ID Thema Fach Klasse Note Downloads
2465 Schlafstörung Biologie 10 1* 5140
Kurzbeschreibung
Was ist Schlafstörunf und was kann man dagegen tun
Inhalt des Referats
Schlafstörung Was ist Schlaf? Wie sogenannte „Schlafforscher“ bestätigen, gibt der Schlaf uns die Möglichkeit uns nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu erholen. Er hilft, dass sich die Körperzellen und unser Immunsystem regenerieren. Daher beeinträchtigen Schlafstörungen unsere Leistungs-, Lern- und Aufnahmefähigkeit. Es wurde erforscht, dass das Tageslicht eine Art Taktgeber für unseren Schlafrhythmus ist. In der Dunkelheit wird vermehrt das körpereigene Hormon „Melatonin“ ausgeschüttet, das dem Körper die „Schlafenszeit“ signalisiert. Wie lange ein Mensch schlafen muss ist sehr unterschiedlich. Jeder muss für sich selbst testen, wie lange Schlaf am Besten ist. Allerdings konnte erforscht werden, dass die benötigte Schlafdauer vom Alter abhängig ist. Der Schlaf ist lebensnotwendig!!! Schlaflosigkeit führt von Übermüdung zur totalen Erschöpfung. Daher ist es so wichtig Schlafstörungen zu behandeln. Was sind Schlafstörungen? Schlafstörung wird jede Beeinträchtigung des Schlafes bezeichnet. Das kann die geringe Schlafmenge, Schlafqualität oder auch eine Störung des Schlafablaufs sein. Wenn man das Gefühl hat zu wenig zu schlafen wird zwischen Einschlafstörungen und Durchschlafstörung unterschieden, die einzeln oder auch kombiniert auftreten können. Außerdem können sie im Schwerstfall auch dauerhaft sein: Einschlafstörung: Sobald der Übergang vom Wachzustand in die erste Schlafphase länger als eine halbe Stunde dauert, leidet man an Einschlafstörung. Durchschlafstörung: Unter Durchschlafstörung versteht man das ständige Erwachen, eines leichten, evtl. unruhigen Schlafes. Der Schlaf ist sehr schlecht und kaum erholsam. Man fühlt sich am nächsten Morgen wie „gerädert“. Wodurch entstehen Schlafstörungen? · Körperliche Ursachen: Wenn man krank ist, kann es u.a. durch Schmerzen vorkommen, dass Schlafstörungen auftreten. Allerdings verschwinden diese meist, sobald die Genesung der Krankheit (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Asthma; Magen-Darm-Erkrankungen; Infektionskrankheiten; Erkältung und alle Krankheiten, die mit Schmerzen verbunden sind) erfolgt ist. Außerdem sind oft auch Medikamente die Ursache für Schlafstörungen. · Seelische Ursachen: Dies ist die meist verbreitete Ursache der Schlafstörungen. Auf Anspannung, Stress, Aufregung, Ärger und Sorgen reagieren die meisten Menschen mit gestörtem Schlaf, da sie die Probleme nicht einfach von sich „abwerfen“ können vor dem Schlafengehen, haben sie Schlafprobleme. · Angst vor den Folgen: Was viele Betroffene durch die Hölle treibt ist die Angst am nächsten Tag unausgeschlafen zu sein. Sie gucken ständig auf die Uhr und rechnen sich aus, wie wenig Zeit ihnen noch zum Schlafen bleibt. · Das Umfeld: Wenn man an einer stark befahrenen Straße wohnt oder irgendwo, wo es nachts sehr laut ist, sind die Einschlafprobleme fast vorprogrammiert. · Die Lebensweise: Durch Essen, Alkoholgenuss und aufregende Filme am Abend und ein ungelüftetes, warmes Zimmer erschweren das Einschlafen. Ein großer Störfaktor ist, wenn man den Schlafplatz regelmäßig wechselt. · Unregelmäßiger Schlafrhythmus: Durch ständigen Schichtwechsel bei Schichtarbeiten oder durch Reisen bedingte Zeitverschiebung ( sogenannte „Jetlags“), fällt das Einschlafen sehr schwer. Welche Folgen verursachen Schlafstörungen? Körperliche Folgen Geistige Folgen Schwächung des Immunsystems Gereizt sein/Aggressionen Hohe Infektionsgefahr Schwache Konzentrationsfähigkeit Herzrhythmusstörungen Schlechte Einstellung von neuen Situationen Bluthochdruck Leistungsunfähigkeit SchlaganfälleKrebs DepressionenSenkung der Lebensfreude Schlafstörungen sind also auf jeden Fall ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem!!! Was hilft gegen Schlafstörungen? 