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2262 Der Energieverbrauch Geographie 12 2 4868
Kurzbeschreibung
Inhalt des Referats
Der steigende Energieverbrauch ist eine der Folgen der steigenden Weltbevölkerung. Die Zahl der Bevölkerung stieg in den USA um 243% der Bedarf an Rohstoffen zu 1773%. Die USA verbrauchten 11 Tonnen Rohstoffe pro Jahr und Kopf. In den USA ist die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen doppelt so hoch wie in anderen Industrieländern. Sie ist 13 Mal höher als in den Dritte Welt Ländern. Seit 1999 haben die USA 27 Milliarden Barrel Rohöl jährlich verbraucht, jedoch nur 3 Milliarden Barrel entdeckt. Sie konnten nur einen von neun verbrauchten Litern ersetzen. Würden alle Menschen so viel Energie verbrauchen, würde die Bevölkerung im Jahr 2050 jährlich circa 95 Milliarden Tonnen verbrauchen, das Zehnfache der heutigen Menge. Würden alle Staaten so viel Energie wie die Bundesrepublik Deutschland verbrauchen, würde sich der Weltenergiebedarf verdoppeln. In Deutschland ist der größte Sektor im Energieverbrauch mit 28,2% der Verkehr, gefolgt von den privaten Haushalten mit 27,4%. In Deutschland sind Kohle und Kernenergie die Hauptenergieträger. Die Entwicklungsländer sind vom Rohstoffexport abhängig. Es gibt einige Staaten, die ausschließlich einen Rohstoff exportieren. Algerien exportiert beispielsweise Erdgas. Die Rohstoffe werden exportiert um die Industriegüter zu finanzieren, die aus den Industriestaaten importiert werden. Zu 14% Prozent ist der Energieverbrauch dem Bevölkerungswachstum zuzuschreiben und zu 86% dem steigenden Lebensstandard. Die Entwicklungsländer werden versuchen auf das Wohlstandniveau der Industriestaaten zu kommen. Die Ressourcen wie beispielsweise Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle sind erschöpfbar. Sie werden nicht ausreichen den zukünftigen Bedarf zu decken. Der Energieverbrauch ist zu 50% am Treibhauseffekt beteiligt. Durch Verbrennung der Ressourcen werden der Stoff CO2 und Spurengase in die Luft ausgestoßen, die die Erdatmosphärenschicht zerstören, was zur globalen Erderwärmung führt. Die Konsequenzen sind Abschmelzung der Polareiskappen, Flutkatastrophen, Vernichtung von Anbauflächen und klimatisch bedingte Katastrophen wie Dürre, Desertifikation u. ä. In Deutschland wurden 1989 8,45 Millionen Tonnen Emissionen in die Luft befördert. Um die Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten müssen umweltfreundliche alternative Energiequellen wie Sonne, Gezeiten, Wasser oder Wind, die in nicht erschöpfbarerer Menge vorhanden sind, genutzt werden. Baut man Wärmepumpen in Gebäude ein, so benötigt man weder Öl noch Gas. Eine Wärmepumpe gewinnt die Wärme mithilfe von Erdwärmesonden oder Kollektoren aus der gespeicherten Sonnenwärme in Erdreich, Wasser und Luft. Sie dient zum Heizen eines Raumes oder zur Warmwassergewinnung. Dieses Wärmeangebot ist kostenlos, es erneuert sich ständig. Zum Antrieb der Wärmepumpe dienen Solarzellen auf dem Dach, aus denen der Strom gewonnen wird. Außerdem sollte energiesparend gelebt werden z. B. lieber öffentliche Verkehrsmittel als eigenen PKW nutzen, bessere Isolierung von Gebäudewänden, Strom sparen oder im Winter weniger Heizen. Photovoltaik und Windkraft könnten die gesamte Elektrizität in Deutschland erzeugen. Der Einsatz von Analysetechniken ermöglicht schon während der Entwicklungs- und Konstruktionsphase die Einsparung von Ressourcen. Oder sie werden so eingesetzt, dass sie wiederverwertbar (recyclebar) sind. In der Industrie müssen Anlagen und Einrichtungen (z. B. Filter, Entstaubungsanlagen, Dammmaterial) eingebaut werden, dies hilft die Schadstoffe aus Abwasser und Abluft zu absorbieren. aktuell: Die 10. UN-Klimakonferenz fand in Buenos Aires, Argentinien statt. 5000 Delegierte und Experten berieten dort über den Kampf gegen die globale Erderwärmung. Ein Viertel aller Treibhausgase werden von den USA verursacht. Die Europäische Union fordert die Weltmacht USA auf sich mehr um den Klimaschutz zu kümmern, was diese ablehnt. Der Umweltminister Jürgen Trittin von den Grünen sagt: „ Die USA blasen bei einem Lebensstandard, der dem Europas entspricht pro Kopf doppelt so viel Kohlendioxid in die Luft. Das ist einfach inakzeptabel.“ Das Kyoto - Protokoll tritt im Februar 05 in Kraft. 30 Industrieländer verpflichten sich vertraglich ihre Treibhausemissionen bis zum Jahr 2012 zu begrenzen oder zu reduzieren. Die USA treten nicht bei. „Während der Amtszeit von Bush sind die Chancen die USA für das Kyoto – Protokoll zu gewinnen schlecht“. Trittin hofft auf einen Beitritt der Vereinigten Staaten von Amerika, wenn das Wirtschaftswachstum nicht unter dem Abkommen leidet.
Quellenangaben des Verfassers