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529 Pakistan Geographie 8 Sehr gut (1) 13277
Kurzbeschreibung
Ein Referat über den Staat Pakistan, das ich in Geographie im letzten Schuljahr gehalten habe.
Inhalt des Referats
Der Staat Pakistan entstand im August 1947. Mit einer Fläche von 796.095 und einer Einwohnerzahl von über 172.80 Millionen zählt Pakistan zu einem der größten Ländern der Welt. Der wichtigste Fluss in Pakistan ist der Indus. Er beginnt in China und verläuft fast durch ganz Pakistan Geschichte Die Spuren der Region gehen in seiner Geschichte um mindestens 2.500 Jahre vor Christus zurück, als eine hoch entwickelte Zivilisation im Indus-Tal entstand. Ausgrabungen in Harappa, Mohenjodaro und Kot Diji haben Beweise ans Licht gebracht, dass es die Hochkultur auch schon in den ältesten Zeiten gab. Rund 1.500 v. Chr. eroberten die Arier diese Region und schoben die Hindu Einwohner langsam weiter östlich in Richtung des Ganges-Tals. Später besetzten die Perser die nördlichen Regionen. Die Griechen sind in 327 v.Chr. Unter Alexander von Makedonien gekommen, und liefen durch die Region wie ein Meteor. Menschen und Sprachen Die Menschen in Pakistan sind überwiegend Muslime. Andere religiöse Gruppen sind die Christen, Buddhisten, Hindus und Parsen. Während Urdu, das ist die Landessprache in ganz Pakistan, gesprochen wird, wird Englisch ausgiebig in den offiziellen Kreisen verwendet, vor allem in den Städten. Die regionale Sprache Sindhi wird in Sindh, Balochi in Belutschistan, Punjab in Punjab und Paschtu in der Nordwest-Grenzprovinz gesprochen. Geografie Pakistan hat eine Gesamtfläche von 803.940 Quadratkilometern, das ist mehr als doppelt so groß wie Österreich und Deutschland zusammen. Pakistan liegt in Südasien. Im Süden liegt das Arabische Meer, mit 1,046km pakistanischer Küste. Im Osten ist Indien, das eine 2.912 km lange Grenze zu Pakistan ist. Im Westen ist der Iran, der eine 909 km Grenze zu Pakistan hat. Zu Pakistans Nordwesten liegt Afghanistan, mit einer gemeinsamen Grenze von 2.430 km. China ist nach Nordosten und hat eine 523 km Grenze zu Pakistan. Im äußersten Norden Pakistans treffen mit dem Hindukusch, dem Karakorum und dem Himalaya die drei höchsten Gebirgszüge der Erde zusammen und schirmen das Land von Zentralasien ab. Im stark vergletscherten Karakorum liegt der K2, mit 8.611 Metern Höhe die höchste Erhebung Pakistans und der zweithöchste Gipfel der Erde. Fünf der weltweit 14 „Achttausender“ liegen auf pakistanisch kontrolliertem Gebiet. Klima In Nordpakistan ist mehr Niederschlag als in den südlichen Teilen des Landes. Im Südosten Pakistans geht die Grenze zu Indien durch eine flache Wüste, die sogenannte Cholistan oder Thal Wüste. West-Zentral Belutschistan hat einen hohen Wüstenplateau, was aber von Mittelgebirgen begrenzt ist. In den meisten Teilen der Punjab- und Sindhregionen, sind fruchtbare Ebenen, wo die Landwirtschaft von großer Bedeutung ist. In Pakistan herrscht überwiegend arides subtropisches Kontinentalklima mit erheblichen örtlichen und jahreszeitlichen Unterschieden. Im Tiefland schwanken die durchschnittlichen Temperaturen im kältesten Monats Januar zwischen 12 Grad Celsius im Norden und 16 °C, im Süden kann es auch im Winter um die 20 °C bekommen. In den Sommermonaten Mai bis September wird es, mit Ausnahme der höheren Lagen, überall im Land unerträglich heiß. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann in der Regel über 30 °C. Vereinzelt können im Binnenland sogar Höchstwerte von bis zu 50 °C auftreten. Religion Pakistan ist für viele Religionen der Welt wichtig. Das Indus-Tal führte zu einer der ersten großen Zivilisationen. Mahayana-Buddhismus entwickelte sich auch hier, wie die Sikh-Religion unter Guru Nanak, zu einem wichtigen Glauben. Pakistan wurde im Indus-Tal gegründet, um den Muslimen in Südasien einen eigenen Staat zu bieten. Es gibt kaum ein anderes Land, indem die Religion so eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielt, wie in Pakistan. Muslime machen über 98% der Bevölkerung Pakistans aus, von denen rund 80% Sunniten