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1184 Alkoholismus Biologie 10 1 1860
Kurzbeschreibung
Alkoholismus
Inhalt des Referats
1.Def:- krankhafte Trinksucht;ist eine Krankheit - Alkoholismus lässt sich in 2 Bereiche unterteilen: 1.Alkoholmissbrauch:Alkoholkonsum der zu körperlichen und /oder psychosozialen Schäden führt 2.Alkoholabhängigkeit:2.1.körperliche Abhängigkeit :Auftreten von Toleranzerhöhung und Entzugssymptomen 2.2.psychische Abhängigkeit:Kontrollverlust,Trinken trotz Wissens des Alkoholproblems 2.Entstehungsbedingungen: -die spezifischen Wirkungen der Droge Alkohol -die biologisch und psychologischen Eigenschaften des jeweiligen Individuums -das soziale Umfeld 3.Was schädigt eigentlich?: -Enzyme die an den metabolischen Abbauschritten beteiligt sind spielen wichtige Rolle in der Diffusionsphase des Übertrittesin die verschiedenen Gewebe -Hauptenzyme sind hierbei die Alkoholdehydrogenase(ADH) und die Acetaldehyddehydrogenase(ALDH) -Aktivität dieser Enzyme ist zwischen den verschiedenen Rassen genetisch unterschiedlich ausgeprägt;und auch innerhalb derselben Bevölkerungsgruppe unterschiedlich -Acetaldehyd,das erste Oxydationsprodukt des Aethylalkohols,ist für Organschäden verantwortlich -bei durchschnittlicher Aktivität der ADH und ALDHsind nennenswerte Schädigungen nicht zu befürchten -der rasche Anstieg der Aldehydwerte auf ungewöhnlich hohe Spiegel führt zum ,,akuten Aldehydsyndrom,,=mit Brechreiz ,Übelkeit und anderen körperlichen Missempfindungen,die zur Aversion gegenüber Alkohol führen ->dies bewahrt Menschen mit genbedingt niedrigem Aktivitätsspiegel der ALDH vor Alkoholmißbrauch -ein besonders hohes Risiko in den Alkoholismus abzudriften besteht dagegn bei Menschen mit nur wenig erhöhtem Acetaldehydspiegeln im Blut ->neben sozialen + psychologischen Faktoren spielen also auch genetische Faktoren eine Rolle 4.Früherkennen: -das allgemeine Verhalten ist charakterisiert durch einen zunehmenden Rückzug von nicht trinkenden Menschen -Gedächtnislücken -ein gehäuftes aggressives Auftreten,Reizbarkeit -häufige Klagen über körperliche Beschwerden -Verärgerung bei nichtigen Anlässen -oft ein sehr rechthaberisches Auftreten -Prahlen mit der Trinkfestigkeit -relativ schnelles und gieriges Trinken -hohe Trinkmengen -heimliches Rinken -morgendliche Übelkeit und Zittern der Hände -Alkoholfahne -Unausgeschlafensein infolge von Schlafstörungen -empfindlisches Reagieren beim Anspielen auf Alkoholkonsum und Trinken in Streßsituationen ->sind zwar alles Hinweise auf Alkoholismus,aber noch nicht zwingender Beweis,dass der Betroffene alkoholkrank is 5.Typen und Phasen des Alkoholismus: -1.Typen des Trinkverhaltens: -Alpha-Trinker:Konflikt- und Erleichterungstrinker.Kein Kontrollverlust -Beta-Trinker:Gelegenheitstrinker -Gamma-Trinker:Trinker mit starker psychischer und meist auch körperlicher Abhängigkeit -Delta-Trinker:Gewohnheitstrinker mit ausgeprägter körperlicher und psychischer Abhängigkeit und Unfähigkeit zur Abstinenz -Epsilon-Trinker:Episodische Trinker mit starker psychischer Abhängigkeit (Kontrollverlust,Quartalssäufer) ->am meisten gibt es Gamma-und Delta-Trinker -2.Phasen des Alkoholismus: -Alkoholismus zieht sich meist über viele Jahre hin und führt unbehandelt meist zum Tode.der Verlauf des Alkoholismus lässt sich in verschiedene Phasen einteieln -1.präalkoholische Phase: -gehäuftes Erleicherungstrinken -2.Prodomalphase: -heimlisches Trinken -Anlegen von Alkoholvorräten -Auftreten von Erinnerungslücken(,,Filmriss,,) -3.Kritische Phase: -Kontrollverlust -Vergebliche Versuche mit dem Trinken aufzuhören -Probleme am Arbeitsplatz -Interesseneinengung -4.Chronische Phase: -Nachlassen der Alkoholtoleranz -oft tagelange Räusche 6.Folgekrankheiten: -auf neuropsychiatrischem gebiet 1.akute Alkoholintoxikation(,,einfacher