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2153 ÄGYPTEN UND IHRE GEHEIMNISEN DER PYRAMIDEN UND MUMIEN Geschichte 9 1-2 8905
Kurzbeschreibung
Sehr interessante informationen sehr spannend schaut es euch an!!
Inhalt des Referats
ÄGYPTEN UND IHRE GEHEIMNISEN DER PYRAMIDEN UND MUMIEN Inhaltsverzeichnis Seiten 1.0 Kairo……………………………………………3 2.0 Die Pyramiden……………………………........3 2.1 Cheopspyramide………………………………....3,4 3.0 Wie und warum wurden Pyramiden gebaut?....5 3.1 Mythos und Fakten……………………………….5 3.2 Meisterwerk Organisation………………………..6 3.3 Wie viele Menschen bauten an der Pyramide?......6 3.4 Das Einmaleins des Pyramidenbaus……………..6,7 3.5 Der Bau beginnt………………………………….7 3.6 Theorien zum Rampenbau……………………….7,8 4.0 Götterwelten…………………………………….8 4.1 Die Entstehungsgeschichte der Götterwelt………8,9 5.0 Die Totenkult……………………………………9 6.0 Mumien………………………………………….9 6.1 Entstehung und Entwicklung der Mumifizierung..10 6.2 Moderne Mumienforschung……………………...10 7.0 Schlusswort………………………………………11 8.0 Quellenverzeichnis……………………………….11 Kairo Kairo ist mit seinen ca. 15 Mio. Einwohnern die größte Stadt Afrikas und zugleich kulturelles Zentrum des Mittleren Osten. Zu dieser grossen Einwohnerzahl kommen noch ca. 2,5 - 3 Mio. Pendler die täglich in die Hauptstadt Ägyptens strömen. Kairo ist diesen Menschenmassen nicht mehr gewachsen. Die Infrastruktur ist unzureichend und die Wohnungsnot bedingt durch die Landflucht ist außerordentlich groß. Strom- und Wasserversorgung sind unzureichend und es vergeht kaum ein Tag an dem nicht bauläufige Häuser einstrürzen. Der Smog und die Zersiedlung historisch bedeutender Areale zerstören viele Kulturdenkmäler Kairos. Die Stadtväter Kairos versuchen dem entgegen zu wirken. Demnach dürfen keine Industriebetriebe mehr angesiedelt werden und der Bau von Hochhäusern und großen Hotels soll gestoppt werden. Trotz alledem ist und bleibt Kairo einer der bedeutensten Kulturstätten überhaupt, beeindruckt durch seinen unverwechselbare Skyline von Minaretten, ebenso wie sein Reichtum an pharaonischen und islamischen Kulturdenkmälern. Die Pyramiden Die Pyramiden in Ägypten sind gehören zu den 7. Weltwundern über sie gibt es viele Gerüchte und Mysterien. Schon über die Bautechniken wird seit Jahrhunderten gerätselt. Die Wissenschaftler und Forscher gehen davon aus das es sich um Grabbauten handelt. Wie diese jedoch genau gebaut wurden, darüber streitet die Welt der Wissenschaftler und Forscher schon sehr lange. Die grösste Vermutung ist wohl die Theorie des Rampenbaus, doch auch bei dieser Theorie gibt es sehr viele Gegenargumente. 2.1 Cheopspyramide Die mit abstand bekannteste Pyramide ist die Cheopspyramide, die auch Grosse Pyramide genannt wird da sie ja die grösste ist in der Geschichte der alten Ägypter, und stolze ausmassen erreichte: die Grundfläche hat fast 250m Seitenlänge, eine Höhe von 146,60 m (heute nur noch 137,50) und wurde aus ca. 6.5 Mio. Tonnen Kalkstein erbaut, was etwa 2.300.000 Steinquadern à 2.5 Tonnen entspricht. Die Grundfläche beträgt rund 5.3 Hektar. Ein Aufsehen erregendes Phänomen ist ihre einzigartige geometrische Eigenschaft, dass ihre Höhe zu ihrem Umfang im gleichen Verhältnis steht wie der Radius zum Umfang eines Kreises. Anders gesagt: das Verhältnis ist ½ Pi. Diese Tatsache regt immer wieder zu neuem Spekulationen an war dies Absicht der Ägypter oder handelt es