Tipps für deine Recherche

8 wichtige Regeln für die Recherche im Internet, mit denen du schneller und einfacher zum Ziel gelangst:

1. Auswahl der Suchmaschine

Google ist die bekannteste und am Weitesten verbreitete Suchmaschine. Es lohnt sich jedoch häufig bei der Recherche auch auf andere Suchmaschinen wie zum Beispiel Bing oder Yahoo zurück zu greifen. Sogenannte Meta-Suchmaschinen (zum Beispiel unter http://metager2.de) durchsuchen wiederum die gängigen Suchmaschinen für dich. Auch die Benutzung von Meta-Suchmaschinen ist häufig eine gute Option.

2. Auswahl des Suchbegriffs

Gib bei deiner Suchanfrage niemals eine vollständige Frage (gar noch mit Fragewörtern) ein, sondern entscheide dich für eindeutige Suchbegriffe, denn Google wird nach allen Wörter einzeln suchen. Deine Wörter sollten auch nicht zu lang sein. Wenn dem so ist, trenne sie lieber oder überlege dir eine bessere Umschreibung. Mit Operatoren wie „und“, „oder“ und „nicht“ kannst du deine Anfrage verfeinern und bestimmte Inhalte mit ein oder ausschließen.

3. Benutzung von Lesezeichen

Wenn du die Lesezeichen-Funktion in deinem Internet-Browser benutzt, findest du die gesuchten Inhalte stets schnell wieder. Je nachdem wie umfangreich deine Recherche sich gestaltet, kann es unter Umständen viel Zeit sparen, wenn du zu bereits gelesenen Inhalten zurück kehren möchtest. Mit dieser Vorgehensweise stellst du zudem sicher, dass dir keine Quellenangaben verloren gehen. Denn diese benötigst du am Ende für alle verwendeten Inhalte!

4. Benutzung mehrerer Quellen

Nutze niemals nur eine einzige Quelle, sondern vergewissere dich an mindestens einer weiteren, idealerweise aber mehreren Stellen, ob die Inhalte übereinstimmen. Wikipedia ist dabei lediglich eine gute Anlaufstelle, um sich einen generellen Überblick zu verschaffen. Höre dich auch in deiner Schule um, welche Möglichkeiten dort angeboten werden. Gegebenenfalls hast du dort sogar Zugriff auf interne Datenbanken älterer Jahrgänge oder Ähnliches.

5. Überprüfung der Daten

Wenn du deine genutzten unterschiedlichen Quellen vergleichst und gegeneinander abgrenzt, kannst du ganz schnell feststellen, ob und welche der Inhalte korrekt sind. Das wird dir helfen abzuwägen, ob diese Quellen glaubwürdig erscheinen. Unseriöse Quellen und Inhalte lassen sich zum Beispiel häufig an zahlreichen Rechtschreibfehler- und Grammatikfehlern, übermäßig viel Werbung oder umprofessionellem Webdesign erkennen. 

6. Überprüfung der Herkunft

Prüfe stets von wo, von wem und von wann deine Inhalte stammen. Je nach Zusammenhang wiegt der eine oder der andere Aspekt schwerer. Im historischen Zusammenhang kann es von großer Bedeutung sein an welchem Ort die Quelle entstanden ist, wohingegen im technischen Zusammenhang die Aktualität eine wichtigere Rolle spielt. Indem du den Verfasser einer Quelle einordnest, kannst du abschätzen, ob es sich um unabhängige Informationen handelt.

7. Erfassung der Thematik

Arbeite dich vom Allgemeinen zum Speziellen vor! Das soll heißen, dass es stets sinnvoll ist, sich zunächst einen groben Überblick über das zu recherchierende Thema zu verschaffen und dann an den wichtigen Stellen tiefer einzusteigen. Wenn du wie oben beschrieben mehrere Quellen benutzt, merkst du ganz schnell, welches die Inhalte sind, an denen du nicht vorbeikommst, da sie immer wieder auftauchen werden. Zu diesen recherchierst du dann weiter.

8. Ergänzung der Internetrecherche

Die Verwendung mehrerer und unterschiedlicher Quellen sollte im Idealfall auch bedeuten, dass du dir deine Informationen nicht nur im Internet beschaffst. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung. Das sind beispielsweise Bücher, Fachzeitschriften und Magazine, Filmmaterial, Aussagen und Meinungen von anderen Personen (zum Beispiel Zeitzeugen).