Titel: Entstehung und Wirkung eines Trickfilms

Entstehung und Wirkung eines Trickfilms


1.verschiedene Arten von Trickfilmen
-Computeranimationen (z.B. „Das große Krabbeln“, „Antz“); Animes und Mangas („Dragonball-Reihe); Zeichentrick

2.Entstehung am Beispiel Zeichentrick
a)Erstellung des Drehbuches:
-textuell festgehaltene Handlungen

b)Storyboard:
-Zeitleiste mit Handlungsführung, Szenenwechsel, Kamerabewegungen
(=visuelles Drehbuch)
-Inhalt des Storyboards:
·Schlüsselszenen: skizzieren von Richtungs-, Geschwindigkeits- oder
Helligkeitsänderungen
·Text
·Audio: textuelle Beschreibung von Hintergrundmusik und Geräuschen
·Kamera und Beleuchtung: spezielle Zeichen für Kamerafahrt und Beleuchtung
·Bewegungen: Skizzieren durch Bewegungspfade
·Skizzierung von Hintergründen und Landschaften
-Vorteile des Storyboards:
·Änderungen können schneller übernommen werden
·Arbeitsprotokoll für alle Beteiligten

c)Fertigstellung:
-Objekte und Hintergründe werden auf Folien gezeichnet
-Folien werden auf Tricktisch gelegt und abfotografiert
·Einsetzen von mehreren Lichtquellen (bessere Farbsättigung)
·Übereinanderlegen von Folien bewirkt dreidimensionale Szene (Horizont, weit entfernte Gegenstände, Personen)
·Folien können verschoben werden
-Verbindung mit Realfilm möglich (Pumuckl):
·Spiegel statt Hintergrundbeleuchtung, Film wird auf Spiegel projiziert

3.Wirkung eines Trickfilms
a)Musik und Geräusche:
-Spannung, Traurigkeit, Heiterkeit, etc. (Betonung à Witzigkeit)

b)Sprache
-Stimmung der Person, Beziehung zu anderen Personen
c)Charakter
-Mimik: Gefühle des Charakters
-Darstellung: Vorlieben, Vergangenheit (Betonung von Körperpartien)

d)Kamera
-Hektik, Trägheit

4.Beispiel: „Tex Avery Show“
-Erfinder:
Frederik Bean “Tex” Avery
*26. Februar 1908, gestorben am 26. August 1980 an Krebs
-Serie:
sieben verschiedene Teile:
Tex Avery, Pompei Pit, Maurice & Mooch, Dschingis & Khani, Zweistein, Power Paul, Freddy die Fliege

Quelle: keine Angaben