sich etwa nur um einen Zufall? Das Innere der Pyramide ist recht verzweigt. SO wie es aussieht wurden die Pläne während der Bauarbeiten mindestens zweimal geändert. Der auf den nördlichen Himmelspol ausgerichtete Eingang führt über eine Passage unter die Oberfläche des Plateaus. Hier wurde zunächst eine Kammer erbaut, deren Fertigstellung jedoch aufgegeben wurde. Vermutlich lag dies an den unzumutbaren Arbeitsbedingungen, da hier kaum Sauerstoff hingelangte. Statt dessen entschied man sich dafür, diese Kammer in das Pyramideninnere zu verlegen und baute vom Eingangsstollen aus einen neuen Gang, der nach ca. 40 m in eine horizontale Passage übergeht, die zu einer weiteren Grabkammer führt. Sie ist unvollendet geblieben und wird - ohne Grund - als die "Königinkammer" bezeichnet. Von dieser Kammer aus führen zwei so genannte "Luftschächte" in das Innere der Pyramide. Forschungen durch R. Gantenbrink mit Hilfe eines Roboters ergaben jedoch, dass sich am Ende des südlichen Schachtes eine Art Tür befindet, die bis heute jedoch nicht geöffnet wurde. Somit dürfte es sich hier nicht wie bisher angenommen um Luftschächte handeln. Die Welt darf gespannt sein, was sich hinter dieser Tür verbirgt. Eine weitere Änderung der Ursprungsplanung lässt sich beim Bau der Großen Galerie erkennen. Sie geht in einen horizontalen Gang über, der zur Königskammer im Zentrum der Pyramide führt. Drei Falltüren oder besser gesagt drei als "Fallgatter" funktionierende Steine schützen die Grabkammer am oberen Ende der Galerie vor unerwünschten Besuchern. Die Königskammer selbst ist ein schmuckloser, kahler Raum, in dem sich an der Westseite ein einfacher Granitsarkophag befindet. Er wurde bereits während des Baus hierher gebracht, da es nicht möglich gewesen wäre, ihn nachträglich durch die schmalen Gänge der Pyramide zu transportieren. Cheops Pyramide ist umgeben von drei kleinen Pyramiden, in denen Verwandte und hohe Beamte bestattet wurden. Weiterhin findet man in Reihen ausgerichtete Mastaben. 1954 wurden die Reste eines großen Schiffes gefunden, das sich in einer der Schiffsgruben befand. 3.1 Mythos und Fakten Wie bereits oben im Text beschrieben, gibt es viele Theorien zum Bau und Sinn der Pyramiden. Noch keine konnte 100%-ig bewiesen werden, Schwachstellen gibt es bei jeder These, nicht eine Behauptung konnte bisher alle Fragen klären. Grund für dieses Rätsel-Raten ist die unerklärliche Tatsache, dass es weder Hinweise noch sonstige Aufzeichnungen über den Pyramidenbau gibt. Hierfür gibt es nur zwei Erklärungen: entweder war den Ägyptern das Pyramiden-Bauen so alltäglich, dass es keinen Grund für Aufzeichnungen gab, oder aber es war ein streng geheimes Projekt. Bekannterweise rühmten sich die Pharaonen gerne mit ihren Heldentaten - aber über die Errichtung solch enormer Bauwerke verlieren sie kein Wort, auch gibt es keine gezeichneten Szenen oder ähnliches. Aufzeichnungen und Pläne müssen jedoch existiert haben, denn ohne Bauplan hätte man keine Pyramide bauen können. Die Frage, wohin diese Pläne verschwunden sind, wird wohl noch lange das Geheimnis der Alten Ägypter bleiben. Eventuell wurde dieses Wissen in der Bibliothek von Alexandria aufbewahrt bis ein Feuer alles vernichtete. Der Großteil der heutigen Ägyptologen hält die Pyramiden für Gräber der Pharaonen. Astrologie-orientierte Wissenschaftler sehen in den Pyramiden