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1448 Wiener Kongress Geschichte 12 13 1376
Kurzbeschreibung
Wiener Kongress
Inhalt des Referats
Wiener Kongress Im Wiener Kongress versammelten sich Herrscher und Diplomaten um eine dauerhafte Friedensordnung sowie eine Neuordnung Europas auszuhandeln. Frankreich, das trotz seiner Niederlage seine Machtstellung in Europa beibehielt, konnte somit, wie die restlichen anderen Großmächte auch ein vereintes deutsches Reich im Herzen Europas verhindern, aus Angst, dass das deutsche Reich zu mächtig bzw. selbst zu einer Großmacht aufsteigen könnte. Auch wollten ganz besonders die kleineren Fürsten kein vereintes Reich haben. Sie wollten aus Eigeninteresse ihre Macht wahren. Hierbei erschloss sich der Geist am besten im System des österreichischen Staatskanzlers Metternich. Grundlage bildete hierfür die Restauration, Legitimität der herrschenden Dynastien, der Solidarität der Fürsten gegen national-liberale republikanische Ideen. Die Forderungen aller freiheitlich Denkenden wären durchaus erfüllbar gewesen. Die auf dem Wiener Kongress versammelten Staatsmänner wollten nach 20 Revolutionsjahren endlich Ruhe haben, sodass der Ruf der Völker nach Einheit und Freiheit, die Einschränkung der Monarchien oder gar der Volkssouveränität überhört wurden. Das Urteil des Historikers Ernst Niekischs trifft passend den Ausgang der Befreiungskriege und den des Wiener Kongresses: „Der Krieg zwischen 1812 und 1815 war kein Befreiungskrieg gewesen, das deutsche Bürgertum hatte sich für die Sache der obrigkeitsstaatlichen, aristokratisch-ständischen Reaktion geschlagen. Statt der Verfassung erhielt es schikanöse, peinigende Ausnahmegesetze, statt der Parlamente ständisches Theater, statt bürgerlicher Freiheit Rückkehr fürstlicher Autorität, statt nationaler Freiheit die Heilige Allianz. Weil es Napoleon statt der eigenen Fürsten verjagt hatte, war es zum Handlanger der fürstlichen Legitimität geworden.“
Quellenangaben des Verfassers