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5170 Max Frisch Biografie Deutsch 11 2 3782
Kurzbeschreibung
Biographie, Werke mit Leseproben, Werkliste von Max Frisch
Inhalt des Referats
Referat „Max Frisch“ Gliederung 1. Biographie mit einigen Lesebeispielen 2. Meinungen und Zitate 3. Andere Werke mit Leseproben Teil 1 - Biographie - * 15.5.1911 in Zürich - gilt als Dramatiker und Erzähler - normaler Bildungsgang (Gymnasium, Matura è Germanistikstudium in Zürich -LB 2- - 1932 Tod des Vaters è Lebensunterhalt selbst verdienen - Zuwendung zum Journalismus (Neue Zürcher Zeitung, Skizzen, Reisebilder) - Balkanreise è 1. Roman Jürg Reinhart - Selbstzweifel è Krise, verbrennt alles bisher Geschriebene und bricht Studium ab - Neubeginn (finanziell unterstützt von Schulfreund) è 1936 Aufnahme Architekturstudium - hält eigenen Schreibverzicht nicht konsequent ein - Erfahrungen im Militärdienst (Kriegsbeginn) -LB 2- è 1940 Tagebuch eines Kanoniers, Blätter aus dem Brotsack -LB 1- - 1941 Abschluß Studium - 1942 Heirat mit „großbürgerlicher“ Constanze von Meyenburg (Architektin) - Erfolg Architekturwettbewerb è eröffnet eigenes Büro -LB 4- - 1943 Abschluß erster Schreibphase mit J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen - Danach Hinwendung zum Theater (Anregung durch späteren Direktor des Zür. Schauspielhauses) - 1945-1953 sechs Dramen (Thema: akt. Nachkriegssituation: auch märchen- und moritatenhaft und verfremdet) Nun singen sie wieder, Chines. Mauer, Graf Öderland (auch Film) - LB 8 - Reisen ins zerstörte Nachkriegseuropa (auch: sowj. besetz. Gebiete und Teilnahme am Breslauer Friedenskongreß (1948)) - 1947/1948 Begegnungen mit B. Brecht.(starker Einfluß auf F.) è Tagebuch 1946-1949 - è Peter Suhrkamp eröffnet Verlag damit! - Dieses Tagebuch und das von 1966-1971 sind zum guten Verständnis von F.s Thematik wichtig - 1951 Rockefeller-Stipendium è Aufenthalt in USA - è neue Erfahrungen è Stiller, Homo Faber (Bied. u. d. Brandst. è erster Bühnenerfolg) - Stiller verhalf ihm zum Durchbruch auf liter. Markt -LB 9- - è gab Architekturberuf auf, freier Schriftsteller, Trennung von C. M. - materiell. Unabhängigkeit, häufiger Wohnsitzwechsel (1960-1965: Rom, danach Berlin, Tessin, New York aber immer wieder auch Zürich) - 1958 Rede bei Verleihung des Büchner-Preises und andere öffentliche Reden - 1958-1962 liiert mit Ingeborg Bachmann (auch Schriftst.) - 1968-1979 Ehe mit Marianne Oellers - weitere publiz. Arbeiten (Thema: Gegensatz zw. heimatl. Enge und kosmopol. Weite) - literar. Preise, Übersetzungen, Fernsehauftritte, Interviews... è wachsender Ruhm in den 60 Jahren - 1961 Andorra (internat. Theatererfolg) Referat „Max Frisch“ - Seite 1 (Biographie) - weniger Aufmerksamkeit mit nächsten Werken (70er u. 80er) Biographie- Ein Spiel, Triptychon, Prosabände: Montauk, Der Mensch erscheint im Holozän - 1979 übergab F. Materialien an neugegr. Archiv an der TH Zürich zur Ordnung seines Nachlasses - 1981 Film mit Richard Dindo: Eine filmische Lektüre von Max Frischs Tagebuch - zunehmend polit. engagiert è Redner bei soz.-demokr. Parteitagen - außerdem Hinwendung zu aktuellen Problemen (Schweiz ohne Armee, 1989) - gegenläufig dazu erzählerische Entwicklung, jedoch nur wenig Resonanz - Montauk gibt ziemlich unverhüllten Einblick in Privates - „Rückzug“ in seinen erzähl. Werken - unübersehbarer Zwiespalt zw. Erzähler und krit. Zeitgenossen - U 4. April 1991 in Zürich (wo er auch geboren wurde), wurde 80 Jahre alt Teil 2 - Meinungen „Ich kenne keinen zeitgenössischen Prosaschriftsteller deutscher Zunge, von dem so viel - Irrtum vorausgesetzt - bleiben könnte.“ - Marcel Reich-Ranicki „Max Frisch ist für das 20. Jahrhundert das, was Dostojewski für das 19. Jhdt. war: derjenige, der die undeutliche Lebenserkenntnis und Entscheidungsnot der Zeit in deutliche Gestalten und Vorgänge gebannt hat.