Nachbildungen der Gestirne (Orion-Mystery) oder Einrichtungen, die das Vorhersagen der Zukunft ermöglichen. Eine weitere Theorie besagt, dass die Pyramiden gebaut wurden um das Volk zu beschäftigen, denn während der Überschwemmungszeit konnte kein Ackerbau betrieben werden. Mathematik-Geneigte Wissenschaftler halten die Pyramiden für die Verkörperung mathematischer Formeln, also ein überdimensionales Nachschlagewerk. Die wohl für die Ägyptologie inakzeptabelste These sagt aus, dass die Pyramiden von Außerirdischen erbaut wurden. Wie man sieht, gibt es Spekulationen in alle nur denkbaren Richtungen. Herodot, der griechische Geschichtsschreiber, war der erste, der von diesen Wunderwerken berichtete. Er bereiste Ägypten im 5. Jahrhundert vor Christus - aber da gab es die Pyramiden schon seit 2.000 Jahren. So stützte auch er sich nur auf Erzählungen der damaligen Bevölkerung. Folgendes gab es da zu hören: Cheops, der böse Pharao, zwang alle Untertanen, beim Pyramidenbau zu helfen. Es arbeiteten je zehnmal zehntausend Mann drei Monate hindurch und das zwanzig lange Jahre - Sklaverei also. Herodot berichtet auch von Maschinen "hergestellt aus kurzen Holzblöcken", über die bis heute philosophiert wird. Vom Flaschenzug bis hin zum Kran sind auch hier alle möglichen Thesen vorgekommen. Heute sind sich die Ägyptologen einig, dass es kaum möglich war, ein ganzes Volk mit der Peitsche zu bezwingen. Beweise hierfür finden sich auch in den Überresten der Arbeitersiedlungen, unweit der Pyramiden. Hierbei handelte sich um ganz normale extra für den Pyramidenbau errichtete Dörfer, in die sich von den eigentlichen Städten nicht untscheiden. Es ist auch davon auszugehen, dass teilweise blinder Glaube die Menschen dazu trieb, unermüdlich an der Pyramide zu arbeiten, denn wer zu Lebzeiten dem Pharao half, bekam im Jenseits dafür Pluspunkte angerechnet. Abgesehen hiervon bot diese antike Baustelle viele Arbeitsplätze, was Brot und vielleicht auch Ansehen mit sich brachte. An qualifizierten Arbeitern wird es jedenfalls nicht gemangelt haben. 3.2 Meisterwerk Organisation Bevor jedoch der Bau der Pyramide beginnen konnte, musste eine funktionierende Infrastruktur geschaffen werden. Diese Leistung für ein so gigantisches Projekt darf auf keinen Fall unterschätzt werden, auch wenn die Ägypter zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine langjährige Grabbautradition zurückblicken konnten. Sämtliche Facharbeiter, das Versorgungspersonal und die Bauarbeiter wurden aus allen Teilen des Landes gerufen, auch ihre Unterkunft musste organisiert sein. Eine riesige Baustelle entstand. Eine Meisterleistung stellt die Organisation des Baumaterials sowie die zeitgerechte Anlieferung desselben dar. Ohne eine sehr gut durchdachte Materialverwaltung wäre der Pyramidenbau kaum möglich gewesen. Nicht zu vergessen der den Pyramiden angeschlossene Tempelkomplex, der auch noch erbaut wurde, ebenso die Unterkünfte der Arbeiter, wobei es sich um tausende Leute handelt. Schätzungsweise umfasste diese antike Baustelle 300.000 Quadratmeter. 