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Titel:

rechnungswesen, grundlagen


  Note: 2   Klasse: 9









Arbeit: Grundlagen Rechnungswesen


Bilanz: Unter Bilanz versteht man die Gegenüberstellung von Mittelherkunft und Mittelverwendung.

aktiva Bilanz passiva
Anlagevermögen Eigenkapital
Umlaufvermögen Fremdkapital (Verbindlichkeiten, Schulden etc.)


Bestandskonten
Buchungsregeln auf aktiven und passiven Bestandskonten

Aktives Bestandskonto:

Soll Haben
AB -
+ EB

Passives Bestandskonto:

Soll Haben
- AB
EB +

Eröffnung der Bestandskonten

Das EBK (Eröffnungsbilanzkonto) ist das Gegenkonto für die Eröffnungsbuchungen auf den Bestandskonten; die Vermögenswerte erscheinen im Haben, das Fremdkapital und das Eigenkapital im Soll (gestürzte Bilanz).

Aktive BK/ EBK
EBK/ passive BK

Abschluss der Bestandskonten

Der Abschluss der Bestandskonten erfolgt am Ende der Rechnungsperiode mit dem Schlussbilanzkonto (SBK); Dieses Konto zeigt im Soll die Vermögenswerte, im Haben das Fremdkapital und das Eigenkapital.

SBK/ aktive BK
Passive BK/ SBK

Erfolgskonten

Die Aufwendungen und Erträge in einem Betrieb stellen „erfolgswirksame“ Beträge dar.

Aufwände stehen im Soll (Ass)
Erträge stehen im Haben (EH)

Abschluss der Erfolgskonten:

GuV/ Aufwandskonto
Ertragskonto/ GuV

Ermittlung des Erfolges:

Summe der Erträge
- Summe der Aufwände
= Erfolg (Gewinn oder Verlust)

Abschluß des Guv Kontos

Die zwei für den Abschluss des GuV möglichen Buchungssätze lauten:

Bei einem Gewinn: GuV/ Kapital
Bei einem Verlust: Kapital/ GuV

Verbuchung von Privat:

Entnahme von Geld:
Privat/ Kassa (Bank etc.)

Entnahme von Waren
Privat/ Hw- Erlöse
/ USt.

Privateinlagen
Kassa (Bank etc.)/ Privat

Abschluss des Privatkontos erfolgt über Konto Kapital:

Buchungssatz bei einem Sollsaldo: Kapital/ Privat
Buchungssatz bei einem Habensaldo: Privat/ Kapital


Der Weg vom der Eröffnungsbilanz bis zur Schlussbilanz:

1. Eröffnung der aktiven und passiven Bestandskonten:
aktive Bestandskonten/ EBK
EBK/ passive BK

Nach der Eröffnung der Bestandskonten ergibt sich auf dem Eröffnungsbilanzkonto Summengleichheit.

2. Verbuchung der laufenden Geschäftsfälle auf den jeweils erforderlichen Konten.

3. Durchführung der Vorabschlussbuchungen (Um- und Nachbuchungen), zB: Umbuchung des HW- Einsatzes

HW- Einsatz/ HW- Vorrat

Übertrag des Saldos des Privatkontos (der Privatkonten) auf das Kapitalkonto.

Kapital/ Privat
Bzw. Privat/ Kapital

4. Abschluss der BK (nicht jedoch das Konto Kapital) mit SBK

SBK/ aktive BK
Passive BK/ SBK

5. Abschluss der Erfolgskonten gegen GuV

GuV/ Aufwandskonten
Ertragskonten/ GuV

6. Abschluss des GuV mit dem Kapitalkonto (Übertrag des Erfolges)

bei einem Gewinn: GuV/ Kapital
bei einem Verlust: Kapital/ GuV

7. Abschluss des Kapitalkontos mit dem SBK

Kapital/ SBK

Kontenklassen:

0 Anlagevermögen
1 Vorräte
2 Sonstiges Umlaufvermögen
3 Verbindlichkeiten
4 Betriebliche Erträge
5 Materialaufwand
6 Personalaufwand
7 Betriebliche Aufwendungen
8 Finanzerträge und Finanzaufwendungen
9 Eigenkapital

Was unterliegt der Umsatzsteuer?

Die Umsätze kann man trennen in steuerbare Umsätze und nicht steuerbare Umsätze. Von den steuerbaren Umsätzen kann man die steuerpflichtigen Umsätze und die steuerfreien Umsätze ziehen.

Steuerbare Umsätze:

1. Die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt.
2. Der Eigenverbrauch im Inland.
3. die Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittlandsgebiet in das Inland.

Davon steuerfrei:

- Ausfuhrlieferungen.
- Die grenzüberschreitende Beförderung von Gegenständen in ein Drittlandsgebiet, innergemeinschaftliche Lieferungen.
- Die Gewährung und Vermittlung von Krediten.
- Die Umsätze von gesetzlichen Zahlungsmitteln, Wertzeichen (zB.: Briefmarken) und Wertpapieren.
- Die Umsätze aus Versicherungsverhältnissen (Versicherungsprämien)
- Postgebühren für die Paket- und Briefbeförderung.


