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604 Madrid Geographie 8 2 5003
Kurzbeschreibung
Allgemeines und die Geschichte über Madrid
Inhalt des Referats
Referat über Madrid in Erdkunde Allgemeine Informationen: Die Hauptstadt Spaniens, im Herzen der iberischen Halbinsel ist Wirtschaftszentrum, Regierungs- und Parlamentssitz sowie Wohnort der spanischen Königsfamilie. Die Stadt ist 607 km² groß und liegt 646 m über dem Meeresspiegel. Sie hat allein 3 Millionen Einwohner in der Stadt und die ganze Metropole knapp 6 Millionen. Madrid zeichnet sich durch ein lebendiges Nachtleben sowie durch zahlreiche kulturelle und künstlerische Aktivitäten aus. Geschichte Madrids: Die Geschichte Madrids beginnt im 9. Jahrhundert als der arabische Emir Mohammed l den Bau einer Festung zur unterstützung Toledos, der damals wichtigsten Stadt der Mauren, erbauen ließ. Zu ihrem Namen kam Madrid aufgrund der Tatsache, dass es in diesem Gebiet reichlich Wasser gab und die Siedler dem Ort deshalb den Namen Majerit (Ort der vielen Frühlinge) gaben. Später wurde die Stadt zum Gegenstand eines Streites zwischen Christen und Muslimen, bis sie im 11. Jahrhundert schließlich von dem Christlichen König Alonso IV eingenommen wurde. Der wirkliche Aufstieg der Stadt begann im 15. Jahrhundert, als der damalige spanische König Phillip II seinen Regierungs- und Parlamentssitz von Toledo nach Madrid verlegte. Viele Historiker begründen die Entscheidung des Königs damit, dass die Stadt sehr zentral auf der ibirischen Halbinsel liegt. Andere Historiker meinen jedoch, dass die Stadt zu jener Zeit keine geschichtlichen Hintergründe hatte und der König sie somit nach seinem Belieben ausbauen konnte. Innerhalb von 40 Jahren verdreifachte sich die Einwohnerzahl Madrids, nicht zuletzt wegen der guten Infrastruktur (Schulen, Handelswege, Kirchen) der Stadt. Das sogenannte ``Goldene Zeitalter `` begann im 16 Jahrhundert, als sich Schriftsteller und Künstler in der Stadt niederliessen und zum Ruhm Madrids beitrugen. Anfang des 18. Jahrhunderts brach der spanische Erbfolgekrieg aus, der mit der Besteigung des Throns durch die Bourbonen ( franz. Adelsgeschlecht ) endete. 1808 wurde Napoleons Bruder Joseph Bonaparte König von Spanien. Aufgrund der Einsetzung des Bruders Napoleons als König auf den spanischen Thron brach am 2. Mai 1808 eine Revolution aus die mit der Zerstörung mehrerer Klöster und Stadtviertel durch die französchiche Besatzter endete. (In gedenken daran ist heute der 2. Mai Stadtfeiertag in Madrid) Nach Ausrufung der `` 1. Republik ``( eine Staatsform, bei der die Führung des Staates gewählt wird ) und deren Ende 1923, folgte eine Militädiktatur , die wiederum durch die Ausrufung der 2. Repulik 1932 beendet wurde. Im folgenden spanischen Bürgerkrieg, ausgelöst durch die Angst der Eliten (Reiche Bürger mit Geld, Macht und Einfluss) vor dem Verlust Ihrer Privilegien( Besondere Vorrechte) auf der einen Seite und der Befürchtung der Arbeiterschaft es werde alles so weitergehen wie bisher, wurde Madrid durch Bombardements und Belagerung schwer beschädigt. Als ``starker Mann`` ging der spanische General Franco aus dem Konflikt hervor. Seine Diktatur ( bis 1975 ) prägte bis in die Mitte der siebziger Jahre die Entwicklung Madrids. Nach dem Tod Francos , wurde der heutige spanische König Juan Carlos , eingesetzt. Juan Carlos war es schließlich, der die Demokratisierung ( In Spanien gab es durch Franco keine Demokratie, d.h. das der einzelen nicht mitbestimmen durfte) Spaniens bis heute voranbrachte. Die letzten großen Schlagzeilen machte Madrid im Jahr 2004, als am 11. März mehrere Bombenanschläge ( warscheinlich durch Al Quaida Mitglieder )auf Nahvekehrszüge der Hauptstadt das friedliche Miteinander der Bürger erschütterten.
Quellenangaben des Verfassers
Wikipedia