3.3 Wie viele Menschen bauten an der Pyramide? Fragen gibt es immer noch zur Anzahl der benötigten Arbeiter und wann und wie lange während eines Jahres an der Pyramide gearbeitet wurde. Herodot, der antike griechische Geschichtsschreiber berichtet, dass nur während der dreimonatigen Überschwemmungszeit gebaut wird, die heutige Ägyptologie vertritt jedoch zunehmend die These, dass ganzjährig gearbeitet wurde. Ausgrabungen an der Roten Pyramide zeigen Datierungen an den Verkleidungsblöcken, die diese Theorie bestätigen. Herodot sprach von ca. 100.000 Arbeitern, aber so viele können es wohl doch nicht gewesen sein. Allein die Tatsache, dass die Baustelle keinen Platz für so viele Menschen bot, ist Beweis genug. Viele Forscher gehen von ca. 36.000 Arbeitern aus, einige tippen sogar auf nur auf 20.000 Menschen. Inschriften sagen aus, dass man Gruppen bildete, die man in einzelne kleine Unterabteilungen einteilte. Genaue Angaben findet man leider nirgends, man geht heute jedoch von etwa 200 Mann pro Mannschaft aus. Einige Hinweise deuten sogar darauf hin, dass nie mehr als drei Teams gleichzeitig im Einsatz waren. Also maximal 3000 Arbeiter. Eine Zahl, die staunen lässt und an die nicht jeder glauben mag. Zudem mußten auch die bereits oben erwähnten Siedlungen für die Arbeiter erbaut werden. Eine Siedlung für 100.000 Menschen zu bauen hätte auch viel zu viel Zeitaufwand gekostet und versorgt werden mußte die Bevölkerung auch. 3.4 Das Einmaleins des Pyramidenbaus Nicht von der Hand zu weisen ist das großartige mathematische Wissen der Alten Ägypter, ohne welches die Pyramiden nie hätten gebaut werden können. Trotzdem ist nicht davon auszugehen, dass die Ägypter das ganze heutige mathematische Wissen hatten. Rätselhaft bleibt, wie die Berechnungen eines quadratischen Pyramidenstumpfes hergeleitet wurde: VPyr.stupf = 1/3h*(a2+a*b+b2) mit h: Höhe, a: Länge der Grundkante und b: Länge der Kante der Deckfläche. Inzwischen ist man sich darüber einig, dass die Formel zur Berechnung des gesamten Pyramidenvolumens ebenfalls bekannt gewesen sein musste, sowie sämtliche anderen geometrischen Größen, die für den Pyramidenbau benötigt werden. Aufzeichnungen aus Rechenaufgaben für Schüler zufolge kannten die Ägypter allerdings den Tangens noch nicht, weshalb sie zwar komplizierte Rechenwege wählten, aber doch zum Ziel kamen. Ein weiterer äußerst wichtiger Schritt zur perfekten Pyramide ist die Absteckung der Seiten, die einen hohen Grad an Messgenauigkeit verlangt. Bis heute bleibt unklar, wie die Ägypter diese Leistung vollbringen konnten. Hinweise, wie diese Messungen vorgenommen wurden, gibt es nicht. Hier ist man auf Spekulationen angewiesen. Die einfachste Möglichkeit wäre die Verwendung von überdimensional großen Geodreiecken. Diese Methode wäre jedoch recht ungenau. Eine weitere Besonderheit der Pyramiden ist deren genaue Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen. In der modernen Ägyptologie geht man heute davon aus, dass die grundlegende Ausrichtung der Pyramidenkanten nach Norden erfolgte, so wie bereits die Kammersysteme im Alten Reich angelegt wurden. Der deutsche Ägyptologe Ludwig Borchard ist auf die Idee gekommen, die Ausrichtung beruhe auf der Bestimmung der Mitte zwischen dem Auf- und Untergangspunkt eines am Nordhimmel befindlichen Sterns. Der englische Pyramidenforscher I.E.S. Edwards schlug vor, einen künstlichen Horizont zu bauen, der aus einer halbkreisförmigen Mauer mit absolut waagerechtem oberen Mauerrand bestand. Mit einem Visierinstrument wurde im Mittelpunkt des Mauerhalbkreises der Auf- und Untergang eines horizontnahen Sterns gemessen. Diese beiden Punkte wurden auf dem künstlichen Horizont markiert. So entstanden drei Messpunkte, die miteinander verbunden wurden. Das klingt zwar alles recht einfach, stellt sich jedoch in der Praxis als recht schwierig heraus. Allein der absolut gerade künstliche Horizont stellt ein Problem dar, da bereits kleinste Bewegungen des Beobachters zu verfälschten Messungen geführt hätten. Dennoch ist dies die bekannteste, wenn auch gleich eine umstrittene Theorie, zur Ausrichtung der Pyramide. 