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811 Im Westen nichts Neues Deutsch 12 15 Punkte 1180
Kurzbeschreibung
Inhalt des Romanes
Inhalt des Referats
[b]IM WESTEN NICHTS NEUES - Erich Maria Remarque[/b] "Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntniss sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde - auch wenn sie seinen Granaten entkam." - das Buch ist nicht nur ein Bericht, es wird auch als Anklage gewertet, vor allem gegen die Erwachsenen, die ihre Kinder in den Krieg schickten. = Antikriegsroman, der 1929 veröffentlicht wurde, aber ab 1933 zu den von den Nazis verbotenen Werken gehörte - schildert Kriegserlebnisse der Frontsoldaten - es wird direkt aber auch indirekt Anklage gegen den Krieg erhoben - Remarque spricht in diesem Werk von der "lost generation" - es wird der Krieg aus der Perspektive der einfachen Soldaten geschildert --> Paul Bäumer (Hauptperson) - Soldaten erzählen ihre Erlebnisse im 1. WK - es dreht sich um eine Kompanie und ihre Männer - es werden die Schlachten, Kämpfe, Stellungskriege, Gasangriffe, Patrouillen und das Sterben immer wieder erwähnt --> einfache, reporthafte Sprache, die die Hoffnungslosigkeit der Soldaten und der Bevölkerung darstellt - Roman = unpolitisch (kaum die Frage nach Sinn des Krieges) --> es geht im wesentlichen um die Gefühle der Soldaten und die Ereignisse, die sie zur "lost generation" werden lassen - schildert wie aus Menschen "Menschentiere" werden - einzig positive am Krieg: Freundschaft, die sich an der Front entwickelt; jedoch durch den Krieg wieder zerstört wird - R. zeigt im Roman auch die gefühle der Soldaten und das sie nicht mehr ganz ohne Gefühl im Krieg kämpfen - Roman wurde in 45 Sprachen übersetzt, deshalb eine weltweite Verbreitung - Erfolg wahrscheinlich wegen kargen u. beschreibenden Ton und der darin spürenden Resignation der Soldaten
Quellenangaben des Verfassers
keine Angaben