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1883 Raumanalyse Geographie 12 3262
Kurzbeschreibung
Inhalt des Referats
Raumanalyse: Mecklenburg Vorpommern Lage: - im Nordosten Deutschlands - im Norden ist Ostsee die Grenze - im Osten liegt Polen - im Süden grenzt das Bundesland Brandenburg am MV - im Westen sind es die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern ist nach der Fläche zwar sechstgrößtes Bundesland mit: 23.174,17 km² nach der Einwohnerzahl jedoch das viertkleinste mit: 1,7 Mio. Bevölkerungsdichte: 74,5 Einwohner/km² - Landeshauptstadt Schwerin dort befindet sich auch die Landesregierung - Nennens wert sind noch die Hansestätte Rostock,Wismar,Stralsund und Greifswald Klima: - es gibt Unterschiede im Klima zwischen der Küste und dem Binnenland, d.h. zwischen dem West- und Ostteil des Landes - an der Küste sind die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter geringer: die Sommer sind etwas kühler und die Winter etwas milder - die Ursache dafür ist die Ostsee, die im Winter noch Wärme abgibt und im Sommer kühlt - an der Küste ist es meist etwas windiger - die Niederschläge sind im Westen des Landes etwas höher und im Südosten am niedrigsten an der Küste ist die Durchschnittliche Jahrestemperatur 8,3 C° durchschnittlicher Jahresniederschlag 592 mm im Binnenland ist die Durchschnittliche Jahrestemp. 7,9 C° durchschnittlicher Jahresniederschalg 546 mm Relief: - man findet drei verschiedene Landschaften: - die Küste hat eine Länge von ungefähr 1712 km - Der Küste vorgelagert sind 62 Inseln und Inselchen, darunter Rügen als Deutschlands größte Insel mit 930 km2 Fläche. - die Küste ist nicht gleichförmig gestaltet man gliedert sie in vier Arten 1. die Buchtenküste  Ostsee greift weit ins Land hinein z.B. Wismarer Bucht 2. Boddenküste  durch den Meeresspiegelanstieg nach der Eiszeit haben sie sich herausgebildet  es gibt nur schmale Verbindungen zum offenen Meer  die vorgelagerten Inseln Rügen, Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst regeln die flachen Bodden an manchen Stellen fast völlig ab 3. Haff bez. Man einen Bodden, in den ein Fluss mündet 4. Ausgleichsküsten  sind die beliebten Badestrände  deren Küstenlinie fast gerade verläuft und in 2 Formen: 1. Steilküste sind die Abtragungsgebiete 2. sind die Anlagerungsgebiete des von der Steilküste abtransportierte Material Ein großes Gebiet erstreckt sich von der Küste zum Landrücken - hier ist die Natur sehr abwechslungsreich - es gibt Berge höchste Erhebung Helpter Berg mit 179 m, flache Gebiete, über 2000 Seen, Flüsse, Wälder, Wiesen und Äcker Das Gebiet vom Landrücken zur Elbniederung ist eine flache Landschaft mit Wiesen und Weiden,von der Elbe durchflossen Insgesamt gibt es rund 260 Naturschutzgebiete. Das ist über ein Zehntel der Gesamtfläche von MV Geologischer Bau: - als Temp. stieg fing Gletscher an zu tauen - je länger das Eis an einer Stelle stand, desto mehr Material(Kies, Gesteinsblöcke) blieb liegen - die so entstandenen Erhebungen nennt man Endmoränen - sie sind hügelig bis bergig und haben Nährstoff arme Böden - kaum ackerbaulich genutzt, sind meist bewaldet - aus Endmoränen spülte Schmelzwasser feineres Material heraus(Kies und Sand) - lagerte sich vor Hügeln ab und diese Gebiete nennt man Sander - auf nährstoffarmen Böden gedeihen anspruchslose Bäume wie Kiefern und Fichten - vor den Sandern sammelte das Schmelzwasser, das in so genannten Urstromtälern abfloss - die nach Nordwesten verlaufende Elbniederung ist ein Urstromtal - Heute sind die Gebiete oft flusslos - Doch weil sie sehr feucht sind findet man hier vorwiegend Grünland - Als der Gletscher weiter abschmolz blieben hinter den Endmoränen große Massen an transportiertem Material liegen - Diese Ablagerungsfläche ist die so genannte Grundmoräne - In der Nähe der Endmoräne ist sie kuppig, weiter nördlich mehr flach - Dieses Gebiet nutzt man viel für Ackerbau da der Boden fruchtbar ist Boden: S.49 im Atlas Großer Anteil Pseudogleye, Parabraunerde, Moorböden, kl.: Podsole Ackerbau auf fruchtbaren Böden ist der vorwiegende Anbau von Weizen,Gemüse und Hackfrüchten Auf guten und mittleren Böden: Roggen,Gerste,Kartoffeln und Futterpflanzen Geringwertigen Böden: Roggen und Kartoffeln Mit einem Anteil von über 45 % stellt der Ackerbau die flächenmäßig größte Landnutzungsform des Landes Mecklenburg-Vorpommern dar. Natürliche Ressourcen: - sind Holz ; Kiese und Sande ; Kreide(Insel Rügen) ; Erdöl/Erdgas (Kreis Grimmen,Wolgast) ; Erdwärme ca. 60° warmes Wasser aus 1500 m Tiefe (Waren,Neubrandenburg) Quellen: Atlas, Internet, Knaurs Reiseführer
Quellenangaben des Verfassers