3.5 Der Bau beginnt Seit sich die Menschen mit den Pyramiden beschäftigen, wird über die Bauweise dieser Monumente gerätselt. Die Aussagen Herodots wurden von allen Seiten beleuchtet, gerade die beschriebenen "Maschinen" regten die Phantasie an. Doch keine Theorie konnte bisher überzeugen, weshalb man bei der verbreitetsten These, dem Rampenbau, geblieben ist. Allerdings stellt die Benutzung von Rampen unüberwindliche technische Schwierigkeiten dar, so dass fröhlich weiter spekuliert wird. Fest steht, dass die Steine mit Hilfe von Schiffen zur Baustelle gebracht wurden. Es wurde ein Kanal angelegt, der vom Nil zum Fuße des Gize-Plateaus führte. Ein gigantischer Aufweg von 1.000 m Länge und 18 m Breite führte direkt vom Hafen zum Plateau, wo die Steine abgeladen und zur Pyramide gebracht wurden. Der Aufweg war unumgänglich, denn sonst wäre durch die schweren Steinblöcke die Straße zerstört worden. 3.6 Theorien zum Rampenbau Wie bereits erwähnt, ist die Theorie des Rampenbaus, die unter Ägyptologen verbreiteste Theorie zum Pyramidenbau. Hierbei gibt es verschiedene Modelle, doch bisher wurde an jedem ein Haken gefunden. Die nun folgenden Erklärungsversuche beziehen sich alle auf den Bau der Großen Pyramide des Cheops, sind aber durchaus auf die anderen Pyramiden die gebaut wurden zu übertragen. Das Hauptproblem stellen die oberen Steinschichten dar, da die Rampe für diese Steine entweder zu lang oder zu steil würde. Generelle Problem aller Rampentheorien sind, dass die Arbeit an der Pyramide jedesmal hätte gestoppt werden müssen um die Rampe auszubauen und dass es keine Hinweise auf die Existenz dieser Rampen gibt. Auch Herodot berichtet ausschließlich von "Stufen", nicht jedoch von Rampen. Die wohl bekannteste Theorie der geraden Rampe wurde von Lauer aufgestellt. Das Problem hierbei sind die gewaltigen Ausmaße und der enorme Aufwand für die Errichtung der Rampe. Schon der geringe Platz vor der Cheopspyramide spricht gegen diese Erklärung. Goyon schlägt die umhüllende Rampe als Lösung vor, die sich um die Pyramide zieht. Hierbei wird weniger Material benötigt, auch der geringe Platz stellt kein Problem dar. Allerdings ist der Weg für die oberen Steine enorm lang, auch der Ausbau der Rampe würde viel Zeit verschlingen. Dieter Arnold stellt eine These vor, die eine steile Rampe im Innenbereich vorsieht. Dies würde erklären, warum bisher keine Überreste einer Rampe gefunden wurden. Kritikpunkte finden sich in der großen Anzahl der Arbeiter, die aufgrund der steilen Steigung nötig gewesen wäre. Grundvoraussetzung für das Funktionieren einer solchen Rampe ist ein optimaler Reibungswinkel. Hierunter versteht man den Neigungswinkel, bei dem ein Körper von selbst abwärts rutscht. