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5140 Frühlings Erwachen Literaturbesprechung Deutsch 11 2 4111
Kurzbeschreibung
Frank Wedekind: Frühlings Erwachen -Personen, Inhaltsangabe, Stil
Inhalt des Referats
Frank Wedekind „Frühlings Erwachen“ nhaltsverzeichnis: Personenverzeichnis Inhalt Stil Autor Thema Personenverzeichnis Melchior Gabor Herr Gabor sein Vater Frau Gabor seine Mutter Wendla Bergmann Frau Bergmann ihre Mutter Ina Müller Wendlas Schwester Moritz Stiefel Rentier Stiefel sein Vater Otto \ Robert I Georg Zirschnitz \ Gymnasiasten Ernst Röbel / Hänschen Rilow I Lämmermeier / Martha Bessel \ Schülerinnen Thea / Ilse ein Modell Rektor Sonnenstich Hungergurt \ Knochenbruch I Affenschmalz \ Gymnasialprofessoren Knüppeldick / Zungenschlag I Fliegentod / Habebald Pedell Pastor Kahlbauch Ziegenmelker Freund Rentier Stiefels Onkel Probst Diethelm \ Reinhold I Ruprecht \ Zöglinge der Korrektionsanstalt Helmuth / Gaston / Dr., Prokustes Ein Schlossermeister Der vermummte Herr Gymnasiasten, Winzer, Winzerinnen Inhalt In dem Stück von Frank Wedekind „Frühlingserwachen“ geht es um die erwachende Sexualität der Jugend. Die Jugendlichen leiden unter den strengen Professoren und unter der Unfähigkeit ihrer Eltern, sie aufzuklären. Während Melchior (ein Vorzugsschüler) mit seinem Freund Moritz, der Angst davor hat nicht in die nächste Klasse versetzt zu werden, lernt, kommen die beiden auf das Thema Sexualität zu sprechen. Da Melchior durch die liberale Erziehung seiner Mutter auf diesem Gebiet weitaus mehr Wissen als Moritz hat, und dieser es zwar wissen will, aber nicht zuhören kann, schreibt er eine zwanzigseitige Abhandlung „Der Beischlaf“ und steckt diese während der nächsten Turnstunde Moritz zwischen die Bücher. Dadurch wird Moritz, der verträumt und ängstlich, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, noch mehr verunsichert. Da er außerdem auch noch in der Schule versagt, möchte er nach Amerika flüchten. Nicht einmal die lebenslustige Ilse kann ihn aus seinen Depressionen herausreißen. Schlußendlich jagt er sich eine Kugel durch den Kopf (Es sei erwähnt, daß sein Hirn auf die umliegenden Bäume verteilt wurde). Währenddessen will Wendla von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Melchior und Wendla entdecken auf dem Heuboden die Liebe, und als Resultat der Ausflüchte der Mutter wird Wendla schwanger. Die Mutter will den Skandal vertuschen, holt eine Frau zum Abtreiben und verheimlicht Wendla die Tatsache, daß sie schwanger ist. Wendla stirbt während der Abtreibung und wird beerdigt. Als letzten Vertuschungsversuch stellt die Mutter einen Grabstein mit einer Inschrift, aus der hervorgeht, daß Wendla an der Bleichsucht gestorben sei, auf. An der Schule sucht man, aus Angst davor, durch „ein hohes Kultusministerium für das hereingebrochene Unglück“ zur Verantwortung gezogen zu werden, die Schuld am Selbstmord von Moritz bei anderen und findet die Schrift „Der Beischlaf“. Nachdem Melchior als Verfasser der Schrift ausgeforscht wurde, wird eine Disziplinarkonferenz einberufen. Auf dieser geht es aber mehr darum, daß das Fenster geöffnet bzw. geschlossen werden soll, als daß sich Melchior verteidigen kann. Nach dieser Konferenz wird Melchior in eine Korrektionsanstalt geschickt. Von dort flüchtet er und versteckt sich am Friedhof zwischen den Gräbern von Wendla und Moritz. In der Nacht erscheint Melchior Moritz mit seinem Kopf unter der dem Arm. Moritz versucht ihn zum Selbstmord zu verführen, doch der vermummte Mann, als das Leben selbst, stellt sich zwischen ihn und Melchior. Dann nimmt er den Jungen mit in die Welt der Erwachsenen. Stil Dieses Stück wird dem Expressionismus zugeordnet. Dies kommt vor allem dadurch zum Ausdruck, daß der Tod und das Leben personifiziert auftreten, d. h. der Tod als Moritz mit dem Kopf unter dem Arm und das Leben als vermummter Herr. Des weiteren seien hier noch die Namen der Lehrer die die Eigenschaften dieser aufzeigen, erwähnt. Es wird auch jedes Thema direkt und ohne Metaphern angesprochen („Der Beischlaf“, usw.). Autor Frank Wedekind (geb. 24.6.1864, gest. 9.3.1918) benutzte als Vorbild für das Stück „Frühlingserwachen“, das er selbst „eine Kindertragödie“ nannte, Moritz Dürr. Dieser Moritz hatte Frank über seinen Selbstmordplan unterrichtet, und Frank hatte sofort beschlossen, darüber ein Drama zu schreiben. Moritz wollte eigentlich seinen Tod bis nach der Premiere verschieben, doch war ihm die Zeit wohl zu lang geworden. Zu seinen wichtigsten Werken zählen: Titel Uraufführung Erdgeist 25.02.1898 Der Kammersänger 10.12.1899 Der Marquis von Keith 11.10.1901 König Nicolo oder So ist das Leben 22.02.1902 Die Büchse der Pandora 01.02.1904 Frühlings Erwachen 20.11.1906 Musik 11.01.1908 Franziska 20.11.1912 Schloß Wetterstein 17.11.1917 Thema In diesem Stück geht es um das Erwachsenwerden von Jugendlichen. Es geht um ihre Zweifel, ihre Sehnsüchte, ihre Wünsche und um ihren Kampf, von den Erwachsenen, und vor allem von ihren Eltern, auch als Erwachsene, oder zumindest nicht mehr als Kinder, angesehen zu werden. Im Grunde sind es dieselben Probleme die die Jugendlichen heutzutage haben, nur daß die Eltern heute anders reagieren. Sie versuchen mehr mit ihren Kinder über die Sexualität zu sprechen, da sie wissen, daß das Verheimlichen nur zu Tragödien führt (siehe Wendla).
Quellenangaben des Verfassers