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610 Manga Deutsch 9 2 5856
Kurzbeschreibung
mangas
Inhalt des Referats
Referat über Mangas Inhaltsverzeichnis: 1. Begriffserklärung 2. Entwicklung des Mangas 3. Verbreitung in Japan 4. Verfilmungen von Mangas 5. Weltweite Verbreitung 6. Charaktere uns Aussehen 7. Elemente (Gefühle) 1. Begriffserklärung: Manga bedeutet zwangsloses, ungezügeltes Bild und ist der japanische Begriff für Comic. Die typischen Merkmale bei der Darstellung von weiblichen Mangas sind: große, runde, und farbliche Kulleraugen, vereinfachte Gesichtszüge, abwechslungsreiche und auffällige Haarfarben(z.B. lila, blau, rot, pink, grün, usw.) 2. Entwicklung der Mangas: Die älteste Form des japanischen Comics sind Zeichnungen und Karikaturen aus dem 8. Jahrhundert, die bei Restaurierungsarbeiten in Japan (Nara) am Höryü- Tempel (ins deutsche übersetzt "Tempel der Lehre Buddhas") im Jahre 1935 auf der Rückseite von Deckenbalken entdeckt wurden. Die ersten Tier-Person- Karikaturen wurden von buddhistischen Mönchen auf Papierrollen als Bildergeschichten gezeichnet, es handelt sich dabei um Tiere die sich wie Menschen benehmen. Im 17. Jahrhunder entstanden Holzschnittbilder(Ukiyo-e) die das unbeschwerte Leben beinhalteten und sehr schnell verbreitet wurde. Der begriff "Manga" wurde dank eines Meister der Ukiyo-e beliebt aber bis heute weiß Niemand wer der Urheber des Begriffes ist. Die Hokusai-Manga sind Skizzen aus der späten Edo- Zeit(1603–1868) und sollen Momentaufnahmen der japanischen Kultur und gesellscheft darstellen. Im 18. Jahrhundert wurden die ersten schwarz-weiß Holzschnittdrucke Toba-e(die nach dem Mönch Sōjō Toba benannt wurden) die einen kurzen Text und lustige Szene beinhalten. Bis 91. Jahrhundert war Toba-e der beliebteste Manga in Japan. Ab der zweiten hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Drucktechniken erneuert und verbessert. Man ließ sich immer mehr vom europäischen Karikaturenstil inspirieren und trug dazu bei, dass immer mehr Comic Stripes entstanden. Als der erste Manga gilt die Geschichte Tagosakus und Mokubes Besichtigung von Tokio die 1902 von Rakuten Kitazawa gezeichnet wurde. Kitazawa trug dazu bei das die die erste japanische Schule für Karikaturisten 1932 gebaut wurde. Die japanische Regierung hat viele Einschränkungen während Zweiten Weltkrieg erlassen, da die Mangas als Kriegspropaganda eingesetzt wurde. Nach dem Krieg gründeten sich viele Kleinverlage, wo der Arzt Osamu Tezuka nebenher als Zeichner arbeitete. Er gab seinen Beruf auf, entwickelte die Grundlagen des heutigen Mangastils und die Basis der Anime-Industrie. Sein bekanntestes Werk ist Astro Boy( jap. Tetsuwan Atomu ) aber in Deutschland ist er eherdurch seine Fernsehrserie Kimba, der weiße Löwe bekannt. Er bekam den Ehrentitel " Gott des Manga " von seinen Fans veliehen. Ab Herbst wurden Mangas uns Animes offiziell als Kunstform anerkannt. Die Manga- Zeichner werden Mangaken(professionelle Mangaautore) genannt. Durch einen Sie in einem Zeichenwettbewerb in Japan kann man den Titel Mangake erhalten oder bei einer erfolgreichen Bewerbung in einem Verlag. Man beginnt als Assistent kann aber auch, wenn man dei Chance erhält selbstständig Manga- Projekte führen. Mangas werden von "hinten" nach "vorne" und rechts nach links gelesen. Das kann bei Anfängern manchmal sehr verwirrend sein. Die modernen Mangas sind häufig schwarz, weiß gezeichnet und haben nur kurze Texte zum lesen. 3. Verbreitung in Japan Der bekannteste Manga in Japan ist die blaue Roboterkatze Doraemon die um 1969 entstanden ist. Mangazeichnungen werden auch in Kochbüchern oder auch in Bedienungsanleitungen verwendet. Ab dem Jahre 1997 ist die Anzahl der Manga Kissa (Manga Cafes) gestiegen wo man Mangas vor Ort lesen kann. 2004 wurden mehr als 1,38 Milliarden Mangabücher und -magazine gedruckt was um 3,5 % weniger waren als 2003. 1990 war pro Woche über 6 mio. Exemplare verkauft worden. 4. Verfilmung von Mangas Immer mehr Mangas werden verfilmt, da es immer mehr fortschrittliche Technik gibt und dadurch werden viele Fans ohne Werbeaufwand erreicht. Zu den erfolgreichsten Verfilmungen der letzten Jahre zählt die Serie Great Teacher Onizuka die um 1998 erschienen ist und die Kinofilme Nana (2005) und Death Note (2006). 5. Weltweite Verbreitung Als erstes kam der Manga in die USA wo die Serie „Barfuß durch Hiroshima“ 1978 erfolgreich wurde, da das Interesse geweckt wurde entwickelten US- amerikanische Verlage immer mehr Manga- Serien, viele Bänder wurden beliebter und die Verkaufsquote stieg an. Auch in Europa wurden die Mangas sehr beliebt, besonders in Ländern wie Spanien, Italien und Frankreich. Der erste Manga kam erst um 1990 nach Deutschland. Mehr als 800 verschiedene Manga- Bücher werden jährlich in Deutschland produziert und die Beliebtheit der Mangas nimmt Weltweit zu. 6. Charaktere und Aussehen Kemonomimi sind Mengafiguren mit Tiermerkmalen z.B. Tierohren oder Schwänze. Am bekanntesten sind "Catgirls" Mädchen mit Katzenmerkmalen. Manchmal werden auch normale Charaktere mit einem Katzenmund, wenn sie böse, hinterhältige Gedanken haben oder sich dementsprechend äußern. Kemono sind Tiere mit menschlichen Merkmalen. Kindchenschema weibliche Charakter werden besonders Kindlich dargestellt mit einem großen Kopf und großen Augen. Super Deformed sind Extremformen, wo bei Charakteren die Gesichtszüge verniedlicht dargestellt werden. Der Kopf des Charakters wird im Gegensatz des restlichen Körpers Groß dargestellt. 7. Elemente Schmerz: Angeschwollenes und Pochendes Körperteil Scham: rotanlaufender Kopf und große Schweißtropfen Schlaf: Blase die aus der Nase kommt Wut: Kreuze auf der Stirn , große Augen, riesiger Mund und ein vernichtender Blick Ratlosigkeit: mehrere Schweißtropfen bilden sich auf der Stirn oder Sterne sind über den Kopf des Mangas zu sehen Quellenangabe Internet: www.japan-infos.de/manga/manga www.wikipedia.org/wiki/Manga www.wikipedia.org/wiki/Stilelemente_von_Manga_und_Anime www.anime-und-manga.npage.de/zeichenstil-und-elemente Buch: Fantasy-Mangas zeichnen und malen von Christopher Hart
Quellenangaben des Verfassers