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2408 Epochen im Überblick- Schnelldurchlauf Deutsch 13 13 Punkte 17869
Kurzbeschreibung
Falls es pressiert- Epochen im Schnelldurchlauf!
Inhalt des Referats
80er/90er/Postmoderne: Hintergrund: kurz vor der Wiedervereinigung, dann hohe Arbeitslosigkeit, Identitätskrisen Ost/West, MultimediagesellschaftàInternet DDR-Vergangenheit, Bundesländer Vertreter: U. Eco, P. Handke, P. Süßkind Kennzeichen: 80er: Vernunfts-, Zivilisationskritik, autobiographische Krankengeschichten, Aufnahme historischer Elemente, Abgrenzung von: ästhetische Moderne, Jahrhundertwende, (Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus), gesellschaftlicher Moderne (Industrialisierung, Rationalisierung, etc.), gesellschftlichem Engagement Überwindung der Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, wenig niveauvolle Literatur wg. MultimediaàLiteratur schwindende Bedeutung in Gesellschaft, ideologiefrei (weder entlarven noch verbessern), Verzicht auf Bedeutsames, Infragestellung der engagierten Literatur Stilmittel: Zitat, Parodie/Travestie, Verzerrung/Verspottung, Kollage/Montage 70er „neue Subjektivität“ Hitergrund: Politisierung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens, Terrorgruppen (RAF) versuchen gewaltsam Ziele zu erreichen Vertreter: I. Bachmann, G. Wohmann, P. Handke, B. Schwaiger... Kennzeichen: gelöste Bindungen (Ehe u. Familienbande, kleinstädtische Kulturnorm...), „neue Innerlichkeit“, „Selbstbeobachtungsliteratur“ Verarbeitung individueller Erfahrungen, Minutiöse Beobachtungen, detaillierte Naturbeschreibungen, Seelenverfassung, keine Exklusivität, keine Metaphern, keine elitäre Spracheà Nähe zum Volk, Frauenbewegungen: Alice Schwarzer- Gegen den Krieg der Männer, gegen sexuelle Ausbeutung der Frau, für Schwangerschaftsabbruch 60er: Hintergrund: Mauerbau, Spiegelaffaire, Kuba Krise, Vietnamkrieg, Friedensbewegungen, Ende Bismarck, Studentenbewegungen Vertreter: H. Marcus, T. Adorno, J. Habermass, J. Becker, Heißenbüttel Kennzeichen: Aufarbeitung d. Vergangenheit, aktuelle Gesell., geteiltes D, Position d. Menschen im technischen Zeitalter, politische Literatur, Kritik an Wohlstandsgesellschaft, bürgerliche Scheinmoral, gesell. Zwänge, geistige Verkrustung, Spießertum, Suche nach neuen ästhetischen Ausdrucksformen, Tabuthemen (NS-Zeit, Juden-Völkermord), Alltags-, Zeitgedichte, Dortmunder Gruppe 61, DDRler: dokumentarische Literatur, schematisierte Literatur, klischeehaft (S. Kirsch, CH. Wolf) 50er: Hintergrund: Wirtschaftswunder, Wohlstand, Konsum, Spannung O-W Vertreter: G. Benn, P. Celan, Bachmann, Köppen, Sachs, Kaschnitz Kennzeichen: konventionell, traditioneller, realistischer Erzählstil, gegen restaurative Tendenzen, gegen Konsumwahn, Kritik fehlende Worte Geschehenes auszudrücken, keine schöne Lyrik, Verschlüsselung der Sprache, Verlust der Sprache. Absurdes Theater: will zum sich auseinandersetzen mit Widersprüchen zwingen, episches Theater: zum handeln anregen, Dokumentar-Theater, Motive: Einsamkeit, Schuld, Unfreiheit, Heuchelei, Nachkriegsgesell., verlorener Glauben (Böll), Identitätskrisen (Frisch), Existenzangst, Holocaust Dt. Nachkriegsliteratur 1945-49 Hintergrund: Bedingungslose