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1843 Das Syndrom Stress Biologie 10 1 1429
Kurzbeschreibung
Das Syndreom Stress, seine Ursachen und Bewältigungsmöglichkeiten
Inhalt des Referats
A - Stress: Was ist das? B- Stressreaktionen C- Stressverarbeitungsstrategien Definition: Stress = unspezifische Reaktion des Körpers auf Belastung Die Stressforschung hat ab ca. 1930 begonnen vorher war das Wort Stress Ausdruck aus der Physik (im englischen: Druck, Verbiegen, Reize - Stressoren = Auslöser von Stress Stressreaktion  Psycho - physische Aktivierung - ich gerate in Stress, wenn . . . . - viele Dinge gleichzeitig passieren, - Prüfungsstress, - Angst vor Versagen, - überraschende (optische) Situationen, - Zeitdruck, - Streit Lebensereignisse die Stress verursachen: - Krankheit - Tod des Ehepartners - Trennung von Familie - Prüfungen - Verlust der Freundin - ständige Lärmkulisse Stress ist grundsätzlich etwas positives, er entscheidet ob man flieht oder sich dem Kampf stellt. Durch Stress werden Körperfunktionen die wichtig sind, hochgefahren positiver Stress (Eustress) - negativerStress (Herausforderung) (Überforderung) Folgen: z.B. Sportler - Muskelspannung, Leistungseinbrüche Es gibt verschiedene Phasen von Stress 1 - Vorphase - Schrecksekunde 2 - Alarmphase - Energie wird hochgefahren Kräfte die man nicht vermutet, werden frei 3 - Handlungsphase - Energie wird bereitgestellt Abwehrphase, Widerstandsphase, Bewältigungsphase 4 - Erholungsphase - Energie wird abgebaut Widerstandsphase Stressor (Reiz) 1\ 2----------- 3 4------/ Erschöpfungsphase ständige Hochleistung - ohne ausreichende Erholungsphase = Burn out Syndrom ruft z.T. auch Krankheiten, z.B. Zuckerkrankheit, Herzinfarkt hervor Abbau von Stress durch psychische Überlastung (nicht durch körperliche Belastung) (z.B. nach der Schule) - durch körperliche Betätigung, Laufen, Holz hacken Bewertung: Die Einschätzung der Beurteilungs- / Handlungsmöglichkeit wird durch folgende Faktoren beeinflusst: - Zeitfaktor - Training - Verarbeitung - Grad der Vorhersagbarkeit - körperliche Fitness - Bekanntheitsgrad ( das 1. Mal, oder zum wiederholten Mal) Stress = Ergebnis eines Bewertungsprozesses einer außergewöhnlichen Situation. Die optimale Leistung bringt der Mensch bei einer mittleren Stressdossis, d.h. ein gewisser Druck muss in der Regel vorhanden sein. z.B. Sport: - Kampfbereitschaft: kraftsprühend, leichte Erregung, volle Leistung - Startfieber : übermotiviert, zu starke psycho - physische Aktivierung starke Erregung, starke Nervosität, verkrampft - Startapathie : untermotiviert, schlaff, träge, Blei in den Beinen wie gelähmt Steuerung des “Stress“ - Vegetatives Nervensystem (unmerklich, Verdauung, Blutdruck...:Symphatikus) - Motorisches - willkürliches - Nervensystem: Muskelbewegungen beabsichtigt (Parasympatikus) Reaktionen durch Vegetatives Nervensystem: Mund wird trocken, Herz schlägt schneller, Atmung schneller, Verdauung verlangsamt, Sexualfunktion gehemmt, Muskulatur spannt sich an, Schwitzen - kalter klebriger Schweiß, Schmerzempfinden wird zurückgefahren Stressreaktionen: diese vier Bereiche bedingen sich gegenseitig kognitive Ebene emotionale Ebene Vegetative Ebene muskuläre Ebene Wahrnehmen Angst, Schreck trockener Mund, Anspannung Denken Wut, Panik Erröten, Verkrampfung Urteilen Ärger flaues Gefühl Lähmung Konzentrations- Gereiztheit im Magen, Zittern mängel Aggressivität Erbrechen Stottern Tagträume Lernstörung Unsicherheit Schlaflosigkeit Stressverarbeitungsstrategien: langfristige Verarbeitungsstrategien: - Gesundheitsfördernde Maßnahmen: z.B. gesunde Ernährung, körperliche Fitness, geistige Fitness - Entspannungsverfahren: autogenes Training, progressive Muskelspannung - soziale Kontakte Gespräche, soziale Unterstützung, Hilfe annehmen - Einstellungsänderung ich darf keine Fehler machen, ich muss immer perfekt sein - Handlungstechniken: technische und soziale Fähigkeiten - Zeitmanagment: Zeiteinteilung (lernen unmittelbar vor Schulaufgabe) kurzfristige Verarbeitungsstrategien Ablenken Selbstgespräche Abreaktion (körperlich - Lauftraining) Urschrei sich selber wieder Mut zusprechen, “ich kann das!“ ruhige Atmung
Quellenangaben des Verfassers
"Phänomen Streß" von Frederic Vester (Deutscher Taschenbuch Verlag)