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Erklärung wie das Innere der Pyramide gebaut werden konnte. Ein relativ junger Vorschlag ist die Nutzung von Schaukelaufzügen. Hierbei werden vier Schaukeln verwendet, die um den Stein herum befestigt wurden. So konnten die Steine die Rampe hinauf gerollt werden. Problematisch an dieser Theorie ist der weite Weg zur Spitze der Pyramide, aber auch der Personalaufwand, der mit dieser Bautechnik verbunden wäre. Auch kann hiermit nicht erklärt werden, wie die größeren Blöcke der Verkleidung transportiert wurden. Eine etwas außergewöhnliche Theorie ist die von Davidovits und Morris. Sie besagt, dass die Steine erst an Ort und Stelle der Pyramide "gebrannt" wurden. Dies würde jedoch einen riesigen Vorrat an Holz voraussetzen, doch dieses Material war in Ägypten äußerst knapp bemessen. Allerdings könnte so erklärt werden, warum keine Rampen benötigt wurden. Kritikpunkte gibt es durch die verschiedenen Formen der Steine des Kernmauerwerks. Bei geformten Steinen würden diese nicht auftreten. Auch kann mit dieser Theorie nicht erklärt werden, wie die aus Granit bestehenden Blöcke gefertigt wurden. Bleibt noch die Vermutung, dass es wirklich "Maschinen" - in welcher Form auch immer - gegeben haben muss. Aber auch hierfür lässt sich kein Hinweis finden, außer der Aussage Herodots. So gibt es bis heute keine eindeutige Antwort auf die Frage nach den wirklichen Bautechniken. 4.1 Die Entstehungsgeschichte der Götterwelt: Am Anfang war ein riesiger Ozean, aus welchem die geordnete Erde entstand. Und es tauchte ein Urhügel auf, aus dem der Sonnengott Re geboren wurde. Re gebar die Zwillinge, Schu (Luft) und Tefnut (Wasser). Die beiden Kinder vereinigten sich und zeugten Geb (Erde) und Nut (Himmel). Von diesen beiden wiederum entstanden gleich vier Nachkömmlinge: Osiris (Fruchtbarkeit), Isis (Fruchtland), Seth (Dürre) und Nephthys (Wüste). Osiris wird von seinem Bruder Seth aus Neid ermordet und in den Nil geworfen. Isis, seine Gemahlin und Schwester findet jedoch keine Ruhe und entdeckt den Leichnam schließlich in Byblos, wo er an Land gespült worden war und rettet somit seine Seele. Hierdurch wird Osiris zum Gott der Toten, zum Symbol der Auferstehung und des ewigen Lebens. Dem Totenkult der Ägypter lag der Gedanke zugrunde, dass der Mensch mehr ist als nur ein Körper, nämlich ein Wesen, dessen Seele über den Tod hinaus in einer ähnlichen Welt weiter lebt. Nach ägyptischer Auffassung besaß der Mensch mehrere Seelen. Drei von ihnen spielten eine besondere Rolle: Die Ka-Seele, die Ba-Seele und die Ach-Seele. Unter dem Ka stellte sich der Mensch eine Art Schutzgeist bzw. körperlosen Doppelgänger vor. Er spendet Lebenskraft und begleitet den Menschen auf seinem Lebensweg und gibt ihm auch nach seinem Tode Kraft. Dargestellt wird der Ka durch zwei abgewinkelt erhobene Arme auf dem Kopf der zu beschützenden Person. Ka Seele Ba Seele Ach Seele Das Ba verkörpert dagegen die unverwechselbaren Charaktereigenschaften eines Menschen, die Persönlichkeit. Meistens wurde diese Seele als Vogel dargestellt, der beim Tode den Körper verlassen konnte um frei herumzufliegen. Ihr war es jedoch jederzeit möglich, wieder in den Leichnam zurückzukehren. Dies war natürlich nur dann möglich, wenn der Körper nach dem Tod gut erhalten blieb und nicht durch die Verwesung entstellt wurde. Aus diesem Glauben heraus entwickelten die Ägypter den unvergleichlichen Mumienkult. Die Ach-Seele versinnbildlichte die enge Verbundenheit des Menschen mit dem Jenseits. Nach dem