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Titel:

japanischer Wirtschaftsaufschwung


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Japan

Vorwort

Da es anzunehmen ist das die meisten von euch in der japanischen Geschichte weniger Gewandt sind als in der Europäischen, haben wir zuerst so etwas wie ein Intro in die Japanische Geschichte Gemacht.

Vorimperiale Zeit ab dem 17.Jh.:

Shogunatszeit


Die Menschen waren in eine Art Stände unterteilt. Die höchste Gewalt lag formell bei einem erblichen Monarchen, dem Mikado.

Tatsächlich wurde die Regierungsgewalt vom Shogun ausgeübt. Welcher der Oberfeldherr des Landes war.

Direkt vom Shogun hingen die Daymios ab, welche mächtige Feudalherren waren und denen alles Bauernland gehörte.

Der Kriegerstand, die Samurai hingen direkt von den Daymios ab.

Den untersten sozialen Stand und das geringste Ansehen hatten die Handwerker und Kaufleute. Diese Organisation blieb während 2 Jahrhunderten starr und unverändert. Während dieser ganzen Zeit unterhielt Japan keine Beziehungen zum Ausland. Japanern war das Ausreisen verboten, und Ausländern das Einreisen.


Ende der Shogunatszeit

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entand eine Krisenlage. Die Daymios strebten nach grösserer Selbstständigkeit gegenüber dem Shogun. Die Samurai mutieren zu Räubern, da es 2 Jahrhunderte frieden gab, was dazu führte das viele Bauern verarmten.

Die Japaner werden durch eine Flottendemonstration der Amerikaner gezwungen sich dem Handel zu öffnen. Die amerikanischen Staatsbürger wurden der japanischen Gerichtsbarkeit entzogen. Das liess die Opposition gegen den Shogun gewaltig wachsen. Der Mikado weigert sich die vom Shogun abgeschlossenen Vertäge zu unterzeichnen, dabei wird das Ziel verfolgt die Shogunatsherrschaft zu zerschlagen. 1867 sterben kurz nacheinander Mikado und Shogun. Der frisch gewählte Mikado unterzeichnet dann die umstrittenen Auslandverträge, was dazu führt das Japan mit der Anpassung aller staatlichen Einrichtungen an westliche Vorbilder beginnt. Dieser Schritt ist die erste grosse Umwälzung und ein grosser Schritt Richtung japanischem imperialismus.

Es folgt die Meiji-Ära. D.h. eine Zeit, die dem augeklärten Absolutismus nachgerückt werden kann. Es wird versucht alles vom Abendland aufzunehmen, was die eigene Entwicklung zu bedeutender und politischer Macht fördern könnte, dabei sollte der japanische Kern der Gesellschaft unangetastet bleiben. Es galt der Kernsatz fukoku kyohei („Das Land bereichern und die Armee stärken”).


Politisch soziale Reformen

Die feudal-ständische Gesellschafftsordnung wird zerschlagen und durch die bürgerliche Rechtsgleichheit und beamtenmässige Verwaltung ersetzt. 1889 erhält Japan eine Verfassung was den absolutistischen Staatscharakter aber kaum verändert. Daymios werden die höchsten Würdenträger und die Samurai werden in den gehobenen Beamtenstatus gehopen oder stellen die Offizierkorps.

Wirtschaftliche Reformen

Die Wirtschaftspolitik der Meiji-Ära kann am ehesten als merkantilistisch bezeichnet werden. Vorerest wird durch die Industrialisierung das Textilgewerbe ergriffen später auch Eisen- und Stahlverarbeitungsbetriebe.

Das Kapital für den Aufbau dieser Industrien wird aus dem Ausland beschafft. Die eigentlichen Industrien werden so rasch wie möglich in Privatbesitz übergegeben, wodurch die reichen Adelsfamilien( Vor allem Daymios) Ihre verlorene feudalposition durch Wirtschaftsgeltung ersetzen können.

Geleitet wird der Industrielle Aufbau vor allem am Anfang durch die USA und Europa.

Die Unternehmensfreundliche Haltung des Staates, die rasch wachsende Bevölkerungszahl und die herrschende Überzeugung, Pflicht jedes Einzelnen sei es für den Mikado alles hinzugeben wirkten zusammen, die Löhne tief zu halten. Was Japan sofort einen riesen Wirtschaftswachstum und eine sehr gute Konkurenzfähigkeit der Produkte einbrachte.

Um unabhängiger zu werden wird das Erziehungswesen reformiert was den Wichtigsten schritt darstellte zur Unabhängigkeit Japans von den USA und Europa.


Japan als Grossmacht

Um die Jahrhundertwende war japan wirtschaftlich wie auch militärisch zur Weltmacht aufgestiegen. In der Außenpolitik verfolgte Japan expansionistische Ziele. 1879 besetzte es die Ryukyu-Inseln, die seit 1609 unter japanischem Protektorat standen. Der Kampf um die Kontrolle in Korea war der nächste Expansionsschritt; dieser führte zum Konflikt mit China und in der Folge zum Chinesisch-Japanischen Krieg (1894/95),

Die modernisierten japanischen Streitkräfte besiegten. die chinesische Armee und Marine nach kurzer Zeit. Im Frieden von Shimonoseki, der im April 1895 geschlossen wurde, trat China die Insel Taiwan und die Pescadores-Inseln an Japan ab und entrichtete umfangreiche Kompensationszahlungen


Bei der Verfolgung seiner Interessen in Korea geriet Japan unweigerlich in Konflikt mit Russland und expandierte daraufhin in östlicher Richtung nach Nordostasien.[1]


1904, nach mehrmaligen erfolglosen Verhandlungsversuchen, brach Japan die diplomatischen Beziehungen mit Russland ab und griff den von Russland gepachteten Hafen Port Arthur in der südwestlichen Mandschurei an. Damit begann der Russisch-Japanische Krieg. Japan gewann diesen zweiten Krieg seiner Neuzeit in weniger als 18 Monaten und besiegte zur Überraschung aller unbeteiligten westlichen Staaten das flächenmäßig weitaus größere Russland.


Das alles machte erstmals deutlich, dass rationale Wissenschaft, moderne Technik und industrielle Produktionsmethoden keineswegs ein Monopol der Abendländer darstellen, sondern das auch farbige Völker fähig sind, sich dieses Wissen innert kurzer Zeit Anzueignen.








Quelle: Diverse Lexika Internetseiten




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