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2162 Ökologie und Gesellschaft Sozialkunde 8 2 3819
Kurzbeschreibung
Arbeit
Inhalt des Referats
Unsere Erde – Ein blauer Planet
Aus dem Weltraum betrachtet glimmt die Erde als blauer Planet im samtschwarz des Alls. Denn die Ozeane dominieren mit etwa 70% Flächenanteil das Gesicht der Erde. Daher wird die Erde als Blauer Planet bezeichnet. Die Erdoberflächen besteht aus Platten. Es gibt ozeanische und kontinentale Platten.

Die größte kontinentale Platte: Eurasische Platte (mit den Kontinenten Europa und Asien)
Die größte ozeanische Platte: Pazifische Platte (mit dem Pazifischen Ozean)


Der Mensch und...
Seine Probleme mit der Natur

„Es ist der Mensch, der glaubt alles besser machen zu können als die Natur (Gott, Götter, Schöpfer etc.), sich quasi über die Natur (Gott etc.) stellt und in der Natur (Schöpfung) herumbastelt, herumpfuscht. Da der Mensch nicht perfekt ist, baut er gleichzeitig Fehler in die Natur ein und erzeugt somit Widersprüchliches (Paradoxes). An dieser Stelle müssten einige Leute widersprechen. Der Mensch ist Bestandteil der Natur, die Natur ist ein nahezu perfektes System. Warum ist der Mensch darauf ausgelegt Fehler zu machen? Ist er doch gar nicht. Eigentlich ist auch der Mensch darauf "programmiert" in Harmonie mit der Natur zu leben, was man an unseren nächsten Verwandten, den Affen beobachten kann. Bauen Affen Atombomben, produzieren Giftmüll und verschmutzen die Meere? Tun sie nicht, denn das würde gegen ihre Natur verstoßen, besser gesagt gegen das von der Natur mitgegebene Programm, den Instinkt.“

Aus http://www.cho-online.de/step21/seite2.htm







Der Mensch und seine Intelligenz brachten Probleme mit der Natur. Da der Mensch darauf aus ist den einfachereren Weg zu gehen schafft er Dinge die er nicht mehr braucht aus dem Weg. Abfall. Täglich produziert jeder Bundesbürger 365 Kilogramm Abfall.

Abfall – schwierige Entsorgung
Die Entsorgung von Abfall erfolgt, laut Abfallgestz vom 27.8.1986, über Wiederverwertung oder durch geordnete Entsorgung. Zudem besagt Paragraph 326 des Strafgestzbuches:

(1) Wer unbefugt Abfälle, die
1. Gifte oder Erreger von auf Menschen oder Tiere übertragbaren gemeingefährlichen Krankheiten enthalten oder hervorbringen können,
2. für den Menschen krebserzeugend, fruchtschädigend oder erbgutverändernd sind,
3. explosionsgefährlich, selbstentzündlich oder nicht nur geringfügig radioaktiv sind oder
4. nach Art, Beschaffenheit oder Menge geeignet sind,
a) nachhaltig ein Gewässer, die Luft oder den Boden zu verunreinigen oder sonst nachteilig zu verändern oder
b) einen Bestand von Tieren oder Pflanzen zu gefährden,
außerhalb einer dafür zugelassenen Anlage oder unter wesentlicher Abweichung von einem vorgeschriebenen oder zugelassenen Verfahren behandelt, lagert, ablagert, ablässt oder sonst beseitigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer Abfälle im Sinne des Absatzes 1 entgegen einem Verbot oder ohne die erforderliche Genehmigung in den, aus dem oder durch den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbringt.

Trotzdessen reduziert sich der Abfall nicht. Nur seine Entsorgung wird komplizierter.

Der Mensch und...
Seine Maßnahme gegen den Abfall: Recycling

Beim Recycling werden aus Abfällen neue Produkte hergestellt. In unserer heutigen ‚Wegwerfgesellschaft‘ brauchen wir ein System um nicht mehr Rohstoffe auszubeuten. So werden durch Altpapier viele Bäume gerettet. Auch Glas und Plastik werden heute recycelt. Wenn man selbst den Hausmüll trennt, zwischen recycelbaren Abfall und nichtwiederverwendbaren Müll, so kann man die Wiederverwertung von Stoff unterstützen.

Das Recycling, die Wiederverwertung, ist kein vom Menschen erdachtes System. Die Bäume wandeln zum Beispiel anorganisches Kohlenstoff in organisches, verwendbares, Sauerstoff um. Leider sind viele Bäume, 64 Prozent in Deutschland, geschädigt und diese lebenswichtige Funktion kann nicht mehr vollbracht werden.