Versand- und Bezugskosten:

Bezugskosten:
Als Bezugskosten (Bezugskosten) bezeichnet man jenen Kosten, die durch die Heranbringung von Waren an den Betrieb entstehen.

Die Bezugskosten müssen, soweit es die eingekauften Waren betrifft, ebenfalls auf dem Konto HW- Vorrat verbucht werden.
Der Buchungssatz lautet:

1600 HW- Vorrat 2700 Kassa (psk etc.)
2500 Vorsteuer

Versandkosten:
Versandkosten (Versandspesen) sind jene Kosten die mit der Versendung von Waren an den Kunden entstehen.

Grundlage für die Verbuchung der Versandspesen sind die Rechnung und der Frachtführer, zB.: die Eisenbahn.
Trägt der Verkäufer die Versandkosten (zB.: Bei der Klausel „frei Haus des Käufers“) so stellen sie einen Aufwand dar. Die Versandkosten sind auf dem Konto 7300 Ausgangsfrachten bzw. 7310 Paketgebühren zu verbuchen.
Die Buchungssätze lauten daher im Allgemeinen:

7300 Ausgangsfrachten 2700 Kassa (Psk etc.)
2500 Vorsteuer

oder:

7310 Paketgebühren 2700 Kassa


Skonto

Unter dem Skonto versteht man einen Preisabzug, der in der Regel gewährt wird, wenn eine auf Ziel gekaufte Ware innerhalb einer kurzen Frist nach Erhalt der Rechnung (=Kassafrist, Kassarespiro) bezahlt wird.
In der Buchführung ist zwischen Kundenskonto und dem Lieferantenskonto zu unterscheiden.

Kundenskonto

Darunter versteht man einen Preisabzug, den der Kunde vom Rechnungsbetrag vornimmt.
Die Erlösminderung wird auf dem Konto 4410 Kundenskonti erfasst. Das Konto 4410 Kundenskonti ist ein Erfolgskonto und wird daher gegen GuV abgeschlossen. Im Hinblick auf die Umsatzsteuer kann die Verbuchung nach der Netto- oder Bruttomethode erfolgen.

Nettomethode

Bei der Nettomethode wird der Skonto sofort in den Nettobetrag (=Skonto ohne USt) und die Umsatzsteuer aufgespaltet.
Die Buchungssätze lauten:

Bezahlter Betrag:
2700 Kassa (2800 Banketc.) 20… Kundenkonto

Skonto:
4410 Kundenskonti 20... Kundenkonto
3500 USt

Bruttomethode:

Bei der Bruttomethode wird der Skonto inkl. Umsatzsteuer auf dem Konto 4410 Kundenskonti erfasst und in der Regel monatlich von der USt. Entlastet.
Die Buchungssätze lauten:

Bezahlter Betrag:
2700 Kassa (Bank etc.) 20… Kundenkonto

Skonto:
4410 Kundenskonti 20… Kundenkonto

Entlastung des Kontos 4410 Kundenskonti am Ende des Monats:
3500 USt. 4410 Kundenskonti

Lieferantenskonto

Darunter versteht man einen Preisabzug, der entsprechend der Zahlungskondition beim Ausgleich einer Eingangsrechnung vorgenommen werden kann.

Der Skonto wird im Haben des Kontos 5880 Lieferantenskonti auf Materialaufwand bzw. 7890 Lieferantenskonti auf sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Beide Konten sind Erfolgskonten, sind daher mit GuV abzuschließen.

Die Verbuchung kann – analog zu den Ausführungen über den Kundeskonto – nach der Nettomethode oder nach der Bruttomethode erfolgen.

Rabatte
Rabatte sind Preisnachlässe die dem Käufer aus verschiedenen Gründen ohne Rücksicht auf den Zahlungszeitpunkt gewährt werden, wie zB.: Wiederverkäuferrabatte und Mengenrabatte.

Sofort gewährte Rabatte:

Darunter versteht man Preisnachlässe, die schon bei Vertragsabschluss gewährt werden. Die Rabatte werden bereits in der Rechnung berücksichtigt und dürfen nicht verbucht werden, d.h., es wird nur der um den Rabatt verminderte Betrag (=der rabattierte Vertrag) in der Buchführung ausgewiesen. Die USt wird ebenfalls vom rabattiertem Betrag berechnet.

Nachträglich gewährte Rabatte:

Werden Rabatte oder sonstige Preisnachlässe erst nachträglich gewährt, wie Umsatzprämien und Treuerabatte, so führt dies zu einer Verminderung des schon verbuchten Einstandwertes beim Käufer bzw. zu einer Verminderung des schon verbuchten Warenerlöses beim Verkäufer. Außerdem ist eine Berichtigung der verrechneten USt erforderlich.