Tod wacht sie über das Grab und den guten Ruf des Verstorbenen und gilt als Rachegeist, wenn jemand die Totenruhe stört. Dargestellt wurde die Ach-Seele in der Gestalt des Schopfibis mit dunkelglänzendem Gefieder. Obwohl auch in anderen Kulturen der Mumienkult gepflegt wurde (z. B. in Peru), denken die meisten Menschen zuerst an die Mumien des Alten Ägypten. Dies ist kein Wunder, denn deren Technik der Einbalsamierung und Mumifizierung war im Laufe der Jahre zur Perfektion herangereift, so dass wir heute, 3000 Jahre später, noch immer sehr gut erhaltene Mumien finden und bewundern können. Eine schöne Sammlung von Mumien gibt es im Ägyptischen Museum Kairo, wo unter anderem die bekannte Mumie Ramses II. ausgestellt ist. 6.1 Entstehung und Entwicklung der Mumifizierung Das Mumienwesen hat sich aus dem altägyptischen Totenglauben heraus entwickelt, der besagt, dass der Körper eines Menschen auch nach dem Tod erhalten bleiben muss, damit die Ba-Seele seinen "Besitzer" wieder findet. Bis die Kunst der Mumifizierung jedoch die uns bekannte Perfektion erreicht hatte, war es ein langer Weg. Bis in die Anfangsphase des Alten Reiches wurden die Verstorbenen bestenfalls einbalsamiert, d. h. mit allerlei Essenzen, Kräutern, Salben und Ölen eingerieben. Anschließend wurde der Leichnam in Binden gewickelt - in der Annahme, der Körper kann so die Zeit überdauern. Erst in der 4. Dynastie entdeckten die Ägypter, dass der Körper dem Verfall länger entgeht, wenn man ihm die Eingeweide entnimmt. Hiermit war der erste Schritt zur wirklichen Mumifizierung getan. Zu Beginn des Mittleren Reiches kam man auf die Idee, den Körper mit trockenem Natron zu behandeln. So wurde dem Gewebe des Körpers viel Wasser entzogen, allerdings nicht vollständig. Hierdurch wurde der Verfall des Leichnams jedoch bereits stark hinausgezögert. Ein weiterer Schritt der Mumifizierungstechnik war die Entnahme des Gehirns aus dem Schädel durch die Nase. Nach heutiger Kenntnis wurde dieses Verfahren zunächst bei Verstorbenen der höheren sozialen Schichten angewendet. Erst im Neuen Reich wurde es Standart, sowohl Eingeweide als auch das Gehirn zu entfernen. Mumien aus dem Alten Reich sind uns kaum erhalten geblieben, da die Technik zum Erhalt des Körpers noch nicht gut genug ausgereift war. Obwohl die Leinenbinden, in die der Leichnam gewickelt wurde meist noch in relativ gutem Zustand waren, waren vom Körper nur noch das Skelett und Hautfetzen über, die jedoch sehr leicht zu Staub zerfielen. Die Mumien des Neuen Reiches dagegen sind teilweise in sehr gutem Zustand erhalten geblieben, so dass uns viele Rückschlüsse auf die Person möglich sind. Das oben beschriebene Ritual der Einbalsamierung wurde von einem mit der Schakalmaske des Totengottes Anubis bekleideten Priesters durchgeführt. Nach seinen Anweisungen wurden dem Verstorbenen die Organe entnommen, der Körper in Natronlauge entsalzen und nach 70 Tagen in Leinenbinden gewickelt. Dutzende von Amuletten und magischen Gegenständen wurden in die Leinenbinden gewickelt, damit der Verstorbene sicher ins Jenseits gelangte und dort sein neues Leben beginnen konnte. Die Mumie wurde nun in einen Sarg gelegt und an den Bestattungsort gebracht, wo das so genannte Mundöffnungsritual vollzogen wurde. Hierzu wurde der Sarg und der Verstorbene mit heiligen Instrumenten berührt, damit die Seele in den Leib zurückkehren konnte und den Toten im Jenseits neu beleben kann. Während der 70 Tage dauernden Prozedur der Mumifizierung wurden für den Toten sämtliche Grabbeigaben in die letze Ruhestätte gebracht, eventuell wurden schnell letzte Hieroglyphen in die Wände gemeißelt und die Wände verziert. Dass 70 Tage nicht viel Zeit sind, kann man deutlich in einigen Pharaonengräbern erkennen, wo der Pharao vorzeitig verstorben war und das Grab noch nicht fertig war. Eine Katastrophe! 