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880 Die Depot-Spritze Biologie 10 2 1024
Kurzbeschreibung
Informationüber ein Verhütungmittel
Inhalt des Referats
[b]Die Depot-Spritze[/b] Wie wirkt diese Methode? Die 3-Monatsspritze wird, wie der Name schon sagt, alle 3 Monate in den Gesäßmuskel injiziert. Sie enthält eine große Menge Gestagene welche im Körper eine Schwangerschaft vortäuschen und somit den Eisprung verhindern. Außerdem verdicken sie den Schleim im Gebärmutterhals und erschweren somit, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen können. Wie sicher ist die Methode? Die 3-Monatsspritze ist fast so sicher wie die Pille. Sie hat einen Pearl-Index von 1, was bedeutet, dass von 100 Frauen, die die 3-Monatsspritze benutzen, eine schwanger wird. Sie verspricht somit eine Sicherheit von 99%. Dadurch, dass sie nur alle 3-Monate gespritzt wird, wird sie auch nicht so oft vergessen, was ihre Sicherheit noch erhöht. Nebenwirkungen? Langzeitfolgen? Üblicherweise bleibt nach einem Jahr die Regel vollkommen aus, da im Uterus durch die Unterdrückung des Eisprungs nur minimal Gewebe aufgebaut wird. Vor Ablauf dieses Jahres kann es zu unregelmäßigen sowie Dauer- und Schmierblutungen kommen. Meist dauert es Monate oder sogar Jahre, bis der Zyklus sich normalisiert. Einige Frauen leiden zudem noch unter Gewichtszunahme, Depressionen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität sowie Schwindel. Der Wiener Professor Nusslein geht sogar so weit, die Depot-Spritze für „generell ungeeignet und unbrauchbar“ zu bezeichnen. Wo bekommt man das Mittel? Die Spritze darf ausschließlich vom Arzt oder der Ärztin verabreicht werden. Da sie stärker als die Pille in den Hormonhaushalt eingreift, darf sie , laut Bundesgesundheitsamt, nur in Ausnahmefällen verschrieben werden, wenn die Pille nicht vertragen wird. Kosten? Eine Spritze kostet 25 Euro Für wen geeignet? Diese Form der Verhütung ist vor allem für alle Frauen geeignet, die auch die Pille nehmen dürfen. Für Raucherinnen, vergessliche Frauen und solche, die häufig zyklusabhängige Migräneanfälle haben ist diese Form der Verhütung vorzuziehen. Empfohlen wird sie allerdings nur Frauen, die ihre Familienplanung schon abgeschlossen haben, da nicht wiedergutzumachende Schäden an der Gebärmutter auftreten können. Hormonspritzen sind nicht geeignet für Frauen: die schwanger sein könnten mit akuter oder chronischer Lebererkrankung mir einer kurz zurückliegenden Venenthrombose mit ungewöhnlichen Blutungen aus der Scheide, deren Ursache nicht bekannt ist mit einem Brustkrebs in der Vorgeschichte mit Migräne mit Bluthochdruck mit Asthma mit Epilepsie mit Diabetes mit Depression
Quellenangaben des Verfassers
http://www.drploy.at/ http://www.gessmann-winkelhaus.de/main/main_verhuetung_2.html http://www.loveline.de/ http://www.wienerzeitung.at/frameless/lexikon.htm?ID=7333 http://www.muenster-apotheke.com/ http://www.dooyoo.de/ http://www.profamilia.de/ http://www.femalelife.ch/