Kapitulation, 40 Mio Tote, 10 Mio Flüchtlinge, Hungersnot, Arbeit- u. Wohnungsmangel, Zonen Vertreter: T. Mann, B. Brecht, H.W. Richter, G. Eich, Böll, Borchert Kennzeichen: Not, Probleme der Menschen, Kurzgeschichten& Lyrik, keine Kraft für Dramen u. Romane, short stories, Motive: Kriegs-, Gefangenschafts-, Heimkehrererfahrung, Trümmerliteratur Hungersnot, Arbeitslosigkeit, Elend, Not, Schuldfrage Kriegsliteratur: 1933-45 Hintergrund: Hitlers Machtübernahme, Bücherverbrennung, Exilliteratur Vertreter: T.Mann, Brecht, L. Feuchtwanger, J. Roth, A. Seghers, E. Lasker-Schüler Kennzeichen: Heroisierung von Volk, Reich, Führer u. Krieg oder: Camouflage (indirekt doppeldeutige Rede), religiöse und Naturlyrik als Rückzug ins Innere, innere Emigration, historische Erzählprosa, Flugblätter, revolutionäre Literaten, Sprache: Ausrufe, Anklagen, Zeitschichtung, Perspektiven- Wechsel, Mittel d. Verfremdung (Brecht), Dialekt und Umgangssprache, Montage, NS-Kulturpolitik: Förderung Trivialer & ideologischer Werke, Verbrennung, Verhaftung Exil! Paris, Prag, Amsterdam, N.Y. London, Moskau... Expressionismus 1910-1925 Hintergrund: 1.Weltkrieg, Industrialisierung, Ende Kaiserreich, Verstädterung, Kollektivierung, Impulsgeber: Nietzsche, Bergson, Kierkegaard, Vertreter: G. Heym, G. Trakl, G. Benn, F. Wedekind, F. Kafka, Lasker Schüler Motive: Tod, Krieg, Technik, Verlorenheit des Ich, Reihungsstil, kurze Hauptsätze ohne logischen oder Syntaktischen Zusammenhang, viele Verben der Bewegung, Telegrammstil, Sprachverkappung, Ironie, Tabuthemen (Krebs, Hinrichtung, Wahnsinn), Hässliches&Peinliches, Mensch wird zum Objekt, Gegenstand zum Subjekt, Drama: Wandlungsfähigkeit, Opferbereitschaft, man steht Wirklichkeit ratlos gegenüber Impressionismus/Symbolismus 1880-1910 Hintergrund: siehe Jahrhundertwende Vertreter: Hoffmannsthal, Rilke, Wedekind, Schnitzler, George Impressionismus eher Malerei (Monet, Manet), Abwendung naturalistischen Sichtweisen, Wirklichkeits- Bewusstsein, Eindrücke, Stimmungen, individuelle Eindrückeà Auflösung des Ganzen, Innenperspektive, Abfolge von Bildern, erlebte Rede & innerer Monolog, Schein-, Wechselhaftigkeit d. Lebens/ Augenblick, Skizzen, kurze Erzählungen, Eintakter, Lyrik, Symbolismus: Hass gg. Bürgerwelt, Fotographie, Statistik, Psychologieà Einbau mythischer Elemente, Andeutungen, Mehrdeutigkeità geheimnisvolle Welt, Symbole, Geheimnis nur schwer erkennbar, Fantasie, die nur wenigen zugänglich, Lyrik, lyrische Kurzprosa Jahrhundertwende 1880-1910 Hintergrund: Ära Wilhelm 2.à Wohlstand, Materialismus, Nationalismus, Imperialismus, Verstädterung, Beginn Moderne, Technisierung Vertreter: Hofmannsthal, Rilke, George, Wedekind, Schnitzler Kennzeichen: verschiedene Strömungen gleichzeitig (Impressionismus, Symbolismus, Jugendstil, Neuklassik, Neuromantik), gegenüber Gegenwart kritisch und distanziert, Dichter Opposition Zur Gesellschaft, Flucht Ästhetizismus: Elfenbeinturm= Schönheit Kunst um der Kunst willen, Flucht aus Realität, passiver Held fühlt sich isoliert, missverstanden, müde, Handlung Episodenartig, bringt keine Erfüllung, fast nur Lyrik, häufig Monologe, das Ich keine feste Figur mehrà passiv, Problem sich zu verständigen Naturalismus 1880-1900 