6.2 Moderne Mumienforschung Obwohl viele Mumien, gerade die des Neuen Reiches, recht gut erhalten sind, geben diese uns bei ihrem Fund Rätsel auf. Wer ist der Verstorbene? Wann hat er gelebt? Nicht immer sind Amulette mit dem Namen des Verstorbenen mit der Mumie gefunden worden, die eine eindeutiges Identifizieren der Person möglich machen bzw. erleichtern. Woran ist die Person gestorben? Fragen, auf die Wissenschaftler eine Antwort suchen um noch mehr Licht in die altägyptische Geschichte zu bringen. SChlusswort Auf das Thema Ägypten bin ich während einer Mathematikstunde gekommen wo uns Lukas viele spannende Sachen von den Pyramiden erzählt hatte, und wir in der folgenden Stunde Pyramiden berechneten. Das Thema war sehr spannend aber schwer zusammen zufassen. Informationen habe ich sehr viele gefunden sei es im Internet oder Bücher und ich habe sogar einmal in der 5 Klasse eine Projektwoche gehabt. Das Thema ist sehr Umfangsreich darum musste ich mich nur au 2-3 kleine Themas fixieren das sehr schwer war. Quellenangaben Q1 Africa Online (http://www.africaonline.com/AfricaOnline/countries/egypt.html) Q2 dtv MERIAN Reiseführer (3. Auflage Juni 1990) und Geoheft ÄGYPTEN Q3 Lonely Planet – Destination Egyypt (http://www.lonelyplanet.com/dest/af.egy.htm) Q4 Encarta 98 Q5 Britannica 99 Q6 Munzinger-Archiv/IH – Länder aktuell 18/97 Q7 Goldman Lexikon 1998 (Verlagsgruppe Bertelsmann) Q8 Yahoo Ägypten Länderprofil (http://www.yahoo.de/Staedte_undLaender/Laender/Aegypten/Landesinformation) Q9 Arab Net : Egypt (http://www.arab.net/egypt/business/et_agriculture.html) Q10 Encarta World Atlas 99 Q11 Munzinger-Archiv/IH –Länder aktuell 27/98 Q12 USA Today (http://www.usatoday.com) Q13 Irgendein Ägyptenfilm…(während den Ferien geschaut) Außerdem habe ich noch so einiges selbst gewusst, weil ich schon in einem der grössten Ägyptischen Museums war in New York(Metropolitan Museum). Und schon vieles gehört habe und gesehen.
Quellenangaben des Verfassers
Quellenangaben Q1 Africa Online (http://www.africaonline.com/AfricaOnline/countries/egypt.html) Q2 dtv MERIAN Reiseführer (3. Auflage Juni 1990) und Geoheft ÄGYPTEN Q3 Lonely Planet – Destination Egyypt (http://www.lonelyplanet.com/dest/af.egy.htm) Q4 Encarta 98 Q5 Britannica 99 Q6 Munzinger-Archiv/IH – Länder aktuell 18/97 Q7 Goldman Lexikon 1998 (Verlagsgruppe Bertelsmann) Q8 Yahoo Ägypten Länderprofil (http://www.yahoo.de/Staedte_undLaender/Laender/Aegypten/Landesinformation) Q9 Arab Net : Egypt (http://www.arab.net/egypt/business/et_agriculture.html) Q10 Encarta World Atlas 99 Q11 Munzinger-Archiv/IH –Länder aktuell 27/98 Q12 USA Today (http://www.usatoday.com) Q13 Irgendein Ägyptenfilm…(während den Ferien geschaut) Außerdem habe ich noch so einiges selbst gewusst, weil ich schon in einem der grössten Ägyptischen Museums war in New York(Metropolitan Museum). Und schon vieles gehört habe und gesehen.