Erhaltene Preisnachlässe (nachträgliche Rabatte von Lieferanten)

Sie vermindern die Schuld gegenüber dem Lieferanten (Lieferantenkonto im Soll) und den Einstandspreis der bereits verbuchten Ware (Konto HW- Vorrat im Haben); außerdem muss man die Vorsteuer berichtigen (Konto Vorsteuer im Haben.
Der Buchungssatz lautet daher:

33…Lieferantenkonto (3300 LV) 1600 HW- Vorrat
2500 Vorsteuer

Gewährte Preisnachlässe (nachträgliche Rabatte an Kunden)

Nachträgliche Rabatte und ähnliche Gutschriften bedeuten eine Verichtugung des Erlöses; sie sind im Soll des Kontos 4400 Erlösberichtigung auszuweisen. Die Habenbuchung erfolgt auf dem Kundenkonto (bzw. auf dem Konto Lieferforderungen). Weiters muss die USt korrigiert werden (nachträgliche Änderung des Entgeltes).
Der Buchungssatz lautet:

4400 Erlösberichtigung 20… Kundenk. (2000 LF)
3500 Umsatzsteuer



Mahnspesen und Verzugszinsen

Mahnspesen (Mahngebühren)

Muss ein Kunde wegen Nichteinhaltung des Zahlungstermins gemahnt werden und werden Mahnspesen in Rechnung gestellt, so unterliegen diese nicht der Umsatzsteuer. (Sie stellen einen nicht steuerbaren Schadenersatz dar.) Es ist zweckmäßig, die Mahnspesen auf eigenen Konten zu erfassen.

Buchung vom Standpunkt des Lieferanten:
20… Kundenkonto (2000 Lieferf.) 4890 Mahnspesenvergütung

Buchung vom Standpunkt des Kunden:
8301 Mahnspesen 33… Lieferantenkonto (3300 Lieferv.)

Verzugszinsen

Hält ein Kunde das gewährte Zahlungsziel nicht ein, so kann er, mit Verzugszinsen belastet werden. Die verrechneten Verzugszinsen sind nicht ein Teil des Entgeltesfür die Lieferung und unterliegenden daher nicht der Umsatzsteuer. Für die vom Lieferanten erstellte Belastungsanzeige ergeben sich folgede Buchungen:

Buchung vom Standpunkt des Lieferanten:
20… Kundenkonto (2000 Lieferf.) 8130 Verzugszinsenerträge

Buchung vom Standpunkt des Kunden:
8300 Verzugszinsenaufwand 33… Lieferantenkonto (3300 Lieferv.)



Anzahlungen

Zahlt der Käufer aufgrund eines abgeschlossenen Kaufvertrags einen Teil des Kaufpreises vor Lieferung einer Ware oder einer Anlage, so spricht man von einer Anzahlung. Zahlt der Käufer den gesamten Kaufpreis vor der Lieferung, so liegt eine Vorauszahlung vor. Die Vorauszahlung wird buchungsmäßig wie die Anzahlung behandelt.
Die Umsatzsteuer ist bei Erhalt der Zahlung zu erfassen. (Die Steuerschuld entsteht am Ende des Monats der Vereinnahmung der Anzahlung.

Anzahlung von Kunden:
Erhaltene Anzahlungen werden im Haben des Kundenkontos verbucht. Da die Anzahlungen umsatzsteuerpflichtig sind, müssen die jeweilige Umsatzsteuerbemessungsgrundlage und die Umsatzsteuer mit einer zweiten Buchung erfasst werden. Es ergeben sich somit folgende Buchungen:

2700 Kassa (2800 Bank etc.) 20…Kundenkonto

2070 Verr.konto erhaltene Anzahlungen 3200 Erhaltene A.
3500 Umsatzsteuer

nach der Lieferung:

20… Kundenkonto 4000 HW- Erlöse
3500 USt

3200 Erhaltene Anzahlungen 2070 Verr.konto erhaltene 3500 USt Anzahlungen


Anzahlungen an Lieferanten


Gegebene (geleistete) Anzahlungen werden im Soll des betreffenden Lieferantenkontos gebucht. Bis zum Eingang der Lieferung und der Rechnung sind ei Nettobeträge der für Wareneinkäufe geleisteten Anzahlungen auch auf dem Konto 1800 Geleistete Anzahlungen auf Vorräte und die Nettobeträge der für Anlagen geleisteten Anzahlungen auf den Konten 0180 geleistete Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände oder 0700 Geleistete Anzahlungen für Sachanlagen oder 0980 Geleistete Anzahlungen für Finanzanlagen zu erfassen. Die Bruttobeträge der geleisteten Anzahlungen sind im Haben des Kontos 3350 Verrechnungskonto geleistete Anzahlungen zu verbuchen.
Die Buchungssätze dafür lauten:

33… Lieferantenkonto (3300 LV) 2700 Kassa (2800 Bank etc.)

1800 (0180, 0700, 0980) Geleistete A. … 3350 Verr.konto 2500 VSt geleistete Anzahlungen

Nach Erhalt der Lieferung und der Rechnung wird gebucht:

1600 HW- Vorrat 33… Lieferantenkonto
2500 VSt

3350 Verr.konto geleistete A. 1800 (etc.) Geleistete Anzahlungen
2500 VSt




Tipp: Rechnungswesen Grundlagen










Quelle:




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