Hintergrund: Bismarck, D-F-Krieg, 2. Kaiserreich, Kulturkampf, Bürgertum, Arbeiterstand, 1. Weltkrieg Vertreter: A. Holz, J. Schlaf, Hauptmann, Tolstoj, Zola, Ibsen Kennzeichen: radikaler als Realismus, Grundlage der Kunst sind Naturwissenschaften, Kunst = Natur - x, Kunst hat Tendenz wieder Natur zu sein, menschliche Unvollkommenheit, gesprochene Alltagssprache, Abkehr v. Kunstmitteln, Mensch bestimmt durch Vererbung, Milieu, historischer Situation, Wirklichkeitsausschnitt exakt und vollständig, Sekundenstil, minutiös, jedes Detail, exakt, psychologische Abläufe, analytische Struktur, offener Schluss, Dialekt, Satzbrücken, Pausen, Slang, Satzfragmente, Motive: Armut, Alkoholismus, Ausbeutung, Inzucht, Debilität Realismus 1848-1890 Hintergrund: Ära Bismarck, Märzrevolution 48, industrielle Revolution, Verarmung, Kapitalismus, D-F-Krieg Vertreter: Fontane, Raabe, Storm, Freytag, Keller Kennzeichen: auktorialer Erzähler, keine Emotionen, Spieß- bürgerlichkeit, Duell, Ehre, keine pathetischen Äußerungen, Wirklichkeit/Gegenwart soll abgebildet Werden, dichterisch verklärt werden, extreme Darstellungen ausgespart (Hässliches), keine Kritik an Politik &Gesell., Reflektion Leben wirtschaftlich erfolgreiches Groß- Bürgertum, Zentrum Individuum, kaum Kleinbürger, Materialismus beherrscht die Zeit, oberflächlicher Optimismus täuscht über Probleme, Mensch bestimmt von Umwelt, Ehebruch Biedermeier 1815-48/ oder 1820-1830 Hintergrund: Wiener Kongress- Beginn Bürgerrevolution, Restauration, Bürgerliteratur, fiktive Figur Gottfried Biedermeier, Münchner „Fliegende Blätter“ Vertreter: A. Kussmaul, L. Eichrodt, von Scheffel Kennzeichen: Biedermeier- dichtender, gemütlicher Dorflehrer, Betonung des Privaten, gesell. Ruhephase, Kultur und Häuslichkeit, Heine, Büchner, Marx emigrieren, Fürst Metternichà starke Zensuren, entpolitisiert, obrigkeitstreue Bestrebungen, Ironie, Sehnsucht nach einfachem Leben, idyllisierend, Harmoniesucht, Entfremdung, Sinnentleerung, religiöser Mensch, einsam Junges D/Vormärz 1830-35 Hintergrund: Verbot v Schriften, Märzrevolution, Sieg ü. Napoleon, (dann Schlacht von Waterloo), Restauration, Karlsbader Beschlüsse, Vertreter: Laube, Freiligrath, Herwegh, Heine Büchner, Mundt Kennzeichen: gegen Metternich, gegen restaurative reaktionäre Politik, für dt. Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit, Überwindung religiöser und moralischer überholter Vorstellungen, Ablehnung Klassik & Romantik, weil apolitisch & rückständig, lebensfern, Literatur soll auf gesell.& politische Missstände aufmerksam, als Erben& Fortführer Aufklärung Überwindung Feudalismus, für deutsche Einheit als Republik, Hinterfragung von Autoritäten, liberale Gesellschaft Vormärz: Gegensatz Biedermeier- politisch engagiert, agierend Brief & Reisebericht, Ziel: Revolution, Heine zwar engagiert, aber kunstvollerà junges Deutschland Romantik 1795-1830 Vertreter: Schlegel, Novalis, Tieck, Wackenroder, Brentano, v. ArnimGrimm, Eichendorff, E.T.A. Hoffmann Kennzeichen: Vorbild: Volkslied, unrealistische Erzählweise, einfache Wortwahl, Kunstlosigkeit als Kunstmittel, einfacher Satzbau Ästhetik, Motive: Reise, Wandern, Fremde, Sehnsucht, Kindlichkeit, Traum, Waldeinsamkeit, Doppelgänger, blaue