ID Thema Fach Klasse Note Downloads
1072 Demokratie Geschichte 8 1 2332
Kurzbeschreibung
Definition
Inhalt des Referats
Die Demokratie (griech. = Volksherrschaft) ist die Staatsform, in der das Volk durch unmittelbare Wahl der Obrigkeit oder durch die Wahl von Vertretern (Abgeordneten), die ihrerseits die Regierung wählen, seine Regierung selbst bestellt und somit sich selbst regiert. Grundlage der Demokratie ist gleiches Recht jedes Staatsbürgers, Freiheit der Meinungsäußerung und Freiheit der Person. Diese besteht darin, dass dem einzelnen nur nach einem gerichtlichen Urteil, d. h. wenn man nachweislich eine strafbare Handlung begangen hat, auf eine im Gesetz bestimmte und im Gerichtsurteil begründete Zeit diese Freiheit entzogen werden kann. In der Demokratie soll jeder Bürger die Gemeinschaft selbst mitgestalten und kein Untertan sein. So hat jeder nicht nur Rechte, sondern es bedeutet auch Verantwortungsbewusstsein und Pflichten für jeden einzelnen. Deshalb ist die Demokratie als Idee die höchste Form staatlicher Gemeinschaft, in der Umsetzung aber auch die schwierigste, weil sie mehr als jede andere auf den guten Willen und die politische Einsicht der großen Menge angewiesen ist.
Die Gegenteil der Demokratie sind die Aristokratie, die Monarchie und die Diktatur.
Die sogenannten „Volksdemokratien“ sind keine echten Demokratien, sondern Staaten, in denen eine Partei diktatorisch herrscht.
Das geschichtliche Vorbild der Demokratien sind die griechischen Städte des Altertums, wie Athen zur Zeit des Perikles. Auch die freien Städte des Mittelalters, z. B. die Hansestädte, wurden demokratisch regiert. In Ländern mit langer demokratischer Tradition (Schweiz, England, USA,...) haben sich der nationalen Eigenart entsprechende Formen der Demokratie gebildet.


Quellenangaben des Verfassers