Geschädigte Bäume
In den achtziger Jahren war das Schlagwort Waldsterben in aller Munde. Heute ist es kein Medienthema mehr. Dennoch kann nicht von einer Genesung des Waldes die Rede sein. Nach wie vor gibt es geschädigte Bäume. In den neunziger Jahren wiesen immer noch zehn bis zwanzig Prozent der Buchen und Fichten Kronenverlichtungen auf.
Besonders erschreckend ist die Zunahme der Schäden bei Fichten um 3 % auf 69 %. Bei der Kiefer liegen die sichtbaren Schäden bei 60 %. Da der größte Teil der Kiefern auf kalk- und nährstoffarmen Böden steht, ist hier jedoch keine Entwarnung möglich. Kalkarmut begünstigt die Versauerung der Böden und die Nährstoffauswaschung durch Sickerwasser. Weit überhöhte Stickstoffeinträge und ein zunehmend unausgewogenes Nährstoffangebot bedrohen deshalb auch in Zukunft die Kiefernwälder.







Das Ozonloch
Ozon ist ein Sauerstoffgas. Ein Ozonmolekül besteht aus drei Atomen. Ozon bildet in 25 bis 30 Kilometer Höhe die Ozonschicht. Diese Schicht in der Stratosphäre beschützt uns vor ultravioletter Strahlung. In den letzten Jahren ist ein Schwund der Ozonschicht über der Arktis und der Antarktis beobachtet worden. Dieser als Ozonloch bekannt gewordener Schwund wird hauptsächlich durch Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) verursacht. FCKW befindet sich in Kühlschränken und Spraydosen.


Der Treibhauseffekt
Als Treibhauseffekt bezeichnet man den Anstieg der Temperatur in der Atmosphäre, der durch den erhöhten Kohlendioxidgehalt der Luft zustande kommt. Klimaforscher befürchten, dass der Treibhauseffekt zum Abschmelzen der Eismassen in den Polarregionen führen wird. Das bedeutet einen Anstieg des Meeresspiegels und weltweite Überflutungsgefahr. Die Verursacher eines hohen Kohlendioxidausstoßes sind unter anderem Kraftwerke und Straßenverkehr.


Ein Verursacher des Kohlendioxidausstoßes ist die Brandrohdung des Tropischen Regenwaldes. Der Tropische Regenwald ist das artenreichste Ökosystem der Erde. Millionen Tier- und Pflanzenarten existieren hier in einer unauflöslich verwobenen Lebensgemeinschaft. Allein die Anzahl der Baumarten kann auf nur wenigen Hektar Fläche mehrere Hundert betragen.

Die Vernichtung des Regenwaldes
Der tropische Regenwald stirbt in einem atemberaubenden Tempo. Während die FAO, die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, für 1980 elf Millionen Hektar zerstörten Regenwald meldete, so gab sie für 1990 die Fläche von 22 Millionen Hektar an: eine Verdoppelung in nur zehn Jahren.
Bereits die Hälfte der tropischen Wälder ist durch Brandrodung und Holzeinschlag vernichtet oder stark geschädigt. Das Sammeln und Schlagen von Brennholz ist in erster Linie ein Problem der trockenen Tropen und bedroht die Trockenwälder. 86 Prozent des Holzes werden verbrannt. Nur 14 Prozent werden im globalen Mittel für Nutzholz verwendet. Diese scheinbar so deutlichen Zahlen verwenden die Vertreter der Holzkonzerne, um ihren Anteil an der Regenwaldvernichtung zu verschleiern. Der kommerzielle Holzeinschlag findet allerdings hauptsächlich in den feuchttropischen Wäldern statt. Der Nutzholzanteil ist dort erschreckend hoch: Gabun 32 Prozent, Kongo 36 Prozent oder Malaysia 82 Prozent. Mit dem Regenwald verschwinden um die 50 Tier- und Pflanzenarten - täglich.
Kulturell entwurzelt, verfolgt und von eingeschleppten Krankheiten bedroht, gehen die eingeborenen Völker ihrem Untergang entgegen. Heute besteht Einvernehmen unter Fachleuten, dass die Vernichtung der Regenwälder Auswirkungen auf das regionale und weltweite Klima hat.
Die Zerstörung des primären Regenwaldes ist unumkehrbar, genauso wie der Verlust von genetischer Vielfalt. Wo der Wald verschwindet, bleibt unfruchtbarer Grund zurück, breiten sich Erosion und Wüsten aus. Selbst kleinere zerstörte Areale brauchen viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte um sich zu regenerieren.
In der Zeit, die Sie zum Lesen dieses Texts brauchten, wurden wieder 40 Hektar Regenwald zerstört.

Quellenangaben des Verfassers