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5261 Siddharta Deutsch 11 2 2977
Kurzbeschreibung
Hermann Hesse: Siddharta, Inhalt, Wort und Sacherklärungen, Entstehung und Aufnahme der Erzählung, Zitate zum Verständnis von Siddharta
Inhalt des Referats
SIDDHARTA Inhalt: Hermann Hesse erzählt in seinem Roman den Lebensweg des Brahmensohnes Siddharta. Erster Teil Siddharta, ein junger, wißbegieriger junger Mann beschließt eines Tages sein Vaterhaus zu verlassen. Er will den Samanen folgen um selbst ein Samane zu werden. Sein Vater ist jedoch strikt dagegen, doch als er merkt daß er sein Sohn durch nichts von seinem Verlangen abbringen kann (Siddharta verharrt in einem Stehstreik), gibt er dem Wunsch nach und läßt ihn ziehen. Sein Ziel ist es, sein „ICH“, das „innerste“, das „Unzerstörbare“ zu finden. Govinda, Siddhartas Freund, begleitet ihn auf seiner Reise. Bei den Samanen wird ihm gelehrt, daß man sein Ich nur finden kann, indem man jeden Trieb (Lust, Sucht) im Herzen auslöscht. Durch Entselbstung und Entfremdung (er schlüpft in Tausende fremde Gestalten) versucht er diese Triebe auszulöschen; jedoch bemerkt er bald, daß er auch bei den Samanen das Wesentliche nicht finden kann und verläßt diese. Siddharta und Govinda setzen ihre Reise fort. Sie hören während ihrer Reise ständig den Namen „Gotama“, der Name eines Mönches, der mit seinen Lehren durchs Land zieht. Es wird behauptet, dieser Mann sei ein Buddha, der das Nirwana, die Vollendung erreicht hat, den Teufel überwunden und mit Göttern geredet hat. Govinda, der sich von der Euphorie des Volkes anstecken läßt, bittet Siddharta Gotama aufzusuchen. In der Stadt Savathi begegnen sie ihm; sie erkennen ihn sofort unter Tausenden von Pilgern und Mönchen aufgrund seiner „Vollkommenheit“, „Ruhe“ und „Stille“. Govinda ist von der Rede/lehre Gotamas derart beeindruckt, daß er beschließt Gotama um Aufnahme in dessen Gemeinschaft zu bitten, was ihm auch gewährt wird. (erste eigenständige Tat Govindas !). Siddharta hingegen entdeckt in Gotamas Lehre einen Fehler. Er macht ihm in einem Gespräch auch darauf aufmerksam. Nach diesem Gespräch erkannte Siddharta, daß er kein Jüngling mehr ist, sondern erwachsen, da der Wunsch Lehrer zu haben bzw. Lehren zu hören nicht mehr vorhanden ist. Die einzige Lehre, die für ihn noch von Bedeutung ist, nämlich die Lehre über sei Ich hat er noch nicht gefunden. Er erkannte jedoch, daß er diese bei sich selbst finden muß. Zweiter Teil Siddharta beschloß von nun an alleine durch die Welt zu ziehen, wobei er alles (Natur, Zeit..) viel bewußter aufnahm. Auf seiner Reise begegnete er der schönen Kurtisane Kamala. Von ihr wollte er „Liebe“ lernen, lernen was Liebe ist und was es bedeutet. Sie ist bereit ihn in ihrem Schloß aufzunehmen, jedoch mußte Siddharta dafür drei Dinge besitzen: Schuhe, Gewand und Geld. Siddharta, der zuvor nur von Fasten, Warten und Denken lebte, beschafft sich die ihm aufgetragenen Dinge und lebte von nun an bei Kamala. Sie lehrt ihn ein guter Liebhaber zu sein, Siddhartas Lebensstil ändert sich vollkommen. Er ist ein wohlhabender Mann, wobei er in seinem Herzen immer noch seinen alten Idealen folgt. Bei dem Kaufmann Kamaswami, lernt er den Handel, er wird ein reicher Geschäftsmann. Von da an holt ihn der Reichtum vollends ein, er wird zum geizigen, spielsüchtigen Würfler – er hört vollends auf ein „Samane“ zu sein. In einem Traum erkennt Siddharta, welch ein unehrliches, schmutziges Leben er führt, er beschließt von diesem Leben zu flüchten. Kamala, die schon die lange Zeit gewußt hat, daß Siddharta sie eines Tages verlassen wird, erwartet ein Kind von ihm. Siddharta, der nicht weiß wohin er gehen soll, gelangt an einen großen Fluß; er wünscht sich nichts sehnlichster als den Tod. Als er gerade seinem Leben ein Ende machen wollte, hört er aus seiner tiefsten Seele kommend ein Wort, eine Silbe, die ihn vom Tode bewahrt. <
Quellenangaben des Verfassers