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5013 Termiten - Isoptera Biologie 11 2 769
Kurzbeschreibung
Beschreibung und Organisation der Termiten
Inhalt des Referats
TERMITEN / ISOPTERA Allgemein: auch weiße Ameisen, 2000 Termitenarten; T. sind kleine, ungeflügelte Insekten(außer Geschlechtstiere) mittlere Körperlänge: ~1 cm größten: Macrotermes goliath 2.2 cm kleinsten: Gattung Microtermes 2 mm nahe Verwandtschaft zur Schabe Gestalttypen: soziale Insekten, leben in 3 Kasten, bestimmte Aufgabe – spezieller Körperbau 1.Geschlechtstiere: zeitweilig vollentwickelte Flügel, funktionstüchtige Geschlechtsorgane Staatsgründung, Vermehrung der Art 2.Arbeiter: größte Kaste, keine Flügel, unentwickelte Geschlechtsorgane Futterherbeischaffung, Bau und Reparatur des Nestes, Larvenaufzucht, Fütterung der Geschlechtstiere und Soldaten 3.Soldaten: keine Flügel, unentw. Geschl.org. großen Kopf, 2 Typen: Kiefersoldaten, Nasensoldaten(Nasuti) Kopf: frei bewegliche Kopf bei Arbeitern u. Geschl.tieren rundlich, oval bei geflügelten Geschl.tier. gut entwickelte Komplexaugen + 1 Paar Ocellen, Rest fast blind Geruchssinn auf Fühlern, 14-34 gleichartige Glieder, werden beim Laufen hin u. her bewegt, Umgebung abgerochen , fühlerlos = nutzlos u. wird wie alle kranken gefressen Geschl.tier. u. Arbeiter beißend- kauende Mundwerkzeuge Kiefersoldaten Kiefer gefährliche Waffen, Angreifer zerbissen, zerschlagen, weggeschleudert Nasensoldaten Stirndrüse mit nasenförmiger Spitze, beschmieren Feinde mit milchig- zähklebrigem Sekret Nahrungsaufnahme für Soldaten nicht möglich, werden v. Arbeitern gefüttert, oder fressen deren nährstoffreichen Kot vom After ab Brust: Nicht stark entwickelt, Geschl.tier. legen beide Flügelpaare flach über Hinterleib zurück an den Beinen sitzen viergliedrige Füße Hinterleib: 10 Segmente, männl. Geschlechtsöffnung zw. 9. u. 10. Bauchschild weibl. zw. 7. u. 8. Bauchschild Neugründung eines Staates: Schwärmtermin hängt v. Klima ab einige Zeit vor dem Schwärmen sammeln sich gefl. Geschl.tiere vor Ausgängen Arbeiter od. Soldaten öffnen Ausgänge, strömen hinaus, kurze Versammlung vor Ausgängen, Hochzeitsflug(kurz) tags / nachts, brechen Flügel ab, suchen Geschlechtspartner durch Duftsekrete aus Hinterleibsdrüse, lange Schlangen aus Individuen, anfangs Bindung recht locker(Umpaarungen), schließlich Ehe fürs ganze Leben; suchen geeigneten Platz, Ökologische Bedingungen, manche Arten müsse altes Nest vorfinden, zögern nicht umzuziehen bei schlechten Bedingungen, Gründung einer Hochzeitskammer, geschl. Reife, Paarung, erstes Gelege 4- 25 Eier, Legepause Embryonalentwicklung 20- 90 Tage, Eier beleckt u. gewendet, Larven verlassen Ei durch T- förmige Spalte, Fütterung mit Speichel u. Pilzen, Larven übernehmen Nestbau u. Fütterung, vergrößerte Eierstöcke, bis zu 11.5 cm, 4000- 10.000 Eier / Tag Männchen wiederholt Begattung, Königspaar wird bis zu 10 Jahren alt Larven Geburtshilfe u. Abtransport d. Eier, Tiere häuten sich 4 mal(unvollständige Verwandlung) nach 3. Häutung Entwicklungsrichtung zu bestimmter Kaste(äußere Einflüsse, Pheromone) Futter: zellulosehaltige Stoffe = Grundnahrung Humus-, Holz-, u. Allesfresser wobei Lignin mit Hilfe von Pilzen abgebaut wird Nahrung in Kropf, gelangt in mit Chitinzähnchen bewehrten Kaumagen Mitteldarm verdaut nur Teil d. Nahrung, vorderer Teil d. Enddarmes von Flagellaten bewohnt, Zellulose zu Traubenzucker u. Teil d. Flagellaten verdaut(Eiweiß) Die Nester: Fast das ganze Leben in Nestern, auch bei Nahrungssuche, stark pigmentierte bilden Ausnahme, Nester wahre Meisterwerke, Sinn ist Schaffung eines Kleinklimas u. Schutz, Isolationsschichten, Luftschächte T. transportieren Eier u. Larven in klimatisch günstige Bereiche, dünnhäutige T. durch geringe Luftfeuchtigkeit gefährdet, benötigen 90- 95% u. ca.30° C, befeuchten Wände mit Speichel, schaffen Wasser aus großer Bodentiefe, Gestalt der Nester von Klimabedingungen abhängig, starke Beschädigung ernste Gefahr, meist repariert, manchmal Tod ganzes Staates man unterscheidet: konzentrierte u. nichtkonzentrierte Nester konzentrierte: Königin in zentral gelegener Kammer, eingemauert; ringsum flache Kammern für Larven u. Eier, eventuell Pilz, dann Isolationsschicht, außen solide Deckschicht Erdnester, Holzkartonnester, Mischnester : Erdnester: unter der Erde mit steinhartem Hügel(6 m) aus Erde, Sand mit Speichel Holzkartonnester: Holz ausgenagt, mit Kot od. Holzteilchen kartonartige Zwischenwände u. Nesthüllen Mischnester: innen Holzkarton, außen Erde nichtkonzentrierte: Königin frei beweglich, dafür kein angeschwollener Hinterleib Bedeutung: - Zerstörung von Holzbauten landwirtschaftlicher Schaden an Nutzpflanzen +Auflockerung d. Bodens Bodenbildner Nahrungsmittel Positives kann Schaden nicht aufwiegen Feinde: Viele Feinde, Erdferkel, Schuppentiere, Gürteltiere, Ameisenbär, Ameisenigel Reptilien, Amphibien, Spinnen, Insekten Ameisen: fleischfressende Ponerinen, üben wahre „Raubzüge“aus Mensch: voller, süßer Geschmack, reich an Fetten u. Proteinen
Quellenangaben des Verfassers