und 20% Sh'iah sind. Etwa 1% der Bevölkerung sind Christen mit etwas mehr Protestanten als Katholiken. Kunst und Kultur Pakistan hat allen Grund, stolz auf seine Tausende von Jahren alte und traditionsreiche Kunst und Kultur zu sein. In der Zeit nach der Unabhängigkeit haben die aufeinanderfolgenden Regierungen umfangreiche staatliche Hilfe und Initiative für die Hebung von Kunst und Handwerk im Land gewährt. Ein großes Problem stellt das anhaltend hohe Bevölkerungswachstum dar. Die staatliche Politik zur Familienplanung scheiterte an religiösen Vorurteilen und daran, dass Kinderreichtum nach wie vor als notwendige Sicherheitsvorkehrung für das Alter betrachtet wird. Das ohnehin hohe Wachstum wurde durch Millionen von Flüchtlingen, die vor allem aus Indien und Afghanistan in den letzten Jahrzehnten ins Land strömten, zur regelrechten Bevölkerungsexplosion. Das hat zur Folge, dass das Staatsgebiet Pakistan heute von über 131 Millionen Menschen bevölkert wird. Im Jahre 1947 waren es nur etwa 30 Millionen. Flut in Pakistan Im Juli und August 2010 kam es im nordwestlichen Pakistan als Folge eines außergewöhnlich starken Monsunregens zu Überschwemmungen, bei denen bis zum 3. September 2010 offiziell 1738 Menschen ums Leben kamen. 1.781.018 Häuser wurden beschädigt. Betroffen war zuerst die Provinz Khyber Pakhtunkhwa, die an der Grenze zu Afghanistan liegt. Die Wassermengen zerstörten zunächst vor allem zahlreiche neu errichtete Brücken und Straßen im Einzugsgebiet des Swat und am Oberlauf des Indus bevor sie den gesamten Flusslauf bis nach Sindh am Indischen Ozean beeinträchtigten. Laut dem UN-Nothilfekoordinator waren mehr als 14 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, von denen mindestens 6 bis 7 Mio. unmittelbar humanitäre Hilfe benötigen; Tausende wurden zu Umweltflüchtlingen. Krieg Der Zweite Indisch-Pakistanische Krieg, auch Zweiter Kaschmirkrieg, wurde von August bis September 1965 zwischen den südasiatischen Staaten Indien und Pakistan um die von beiden Seiten beanspruchte Region Kaschmir geführt. Ihm gingen von April bis Juli 1965 einige Scharmützel um das ebenfalls umstrittene Sumpfgebiet des Rann von Kach im südlichen Abschnitt der indisch- pakistanischen Grenze voraus. Der Krieg endete mit der Wiederherstellung des Vorkriegsstandes. Angesichts US-amerikanischer Unterstützung in Form von Waffenlieferungen, der besseren technischen Ausrüstung der pakistanischen Streitkräfte und der Niederlage Indiens im Indisch-Chinesischen Krieg von 1962 glaubte Pakistan eine vermeintliche Schwäche Indiens ausnutzen zu können, um die seit 1947 und dem Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg ungeklärte Kaschmirfrage für sich entscheiden zu können. Verschärft wurde die Lage durch die zunehmend stärkere Eingliederung von Jammu und Kaschmir als indischer Bundesstaat. Zunächst führten jedoch Grenzstreitigkeiten im unfruchtbaren und nahezu menschenleeren Salzsumpfgebiet des Rann von Kachchh, wo unter anderem Erdölverkommen vermutet wurden, zu militärischen Auseinandersetzungen. Der ungeklärte Grenzverlauf geht auf einen Streit zwischen dem ehemaligen Fürstenstaat Kachchh, der 1947 Indien beitrat, und der ehemaligen britisch- indischen Provinz Sindh, heute eine der Provinzen Pakistans, zurück. Da der Salzsumpf in der Monsunzeit fast vollständig überflutet wird, forderte die britische Kolonialverwaltung die Verlegung der Grenze in die Mitte des Sees, wie bei Gewässern international üblich. Kachchh lehnte dies jedoch kategorisch ab. Die ungelöste Grenzfrage vererbte sich auf Indien und Pakistan. Und zum Abschluss, das wsl aktuellste Ereignis werdet ihr alle kennen. Und zwar dass am 2.Mai Osama bin Laden in Pakistan erschossen wurde. Die USA stürzten im Krieg in Afghanistan seit 2001 das mit Bin Laden verbündete Taliban-Regime und fahndeten verstärkt, aber bis 2010 erfolglos nach ihm. In der Nacht zum 2. Mai 2011 wurde Bin Laden im Rahmen einer von US-Präsident Barack Obama befohlenen Aktion von US-Soldaten in seinem Anwesen in Pakistan erschossen.
Quellenangaben des Verfassers
Wikipedia, Geographie Buch