Blume, Natur, -verbundenheit, Heimat, Mittelalter! Abwendung v. gewinnstrebender Gesell., gg. Alles erklären, sonst keine Geheimnisse mehr, mythische Religion, christliche Glauben, Dichter als Erlöserà Priesteramt, romantische Ironie: Dichter greift ein in die Handlung Kleist, Jean-Paul, Hölderlin Jean Paul: Vorbild Rousseau, Gegensätze satirisch und tiefe Verbundenheit, Abschweifungen, Nebenepisoden, spärliche Handlung. Hölderlin: eher klassisch (Oden Elegien) von Schiller geprägt, Begeistert von antikem Griechenland, Götterferne, er selbst schizophren, verachtet, ignoriert. Kleist: Verbindung zu Göttlichem ganz weg, Personen Verschlimmern Lage durch handeln, Dramenaufbau und klassische Ästhetik, aber das Besondere Grausame Extreme Klassik 1786-1805 o. 1832 Hintergrund: Französische Revolution, Jakobinerherrschaft, Vertreter: Goethe, Schiller Kennzeichen: Antike, Vorbilder Sophokles, Homer, Euripides, Streben nach Maß: Geniegedanken und Gesetzmäßigkeit vereint Sittliche Erziehung des Menschen durch die Kunst, Weimar, Abgrenzung von Alltag, -politik, Trivialliteratur, Erziehbar- keit des Menschen zum Guten, Humanität, Ideal von Harmonie & Totalität, Einheit Wissenschaft &Kunst, Pflicht & Neigung, Mensch i.d. Bewährung, Freiheit, Schuld-Läuterung, Sittlichkeit- barbarische Welt, Genie- Gesellschaft- Konflikt, kein Dialekt, kein Realismus, Hochdeutsch, Verzicht auf Individualisierung Sturm&Drang 1765-1785 Hintergrund: .Standesschranken; junge Autoren, Ablehnung religiöser Dogmatismus, Engstirnigkeit, enge Moralvorstellungen Vertreter: Rousseau, Young, Lenz, Schiller, Goethe, R. Wood Kennzeichen: Protest durch unkonventionelle Lebensweise, nicht durch Werke, Autoren jung, meist ärmlich, Betonung des schöpferischen Original-Genies, Bezug zwischen Kunst und Natur: Shakespeare, Bruch 1 Ort, 1Zeit, 1 Handlung, Motive: Freiheit, Freundschaft, Treue, hochmütiger Sohn, verlorener Sohn, Vater-Sohn-Konflikt, Ur-Faust, Kindsmörderin, Sprache: emotional, ekstasisch, Elision, Ausrufe, Hyperbeln, Lautmalerei, Metaphern Aufklärung 17/18. Jhdt Hintergrund: hin zur Demokratie, Menschen-, Bürgerrechte, Buchdruck, Aufklärung, Säkularisierung Vertreter: Lessing, Mendelssohn, Wieland, Wagenseil Kennzeichen: Kritisches Hinterfragen, denken, Toleranz der Religion wird gefordert, Disseitsorientierung, Haupt- Ziel: Förderung von Tugend, Weisheit, Intellekt, Gleichsetzung von „Gut“ und „Vernunft“, gesellschaftliche Emanzipation, 1 Ort, 1 Zeit, 1 Handlung, Protagonist der mittleren Gattung, Volk soll sich in Protagonisten einfühlen, anknüpfen an antike Ideale, Abgrenzen von dogmatischen Lehren Barock 1600-1720 Hintergrund: 30-jähriger KriegàVerfall, Pest, 1/3 der Deutschen tot, Hexen- und Judenverfolgung, soziale Unruhen, Fürstenhöfe Kennzeichen: Sonett, Häufung, theatralisch, insistierende Nennung, Antithetik, Vergänglichkeitsbewusstsein, Todesangst, mystisch-religiöse Schwärmerei, fanatischer Glaube, verschiedene Gattungen, vorgeschriebene Formen, Ständedenken: Adel/Hof, Bürger/Stadt, Bauer/Land Genaue Vorgabe, keine pers. Eindrücke, Motive: Der einfältige Mensch, Maskenmotiv, Vanitas, Vergänglichkeit, Weltabkehr, Entsagung, Tod, Krieg, christliche Zuversicht
Quellenangaben des Verfassers