1. Grundregeln für guten Schlaf: · Verzicht auf Koffeinhaltige Getränke am Abend (z.B. Kaffee oder Cola) · Vermeidung von zu hohem Alkoholkonsum · Einhalten eines geregelten Tagesablaufes mit regelmäßigen Mahlzeiten · Jeden Tag zur gleichen Zeit schlafen gehen · Ein bequemes Bett, dessen Matratze nicht zu hart aber auch nicht zu weich sein darf · Kühler, gelüfteter Raum · Vermeidung von Fernsehen, Essen und Arbeiten im Bett 2. Autogenes Training: Wie und wann wendet man Autogenes Training an? Je nachdem man diese Technik braucht, sollte man sie am Besten 10 Minuten vor einer problematischen Situation anwenden. Um besser schlafen zu können, sollte man zehn Minuten vor dem Schlafengehen eine Isomatte mit einem Kissen auf den Boden legen, worauf man sich mit dem Rücken legt. Die Hände legt man neben seinen Körper. Man darf auf keinen Fall verkrampft oder auf dem Bauch liegen, da man so nicht richtig entspannen kann!!! Zur Anwendung von Autogenem Training eignen sich am Besten Entspannungskassetten, mit leiser Musik, Naturgeräuschen oder Fantasiereisen. Bevor man dies allerdings selbst versucht, ist es immer noch am Besten, wenn man die Anwendung des Autogenen Trainings in einer Gruppe von Fachkräften beigebracht bekommt. So kann man die Gefahr ausschließen, etwas falsch zu machen und lernt mehrere Arten anzuwenden. SEHR WICHTIG: Autogenes Training hilft zwar auch zur Stressbefreiung, löst aber keine Probleme! Daher sollte man sich, vor allem bei psychiatrischen Problemen, an einen Arzt wenden!!! 3. Innerliche Visualisierungs-Übung: Was ist das? Visualisierung ist eine Entspannungsform, in deren Verlauf eine Person sich bestimmte Szenarien bildlich vorstellt. Sie gilt als Stress-, Angst- und Panikbefreiung. Wie geht das? Die innerliche Visualisierung konzentriert sich auf die Lockerung von Muskelspannungen. Jede Muskelgruppe wird an- und abgespannt. Dies gilt als bestes Stressbefreiungsmittel, sollte aber auch in einer Gruppe gelernt werden! 4. Pflanzliche Hilfsmittel: Hopfen: Hopfenkissen: Aus Reststücken Stoff wird ein Kissen genäht und Hopfenblüten reingelegt. Diese Kissen legt man sich zum Schlafen unter oder neben den Kopf. Damit allerdings der Geruch nicht so eintönig ist und auch nicht jedermanns Geschmack ist, kann man mehrere Gerüche kombinieren. Zum Beispiel kann man ein Kissen aus getrockneten Blättern von Hopfen, Lavendel, Rosmarin, Melisse, Passionsblumen, Pfefferminz und Kamille erstellen. Durch eine stärkere Zusammensetzung wird die Wirkung noch erhöht! Hopfentee: Dazu löst man 1 EL Hopfen in einer Tasse heißem Wasser auf und gießt die Mischung nach zehn Minuten ab. Sonstiges: Auch in Bier ist Hopfen enthalten. Viele schwören auf ein Bier vor dem Schlafengehen. Allerdings kann dies zur Sucht führen und ist auch sehr ungesund! Baldrian: Baldriantee: Man gibt 2 TL getrocknete und gehackte Baldrianwurzel für 8 Stunden in eine Tasse kochendes Wasser. Nachdem man es abgeschüttet hat kann man es nach Belieben süßen und anschließend trinken.
Quellenangaben des Verfassers
· www.Schlafgestört.de · Patientenratgeber zum Thema „Schlaf“, der KANOLDT Arzneimittel GmbH · Werbebroschüre „Alluna“ von „Abtei“ · Ratgeber „Einschlafen, ausgeschlafen und immer mit der Ruhe“ von „Vivinox“ · „Das große Buch der alternativen Heilverfahren“ von „KÖNEMANN“ · Tagesbericht „Nutze die Nacht“ und „20 Tipps: So schlafen Sie besser“ vom 3.9.2003 auf www.aol.com unterstützt von „AOL“ und www.brigitte.de · Buch „Schnell wieder gesund werden“ von Caroline Green · Buch „Natürlich behandeln mit Hausrezepten“ von Constanze Lüdicke und Dr. med. Dietlinde Burkhardt · Buch „Gesunder Rat für Gehirn und Nerven“ von Jutta Keller, Dr. Elisabeth Veit und Dr. Delia Püschel