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370 Entwicklung-Bayerns-im-19ten-Jahrhundert Geschichte 13 1 2002
Kurzbeschreibung
Einflusse Napoleons auf Deutschland, Reformen in Bayern, Verfassung Konstitution 1808, Verfassung 1818
Inhalt des Referats
NAPOLEON + REVOLUTION Französische Revolution (1789 bis 1799) beendet absolute Monarchie in Frankreich = konstitut. Mon. Absolute Monarchie: Alleinherrschaft – Gegenteil der Republik Konstitutionelle Monarchie: Macht der Fürsten oder des Königs durch Verfassung eingeschränkt - Verfassung wird eingeführt (1808) - Parlamente werden eingeführt (Versammlungen) - Idee der Gleichheit vor dem Gesetz - Code Civil: Gesetzbuch zum Zivilrecht (1804) - Grundlegende Heeresreform: Allg. Wehrpflicht - Tiefreifende Verwaltungsreform Model für viele andere Staaten! EINFLUSS AUF DEUTSCHLAND - Reformschub - Entstehung eines starken Nationalgefühls - TERRITORIALE NEUGESTALTUNG: - Es gab eine Verschiebung der franz. Ostgrenze, wodurch deutsche Staaten linksrheinische Gebiete abgeben musstn! FOLGE: Kompensation ( Angleich eines Zustandes durch Drittmittel ) für deutsche Fürsten Reichsdeputationshauptschluss komission (1803) im (letzten) Auftrag des heiligen römischen Reiches deutscher Nationen beschäftigt sich mit der Frage der Kompensation (Entschädigung) - Mediatisierung (Eingliederung von 45 freier reichsstädte zu Fürstentümern) - WELTLICH - Säkuralisation (Staaten bekommen Klöster und Stiften) - GEISTLICH - Schaffung von Verbündeten – vor allem der 16 Mittelstaaten (Habsburg, Bayern, Sachsen, Baden, Württemberg, Hannover,...) – Großmächte zu dieser Zeit waren Österreich bzw Preußen! DURCH: - Gründungen des Rheinbundes (Frankreich + Mittelstaaten) - Beförderung versch. Fürsten (1806 wird Kurfürstum Bayern zum Königreich unter König Maximilian I. von Bayern) - Ende des hrRdN 1806 (seit 800 unter Karl dem Großen (*814) – Danach Kaiser Wilhelm (1870) und Hitler (1918)) - Vergrößerung Bayerns (+25% an Fläche; + 1,8 Mio Einwohner ) Gewinner: Franken (Zentral), Schwaben (Ulm, Memmingen) + 83 Städte und Bezirke REFORMEN IN BAYERN - Oberbayern, Unterbayern, Schwaben, Oberpfalz, Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken - Integration der interogenen Landesteile (Innerhalb der Landesgrenze) (religiös, politisch, kulturell, rechtlich) - Schaffung einer einheitlichen Verwaltung REFORMEN UNTER MONTGELAS: (Graf Maximilian Carl Joseph Franz von Montgelas seit 1809 Graf durch Kurfürsten Joseph Maximilian IV nach Regierungsantritt 1799) - religiöse Toleranz (durch Toleranzedikt 1803) - Enteignung des Kirchegutes (Verwendung als Knast + Verstaatlichung) - Allgemeine Wehrpflicht + Uniformen - Verwaltungsreform - Versetzung der Wehrdienstleistenden zu anderen Standdorten = loyalität - Zentralismus (zentral organisiert) - Hierarchie (Rangordnung) - Beamtentum Zentralbehörde Außenministerium Innenministerium Finanzverwaltung Justizministerium Kriegsministerium In den Städten und Gemeinden: - 15 Regierungsbezirke - Steuer- und Rechtsgleichheit - wirtschaftliche Vereinheitlichung - keine Binnenzölle, gleiche Maße + Gewichteinheit + Währung Bildungsreform: - allgemeine Schulpflicht - staatl. Kontrolle der Schulen + Lehrerbildung VERFASSUNG/KONSTITUTION 1.MAI 1808 - Sicherheit, Eigentum, Gewissens + Meinungsfreiheit - Trennung von Staat und Dynastie (Erbliche Regierung) - Vereinheitlichung und Stärkung der bayr. Souvernität (Selbstbestimmung) - ständeunabhängige Volksvertretung!!! - oktrojierte Verfassung (aufgezwungen) VERFASSUNG 26.MAI 1818 ZWECK: - Endlich einheitliches Staatsgebiete schaffen + rechtl. Zustände - Bewahung der Bayr. Souvernität (Selbstbestimmung) - Beschränkung der Macht von Adel & König GRUNDPRINZIPIEN: - Staatszweck: Wohl des Untertanen - oktrojierte Verfassung = monarchisches Prinzip - MEINUNGSFREIHEIT - GEWISSENSFREIHEIT - GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ - Trennung von Staat und Kirche - allgemeine Wehpflicht - gleicher Zugang zu Staatsdiensten - Steuerpflicht - gesetzlicher Staatshauslhalt - Verfassung wird garantiert König – oberster Souverän Exekutive Legislative Jurisdiktion - eingeschränkte Gewaltenteilung - Zwei Kammersystem – Vorbild: England / Adelskammer ABER: Undemokratische Elemente: - indirektes Wahlrecht (Volk wählt Wahlmänner, keine Frauen) - Zensuswahlrecht (nach Besitz) - 1. Kammer nicht demokratisch - Kein Selbstversammlungsrecht - Ständegesellschaft darf keine Gesetze initiieren (veranlassen)
Quellenangaben des Verfassers
Wikipedia, Geschichtsbuch