ihm nie wieder Schach zu spielen.
Dr. B lässt sich von Czentivic zu einer Partie überreden. Die erste Partie endet unentschieden, doch in der zweiten langweilt sich Dr. B und droht durchzudrehen und muss von Schachbrett weggebracht werden.


Quelle: Buch: "Die Schachnovelle"