“ - Hartmut von Hentig Teil 3 - Andere Werke mit Leseproben Beispiele 6 und 7 Frisch versucht, sich über die Probleme der anderen aber nicht zuletzt auch seiner eigenen klarzuwerden, wobei er feststellt, daß viele von den Menschen verdrängt werden. Auch die Thematik „Warum tue ich, was ich tue?“ beschäftigt ihn. Beispiele 5 und 9 (Biographie) „Wenn ich mein Leben noch mal leben dürfte, würde ich dann etwas anders machen? Und wenn ich es anders machen würde, wäre ich dann glücklicher?“ - Um dieser Thematik auf den Grund zu gehen, setzt sich F. immer wieder damit auseinander. Obwohl er dieses Thema erst in „Biographie“ richtig verarbeitet, machte er sich auch früher schon Gedanken darüber. - In „Biographie“ beschreibt F. die Geschichte des Herren Kürmann, der auf irgend eine Weise die Möglichkeit bekommen hat, sein Leben noch einmal durchzuspielen. Weiterhin taucht der Regisseur auf, der immer wieder dazwischenfunkt und auch Antoinette, eine Dame, die eigentlich seine Frau wird; Kürmann jedoch will es dieses mal anders machen. Wir werden also in eine Szene geworfen, als der Regisseur im Dossier blättert und liest: Stiller (ohne Leseprobe) Stiller erzählt die Geschichte von einem Mann, der aufgrund eines Irrtums bei einer Paßkontrolle mit einem verschwundenen Bildhauer verwechselt wird und von nun an mit unfaßbarer Hartnäckigkeit für diesen gehalten wird. Obwohl er sich anfangs dagegen wehrt, resigniert er irgendwann, denn nur so kann er aus der Haft entlassen werden und sein Leben fortsetzen. Mehr und mehr identifiziert er sich mit der Person, die er eigentlich verabscheut, weil sie ihm so viel Ärger bereitet. Der Roman stellt die Überwindung der Selbstverleugnung dar und die schwierige Akzeptierung des eigenen Ich. Er wird auch als wichtiges Dok. d. deut. Nach kriegslit. angesehen. Referat „Max Frisch“ - Seite 2 (Biographie, Zitate, Lesebeispiele) Frisch nutzte in diesen Roman viele epische Möglichkeiten, fügte Kritik an der Zeit hinzu und trumpft mit Lügengeschichten auf. ANHANG Anhang A - Zu den Fragebogen Teile aus den Fragebogen stammen aus seinen Tagebüchern und sind in der Urfassung teils in Englisch, teils in Deutsch geschrieben. Viele dieser Fragen stellte er sich selbst. Einige wurden ihm von einer Frau gestellt, die er auf einer seiner Reisen nach Amerika kennenlernte. Das besondere jedoch an diesen Fragebogen ist, daß dem Leser die Antwort überlassen bleibt. Anhang B - Worterklärungen Matura österr. / schweiz. Reifeprüfung (ähnlich dem deutschen Abitur) kosmopolitisch weltbürgerlich (Weltanschauung, die das Streben der imperial. Groß- mächte nach Weltherrschaft damit begründete, daß Nazismus und Patriotismus gegenwärtig überholt sei Dostojewski (1821-1881) russ. Schriftsteller, krit. Realist von gr. Gestaltungskraft und übte nachhaltigen Einfluß auf russ. und die Weltlit. aus. Wandte sich gegen Unterdrückung und Erniedrigung d. Menschen. (Schuld und Süh- ne) Vereint in seinen Werken scharfe Sozialkritik und pessimistische Lebensphilosophie. Anhang C - Quellen Literaturlexikon (Sammlung von Beiträgen versch. Autoren) Klappentext Homo Faber (Verlag Volk und Welt) Klappentext Halten Sie sich für einen guten Freund? - Fragebogen (Insel Verlag) Klappentext Stiller (Reclam Verlag) Stücke Band 1 (Verlag Volk und Welt) Stücke Band 2 (Verlag Volk und Welt) Tagebuch 1946-1949 (Suhrkamp Verlag) Blaubart (Verlag Volk und Welt) Erzählende Prosa 1939-1979 (Verlag Volk und Welt) Anhang D - Verzeichnis der Lesebeispiele Nummer Buch Markierung LB 1 Erzählende Prosa 1 (Blätter aus dem Brotsack) LB 2 Erzählende Prosa 2 (Rekrutenschule) LB 4 Erzählende Prosa 3 (Architektur) LB 5 Tagebücher 1 (Überleitung BIOGRAPHIE) LB 6 Tagebücher 2 (Höflichkeit) LB 7 Tagebücher 3 (Das Handeln der Menschen) LB 8 Tagebücher 4 (Chines. Mauer) LB 9 Stücke (2) Biographie: Ein Spiel (mit Einleitung!)
Quellenangaben des Verfassers