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1813 Bruchschollengebirge Geographie 9 2+ 4209
Kurzbeschreibung
Inhalt des Referats
Bruchbildung (Störung) = tektonische Störung einer ursprünglich intakten Gesteinslagerung - alte verfaltete Gebirgsrümpfe mit Ablagerungen (dc. Meer) à erneut unter tektonischem Druck - Gestein ist unflexibel à Klüfte und Spalten entstehen - Gesteinskörper zerreißt - zerbricht à größere und kleinere Schollen (meist mehrere) à wird als Bruchnetz od. Bruchsystem bez. - ändern Lage zueinander bei anhaltendem Druck - an solchen Störungen à Hebung od. Senkung einzelner Schollen der Erdkruste - Störungen vertikal zueinander à Verwerfung (alles) - die gegeneinander verschobenen Gesteinschichten à Flügel - Gesteinskomplex an Verwerfungs- o. Bruchfläche in zwei Schollen zerbrochen à verschieben sich gegeneinander -senkrechte Richtung à Vertikalverschiebung -waagerechte Richtung à Horizontal- o. Blattverschiebung - entstehende Höhendifferenz bei Vertikalverschiebung à Sprunghöhe (mm bis km) 2 Möglichkeiten der Reliefveränd. - Abschiebung: eine Scholle ist gegenüber der anderen abgesunken - Aufschiebung: Scholle relativ zur anderen aufwärts bewegt worden - je nach Beweg. Der Schollen à versch. Oberflächenformen durch Verwerfung - Ausweitung der Kruste à Aufschiebung des Gesteins à Graben - Einengung der Kruste àAbschiebung à Horstschollen, Pultschollen, Staffelbrüche Formen der Bruchtektonik Graben - relative Einsenkung v. Erdkrustensteifen zw. stehengebliebenen oder gehobenen Schollen - Einsenkung: längs mehr oder weniger parallelen Verwerfungen Horst - gehobener oder infolge von Absinken der Umgebung stehengebliebenen meist von parallelen Verwerfungen begrenzten Teil der Erdkruste Pult- oder Keilscholle - schräg gestellter von Brüchen umgrenzter Erdkrustenkomplex - stark unterschiedliche Sprunghöhe der Verwerfungen an 2 gegenüberliegenden Seiten Staffelbruch - Verwerfungssystem, bei dem einzelne Gesteinsschollen treppenartig abgestuft sind Definitionen Reliefumkehr - Gestein der angehobenen Scholle ist weicher als das der tieferliegenden Scholle - dc. Abtragung des schwächeren Gesteins à ehemals gehobene Scholle immer geringmächtiger à hat irgendwann Niveau der abgesenkten Scholle unterschritten - somit ist die ehemalige Senke nun ein Sattel und der Sattel eine Senke Härtlinge Berge oder Hügel aus besonders widerstandsfähigem Material, die nicht so schnell abgetragen wurden wie ihre Umgebung und diese daher überragen. Basalthärtlinge bestehen aus Basalt Gemeinsamkeiten mit einem Faltengebirge - beides ausgelöst durch plattentektonische Bewegungen - beide führen zur Veränderung des Reliefs, zur Gebirgsbildung - Unterschiede zum Faltengebirge Bruchschollengebirge Faltengebirge Gesteinsplatte wird in viele Schollen zerbrochen Gesteinschicht bleibt als zus.-hängende Schicht erhalten à Faltung vertikale, zum Erdmittelpkt. Gerichtete Kräfte vorwiegend durch horizontale Kräfte Bruchtektonik - alle Bauformen der Erdkruste, bei denen ursprünglicher Gesteinsverband an Verwerfungsflächen zerrissen ist u. versetzt worden ist - Abschiebung, Aufschiebung, Blattverschiebung, Graben, Horst, Überschiebung Bruchlinie - Schnittlinie der Verwerfungsfläche mit Erdoberfläche Bruchstufe - Durch tekton. Störungen in Erdkruste - Gesteinsschichten zerbrechen und die entstehende Schollen können horizontal oder vertikal gegeneinander verschoben werden (Verwerfung) - bei vertikaler Verwerfung nennt man entstandene Geländestufe Bruchstufe - Ausmaß der vertikalen Verschiebung wird Sprunghöhe genannt Reliefumkehr Das Gestein der angehobenen Scholle ist weicher als das der tieferliegenden Scholle. Durch Abtrag des schwächeren Gesteins wird die ehemals gehobene Scholle immer geringmächtiger und liegt irgendwann unter dem Niveau der abgesenkten Scholle. Somit ist die ehemalige Senke nun ein Sattel und der Sattel eine Mulde oder Senke. Härtlinge Berge oder Hügel aus besonders widerstandsfähigem Material, die nicht so schnell abgetragen wurden wie ihre Umgebung und diese daher überragen. Verwerfung Verwerfung, Bezeichnung für die Verschiebung zweier Gesteinsschollen zueinander infolge eines Bruchs. Dehnt sich die Erdkruste im Bereich des Bruchs, kommt es zu einer Abschiebung oder zu einem Sprung. Werden die Gesteinsschichten gepresst, erfolgt eine Aufschiebung, Überschiebung oder ein Wechsel. Verläuft die Verwerfung entgegengesetzt der Schichtneigung, spricht man von einer antithetischen, verlaufen beide in gleicher Richtung von einer homothetischen oder synthetischen Verwerfung. Die Sprunghöhe (vertikal) der verschobenen Schichten kann einige Millimeter bis Kilometer betragen, ebenso die Sprungweite (horizontal). Verwerfungslinie - Schnittlinie der Verwerfungsfläche mit der Erdoberfläche - alte verfaltete Gebirgsrümpfe, die erneut unter tektonischem Druck stehen - zerbrechen in Schollen à Bruchsystem - Hebung od. Senkung zweier Schollen = Verwerfung - entstehende Höhendifferenz à Sprunghöhe (mm bis km) Reliefformen: - Graben (durch Aufschiebung) - Horstschollen, Pultschollen, Staffelbrüche (Abschiebung)
Quellenangaben des Verfassers
http://www.geographixx.de/Referate/boeden_nordoberpfalz.htm www.regiosurf.net/geographie/ geomor/epiroge.htm www.wissen.de Bertelsmann Lexikon (Bibliothek) DATA Becker Lexikon 2002 PC Edition Seydlitz Geografie 10 Sachsen (Schroedel)