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494 Weizenanbau-Great-Plains Geographie 11 keine 8080
Kurzbeschreibung
Dies ist ein Thesenpapier zu einem Referat. Es handelt von dem Weizenanbau in den Great Plains.
Inhalt des Referats
Weizen: - Herkunft:Eurasien, Familie der Gräser; Sommer- und Winterweizen - Größe:0,5-1m Standort: gemäßigtes Klima, schwerer nährstoffreicher Boden - Nutzbare Pflanzenteile: Samen und Stroh Naturraum und Besiedlung von den Great Plains: - Breite: ca. 700km Länge: ca. 2500km - Liegt zwischen den Rocky Mountins und dem Mississippi - Ebenes, flachwelliges Land mit verschiedenen Gräsern bedeckt - Kontinental geprägtes Klima - Sowohl Trocken- als auch Feuchtsteppenklima - Niederschläge fallen oft sehr unregelmäßig - Dürrejahre keine Seltenheit Geschichte: - War die Heimat von ca. 50mio Büffeln - wandern von Nord nach Süd und umgekehrt Der Wandel der Landwirtschaft: Das traditionelle Bild = „Family-Farm“ Die Family-Farm litt unter mangelnden Kapitalausstattungen Die ersten Bankrotte von Farmen gab es 1890 wegen Trockenheit und Missernte Weitere Dürreperioden um 1910, 1930, 1950…. Vergrößerung der Anbaufläche, verbesserte Dünge Schädlingsbekämpfungsmethoden und neue Agrarmaschinen Nahrungsmittelbedarf wuchs in den 60er- und 70er-Jahren Weizenpreise stiegen = Great Plains attraktiver Von 1970 bis 1975 Weizenausfuhr vervierfacht => „America feeds the world“ Auf Dauer nur noch Farmen, die hohe Kapitalreserven besitzen Manche besitzen Flächen in Texas, Süd-, oder Nord-Dakota, dann liegen die Erntezeiten auseinander Ökologische Risiken und Folgen: Große Erosionsgefährdungen unter natürlichen Bedingungen Auf den Raum nicht angepasste Ackerbebauung. Vernichtung der natürlichen Vegetation--> Winderosionen Bodenerosionen verursacht durch: Monokultur Umbrechung der natürlichen Grasnarbe Ausbleiben der Niederschläge(zB. Dust Bowl) Folgen: - Staubstürme - Regen kann nicht abfließen - Flächenhafte Abspülung des Oberbodens - großer Humusverlust Maßnahmen gegen Bodenerosionen: -1935 wurde der „Soil Conservation“ Service gegründet. Gegen Wassererosionen (fluviale Erosion): - Contour Ploughing(Konturen entlang der Höhenlinien) - Strip Cropping(Schmale Streifen verschiedener Früchte) - Terrasierung(Abhänge in Stufen verwandeln) geeigneter Fruchtwechsel Gegen Winderosionen: - dry farming(Feld wird gewalzt und aufgelockert) - Mulchen(Bedecken des Bodens mit organischer Substanz;Verdunstung- & Erosionsschutz) - Windschutzhecke(Hecke zwischen Feldern, die den Wind stoppen) Minimum Tillage: - abgeerntetes Feld wird nicht mehr umgepflügt, minimal geöffnet(Rillen) und sofort wieder geschlossen -->weniger Verdunstung -->Erhaltung des Oberbodens Kein Wasser – kein Weizen mehr? → Orgallala-Aquifer Orgalla-Aquifer = wichtige natürliche Ressource Riesiges Grundwasserreservoir bestehend aus Sand- & Kiesschichten Nutzung seit dem 2.Weltkrieg leistungsfähige Pumpen und günstiges Erdgas immer tiefere Brunnen Bewässerungsfläche vergrößert sich auch Maisanbau möglich Strukturwandel: Mais = Viehhaltung Landnutzungswandel seit 1970: - Problem: Wasser reicht nur bis 2000 in Kansas - Statt Mais wird verstärkt Weizen & Hirse angebaut - Sinkt der Wasserspiegel weiter ab: - Fruchtfolge von Weizen & Hirse, nur noch alle 2 Jahre bewässert - unbewässerte Fruchtfolge (Weizen- Sommerbrache-Weizen) - Flächen in Graslandschaft überführt - Strukturwandel--> sinkende Bevölkerung Weizen als Welthandelsgut: - 50% des Welthandels von Weizen werden über zwei amerikanische Konzerne abgewickelt. - Firma, die mit Weizen handelt ist unter den besten 15 Firmen Amerikas. - 1864 wurde in Chicago die erste Wareterminbörse gegründet. - Weizenhandel ist oft ein “Papiergeschäft“ → Es wird Weizen verkauft, der noch nicht einmal gewachsen ist.
Quellenangaben des Verfassers
www.klett.de; www.wikipedia.de; www.usdabuyeralerts.com; Cornelsen-Buch