Rausch,,) : - bei einer Blutalkoholkonzentration von etwa 3% und mehr bieten die meiset Menschen das Bild einer schweren Alkoholintoxikation -Verträglichkeit kann ja jedoch sehr schwanken -bei Blutalkoholkonzentration von über 5% ist in der Regel mit tödlichem Ausgang zu rechen,sofern nicht unverzüglich kompetente Behandlung einsetzt -der einfache Rausch ist gekennzeichnet durch Verhaltensstörungen (z.b.Enthemmung)neurologische Störungen(Koordinations- und Artikulationsstörungen) und Störung des Bewusstseins 2.komplizierter Rausch: -kann nach Konsum von relativ geringen Mengen von Alkohol auftreten -Leitsymptome:-Verhaltensstörungen,vor allem Aggressivität -Störung der Bewusstseinlage und der Orientierung -Störung der Motorik -Veränderung der Stimmungslage(Gereiztheit,Angst) -Amnestische Lücken(,,Filmriss,,) 3.Alkoholentzugssyndrom: -typischer Symtomkomplex, der bei der Unterbrechung oder abrupten Verminderung der Alkoholzufuhr auftritt -kann in verschiedenen Schweregraden auftreten -Leitsymptome:-Magen-Darm-Störungen=Brechreiz,Durchfälle,Inappetenz -Kreislaufstörungen=Tachykardie -vegetative Störungen=Schlafstörungen,vermehrte Schweißneigung,feuchte kühle Akren -Neurologische Störungen:Tremor,Artukulationsstörungen,Ataxie,epileptische Anfälle -Psychische Störungen:innere Unruhe,ängstlische-depressive Verstimmungen,Hallozinationen,Störungen der Bewußtseinslage -das Alkohol-Entzugssyndrom dauert eineige Tage bis höchstens wenige Wochen 4.Delirium Tremens(Alkoholdelir): -stellt meist höchste Stufe des Alkoholentzugsyndroms dar -stellt lebensbedrohliche Krankheit dar -Leitsymptome:-Bewusstsseinstörungen -Desorientiertheit -Psychomotorische Unruhen -Störungen der Stimmungslage -Vegetative Störungen -epileptische Anfälle 5.Wernicke-Korsakow-Syndrom: -Leitsymptome:-Störungen der Konzentrationsfähigkeit -Störungen des Alt- und Neugedächtnisses -Störung der Orientierung -polyneuritische Störungen 6.Andere Alkoholpsychosen: -wichtigste.Alkoholhalluzinose -tritt unabhängig vom Alkoholentzug auf und dauert Monate Leitsymptome:-Halluzinationen(meist hören die Betroffenen Stimmen) -Starke Angstgefühle bis hin zu Panikstimmung und Selbstmordabsichten -keine Störungen des Bewusstseins und des Vegetativums 7.Allgemeine Hirnveränderungen: -bei mehrjährigem Alkoholmissbrauchs sind oft allgemeine Hirnveränderungen darstellbar -Schrumpfungen bestimmetr Hirnpartien,vor allem des Stirn -und Schläfenhirns -auch das Kleinhirn ist oft geschrumpft -verminderte Hirndurcgblutungbei den Alkoholikern ist feststellbar -Folgen der Hirnveränderung:-Störungen der Aufmerksamkeit,Wahrnemungsfähigkeit,Konzentrationsfähigkeit,des Gedächtnisses,der Lernfähigkeit,der Abstraktionsfähigkeit 8.Erkrankungen des Nervensystems: -das NS gehört zu den Organen ,welche besonders häufig und intensiv durch Alkohol geschädigt werden -alle Anteile dieses Systems;das Gehirn ,das Rückenmark,und die peripheren Nerven können betroffen sein ° biologische Grundlage des Abhängigkeitspotentials -Alkohol hat wie alle Drogen ein Abhängigkeitspotential -das entscheidende Charakteristikum des Abhängigkeitssyndroms ist die psychische Abhängigkeit -sie äußert sich durch das unstillbare Verlangen den Alkoholkonsum fortzusetzen, -zur entstehung des Abhängigkeitssyndrom wurden verschiedene biologische Theorien entwickelt -eine geht davon aus,dass im Gehirn ein Belohnungssystem existiert -dieses System wird in bestimmten Regionen des Gehirns lokalisiert und hat etaws mit dem Entstehen von emotionalen Prozessen zu tun(limbisches System) -das Belohnungssystem kann auf verschiedene Weise aktiviert werden: -durch elektrische Stimulation -auf natürliche Weise(wohlschmeckende Nahrung,sexuelle Reize oder Schmerz -durch spezifische chemische Stoffe(mit hohem Abhängigkeitspotential)
Quellenangaben des Verfassers