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151 Der Biber Biologie 6 2 1504
Kurzbeschreibung
Die naturelle Umgebung und die Lebensweise des Bibers werden hier erklärt und erläutert.
Inhalt des Referats
[b]Der Biber[/b] Biber leben in langsam fließenden Flüssen, Bächen und flachen Seen, an deren Ufern Bäume wachsen. Sie ernähren sich von saftigen Uferpflanzen, Schilf, weichem Holz und frischer Baumrinde. Mit ihren scharfen Zähnen fällen sie Bäume, zerteilen sie und bauen daraus ihre Burgen und Staudämme. Im Innern der Burgen befindet sich eine warme und trockene Wohnhöhle. Die Staudämme sind dazu da, dass der Wasserstand in ihrem Revier immer gleich bleibt und die Eingänge zur Höhle immer unter Wasser liegen. Feinde der Biber können dadurch nicht so leicht in ihre Burg eindringen. Biber sind die größten Nagetiere Europas. Ihre Größe beträgt Vom Kopf bis zur Schwanzspitze 1,30 m. Sie wiegen ca. 30 Kg. Da Biber sehr gut an das Leben im Wasser angepasst sind, haben sie an den Hinterfüßen Schwimmhäute. Ihr dichtes Fell wird regelmäßig eingefettet, damit kein Wasser eindringen kann. Beim Tauchen verschließen Biber die Nasenlöcher und Ohren. Sie können bis zu fünfzehn Minuten untertauchen. Der unwahrscheinlich große, breite Schwanz dient den Bibern beim Auf- und Untertauchen als Höhenruder und an Land zum Abstützen. Lange Zeit gab es in Deutschland keine Biber, weil ihr Lebensraum durch den Menschen zerstört wurde. Entscheidend für die Ausrottung war aber die Jagd, weil Biberpelze sehr beliebt und besonders wertvoll waren. Heute versucht man Biber in Deutschland wieder einzubürgern, vor allem in Bayern. Dort leben mehr als 20 Biber, die sich inzwischen stark vermehrt haben. Einige Biber haben dieses Naturschutzgebiet inzwischen wieder verlassen und leben in ihrem natürlichen Lebensraum. Dort graben sie ihre Wohnhöhlen in Böschungen und Deiche, wenn Bäume fehlen. Sie fressen auf den nahen Feldern Mais, Zuckerrüben und Getreide.
Quellenangaben des Verfassers
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