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1622 Cannabis Biologie 7 2 6639
Kurzbeschreibung
Refarat über Cannabis mit Interview von 4 Jungen die Kiffen
Inhalt des Referats
Warum ich dieses Thema gewählt habe Ich habe dieses Thema für mein Referat gewählt, weil viele in unserem Alter anfangen zu Kiffen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Manche wollen einfach nur cool sein, andere machen es als Mutprobe, wieder andere aus lauter Neugier. Viele Jugendliche wissen gar nicht, was das Konsumieren von Cannabis für Nebenwirkungen hat und wie schädlich es wirklich ist. Deshalb habe ich dieses Thema gewählt, damit dann jeder weiß, auf was er sich einlässt, wenn er einen Joint raucht. Die Geschichte Hanf bzw. Cannabis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Die Ursprungsländer des Cannabisrausches sind Indien und die islamischen Länder. Dort ist Cannabis als Droge fest in die Kultur integriert. Im indischen Glauben heißt es, daß die Götter Cannabis auf die Erde brachten, weil sie Mitleid mit den Menschen hatten. Damit sie alle Furcht verlören, die Ekstase erfahren und sexuell stimuliert würden. Ekstase heißt der rauschhafte Zustand des ,,Außersichseins’’. Cannabis ist nicht nur eine Droge, es ist auch eine Medizin. Cannabis wird meistens in den Ländern Afghanistan, Kolumbien und auf Jamaika in riesigen Plantagen angebaut. Nach einer Umfrage in Deutschland hat jeder 4 (25%) schon mal gekifft. Herstellung Haschisch und Marihuana werden aus der Pflanze Cannabis gewonnen. Der Hauptwirkstoff heißt Tetrahydrocannabinol (THC) welcher sich bei den weiblichen Pflanzen zum Ende der Reife in den Blättern und Blüten sammelt. Um Haschisch herzustellen, wird die Pflanze ausgepresst, um das THC- haltige Harz zu gewinnen. Dieses Harz wird zu Platten gepresst und meist unter dem Namen wie ’’Piece’’ (eng.: Stück), Dope oder Shit verkauft. Für Marihuana werden in der Blütezeit Blüten und Blattspitzen geerntet, getrocknet und als Gras verkauft. Wie auch bei Haschisch, gibt es genauso bei Marihuana die verschiedensten Sorten, welche sich je nach Farbe und Geruch unterscheiden. Bezeichnungen im Scenejargon - Grüner Türke - Roter Libanese - Brauner Marokkaner - Schwarzer Afghane Es ist meist als Pulver, Krümel, oder Brocken in Alufolie eingepackt beim Konsumenten aufzufinden. Viele Händler strecken das Hasch mit Henna, Schuhcreme o.ä., um ihren Gewinn zu erhöhen. Dieses verursacht zwar keine starken organischen Schäden, jedoch ist es in keinem Fall gesund, Schuhcreme zu rauchen. Konsum Die gängigste Form, Haschisch oder Marihuana zu konsumieren, ist es pur oder mit Tabak gemischt in Form eines ,,Joints oder auch Dübel’’ zu rauchen. Die Wirkung tritt nach wenigen Minuten ein und steigt an, hält dann 2-4 Stunden an. Sehr viel heftiger ist es, wassergekühlte Rauchergeräte wie Kessel oder Eimer zu rauchen, da eine sehr viel größere Menge Rauch auf einmal sehr viel tiefer inhaliert werden kann. Der Rauch steigt fast sofort in den Kopf und hat eine schlagartige Wirkung. Man kann Haschisch und Marihuana auch essen oder trinken. Man kann Cannabis in fast jedes Lebensmittel einarbeiten oder mit Tee oder anderen Aufgussgetränken zusammen aufkochen. Die Wirkung tritt hier erst nach ca. 40 – 90 Minuten ein, ist dann aber drei bis viermal so stark, als wenn die gleiche Menge geraucht wird. Haschisch ist aus verschiedenen Gründen für junge Menschen attraktiv: - es ist relativ günstig erhältlich, - man kann es leicht beschaffen, - es gilt als sogenannte weiche Droge, - es wird, wie Alkohol, als unschädliches Genussmittel angesehen, - es ist die Droge der jungen Generation, es gilt als reines Naturprodukt, - es entfaltet eine Fülle attraktiver Wirkungen, Wirkung Cannabis zeigt nur geringe physische, also körperliche Wirkung. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck steigen an, genauso wie der Stoffwechsel. Tremor, das heißt leichtes Zittern, gerötete Augen und eine trockene Kehle sind die einzigen äußerlichen Merkmale des Cannabisrausches. Geschmacks- und Geruchssinn werden in solchem Maße stimuliert, dass viele ihren ersten Rausch als ’’Urerlebnis der Wahrnehmung’’ bezeichnen. Generell ist zu beachten: - Cannabis verleiht keine neuen Fähigkeiten - Cannabis schafft keine künstliche Erweiterung der Erlebensfähigkeiten - Cannabis fördert nur Eigenschaften die schon bereits latent (unerkannt) vorhanden sind - Cannabis hängt in seiner jeweiligen Wirkung sehr vom psychischen Zustand des - Rauchers ab Risiken Die Risiken sind, dass viele antriebslos werden und unerwartete Rauschsymptome als Folge mehrtägiger Abbauphase des Wirkstoffs, die im Körper vorgehen. Viele Eltern befürchten, wenn ihre Kinder einmal mit dem Kiffen angefangen haben, sie nicht mehr davon loskommen oder es als Einstieg für härtere Drogen sehen. Noch ein großes Risiko ist auch die Gefahr der physischen Abhängigkeit Kriminalaspekt Wer über 14 ist, ist Strafmündig und kann für seine Fehler bestraft werden., so auch bei Haschisch und Marihuana. Wer Betäubungsmittel unerlaubt -anbaut -herstellt -ein-/ausführt -abgibt -erwirbt -besitzt *Vergehen bis zu 5 Jahren* Gericht kann von Bestrafung absehen - bei geringer Menge und nur zum Eigenverbrauch Wer bei nicht geringer Menge/unerlaubt Betäubungsmittel -Handel treibt -herstellt -abgibt -besitzt Wer als Person über 21 Jahren an Personen unter 18 Jahren unerlaubt abgibt *Verbrechen nicht unter 2 Jahren* Wer - als Mitglied einer Bande handelt Wer –leichtfertig den Tod eines anderen verursacht Wer –nicht geringe Mengen einführt *Verbrechen nicht unter 2 Jahren* Wer bei nicht geringer Menge - als Mitglied einer Bande handelt *Verbrechen nicht unter 5Jahren* Befragung Ich habe 4 Jungs zu den folgenden Themen befragt Frage 1: Warum kiffst du? Junge 1: Weil es Spaß macht, und es ein lustiges Gefühl ist. (14 Jahre) Junge2: Es ist ein willkommener Ausgleich, wenn man Stress hat. (14 Jahre) Junge3: Es ist einfach ein geiles Gefühl. (14 Jahre) Junge4: Aus Spaß an der Freude. (15 Jahre) Frage 2: Wie bist du dazu gekommen? Junge1: Auf ner Party Junge2: Durch Hip Hop und Freunde Junge3: Aus Neugier Junge4: Durch Freunde Frage 3: Wie oft machst du’s? Junge1: 2-3 mal im Monat Junge2: Am Wochenende Junge3: Nur am Wochenende Junge4: Nur an Feiern Frage 4: Wie raucht ihr es? Junge1: Dübel, Pfeife Junge2: Dübel, Eimer Junge3: Bong, Pfeife, Dübel, Eimer Junge4: Dübel, Bong Frage 5: Meint ihr, dass ihr jederzeit aufhören könntet? Junge1: Ja Junge2: Bestimmt Junge3: Klar Junge4: Ich bin mir nicht sicher, ich glaube aber nicht! Frage 6: Glaubt ihr, dass es der Einstieg für eine härtere Droge ist? Junge1: Ja, bei manchen bestimmt Junge2: Nein Junge3: Kann schon sein Junge4: Bei mir und meiner Clique nicht Viele Jugendliche glauben jederzeit wieder aufhören zu können und sehen die Gefahren nicht. Leider ist dies nicht immer der Fall. Von 1977 bis 1988 stieg die Cannabisherstellung weltweit von 3.300 auf 11.000 Tonnen. In der Bundesrepublik schwankte der Umfang sichergestellten Haschischs in den Jahren 1970 bis 1987 zwischen 3 und 10 Tonnen, seit 1988 liegt er deutlich über 10 Tonnen jährlich. Es stieg auch die Beschaffungskriminalität, da die Konsumenten nicht immer genug Geld haben.
Quellenangaben des Verfassers